Zwei neue Serviceprodukte exklusiv für Innungsmitglieder

Einwirkungen auf Tragwerke seit Oktober mit der Arbeitshilfe BVM-AH-010 ermittelbar. Ebenfalls neu im Serviceportal: BVM-AH-011 Stumpfstoßanordnung ohne zerstörungsfreie Prüfung

BVM-AH-010: Einwirkungen auf Tragwerke (Belastungen) nach DIN EN 1990 und 1991 mit der neuen Arbeitshilfe im Metallbau ermitteln

Arbeitshilfe AH 011 BVM
BVM-Serviceprodukte exklusiv für Innungsmitglieder! Kostenlos downloaden: www.metallhandwerk.de/arbeitshilfen-zum-kostenfreien-download

Die neue technische Arbeitshilfe 010 aus der „Schmiede“ der Ingenieure des Bundesverbands Metall befasst sich mit der Berechnung von statischen Einwirkungen auf Tragwerke. Grundlagen sind die europäischen harmonisierten Normen DIN EN 1990 (Eurocode 0) und DIN EN 1991 (Eurocode 1). Sie erklärt, wie man nach den gültigen Normen Einwirkungen aus ständigen Lasten, Nutzlasten, Wind und Schnee auf einfache Tragwerke bestimmen kann.

Für einfache Bauteile wie Geländer, Vordächer und Carports werden beispielhaft Einwirkungen berechnet. Die Begriffe Flächenlast, Linienlast, Einzellast, Ständige Last, Veränderliche Last, Teilsicherheitsbeiwert auf der Einwirkungsseite und Lastkombinationsbeiwert werden erklärt.






Das neue Serviceprodukt steht Innungsmitgliedern mit weiteren Arbeitshilfen kostenlos zum Download zur Verfügung: metallhandwerk.de/arbeitshilfen-zum-kostenfreien-download  
 
Ihr Ansprechpartner ist Herr Dr.-Ing. Uwe Roxlau, technischer Berater im Bundesverband Metall (BVM), E-Mail: Uwe.Roxlau@metallhandwerk.de

BVM-AH-011 Stumpfstoßanordnung ohne zerstörungsfreie Prüfung: Schweißnahtprüfumfang nach DIN EN 1090: Prüfungsbedarf normgerecht ermitteln mit der neuen Arbeitshilfe im Metallbau

Arbeitshilfe AH 011 BVM
BVM-Serviceprodukte exklusiv für Innungsmitglieder! Kostenlos downloaden: www.metallhandwerk.de/arbeitshilfen-zum-kostenfreien-download

Nach der aktuell gültigen Norm DIN EN 1090-2:2011-10, Tabelle 24 müssen Metallbaubetriebe für zugbeanspruchte querverlaufende Stumpfnähte und teilweise durchgeschweißte Nähte in zugbeanspruchten Stumpfstößen bereits ab Ausführungsklasse EXC 2 ergänzende zerstörungsfreie Prüfungen (ZFP) durchführen beziehungsweise durchführen lassen.

Dies ist immer dann der Fall, wenn der Ausnutzungsgrad der Schweißnahtbeanspruchung größer oder gleich 0,5 ist. „Wegen des hohen Aufwands, der für die Durchführung von ZFP betrieben werden muss, ist es für viele Betriebe entscheidend, nachweislich zu prüfen, wo im Bauteil der Ausnutzungsgrad größer oder wo er kleiner als 50 Prozent ist“, erklärt Dr.-Ing. Uwe Roxlau, technischer Berater im Bundesverband Metall (BVM). Die Angabe zum Ausnutzungsgrad in zugbeanspruchten Stumpfstößen muss eigentlich aus der Statik hervorgehen (siehe auch BVM-AH-006). In der Praxis wird trotzdem häufig nur der Ausnutzungsgrad der Bauteile an der maximal beanspruchten Stelle ausgewiesen.

Die im Oktober 2016 herausgegebene Arbeitshilfe 011 zeigt Metallbauer/innen den Weg auf, wie sie einfache Bauteile wie Zugstäbe, Druckstäbe, Einfeldträger, Biegeträger auf zwei Stützen sowie Kragträger unter Einzel- oder Streckenlast beurteilen können. Sie bezieht sich ausschließlich auf voll durchgeschweißte Stumpfnähte und gilt ab EXC 2.

Das neue Serviceprodukt steht Innungsmitgliedern mit weiteren Arbeitshilfen kostenlos zum Download zur Verfügung: metallhandwerk.de/arbeitshilfen-zum-kostenfreien-download

Ihr Ansprechpartner ist Herr Dr.-Ing. Uwe Roxlau, technischer Berater im Bundesverband Metall (BVM), E-Mail: Uwe.Roxlau@metallhandwerk.de

Letzte Aktualisierung: 08.07.2019