Der Chef lobt Orgadata vor Telekom

Es war der Abend der Sieger: Im Februar prämierte der renommierte Wirtschafts-Preis „European Business Award“ (EBA) die nationalen Champions. Die britische Botschaft in Berlin bildete den festlichen Rahmen für die Verleihung der Preise an die Erstplatzierten in elf Kategorien. Einige illustre Preisträger mit wohlklingenden Namen der Wirtschaft bereicherten die Proklamation: darunter BMW, Telekom, Münchener Flughafen, Fujitsu-Europe.

Orgadata EBA-Ehrung
Die Orgadata-Vorstände Bernd Hillbrands (dritter von links) und Achim Rudolph (zweiter von links) nehmen den nationalen Titel im Wettbewerb „European Business Award“ von Franz Huber (links) und Adrian Tripp entgegen. Foto: Andreas Meinders

Und auch ein Unternehmen mit Nähe zur Branche des Fenster-, Türen- und Fassadenbaus war in Berlin dabei: Das Softwarehaus Orgadata AG nahm seinen nationalen Meistertitel in Empfang. Die Entwickler des Programms Logikal hatten in der Kategorie „Innovation“ die Konkurrenz hinter sich gelassen.

Orgadata hatte sich im Sommer 2015 mit der Software-Lösung Info-Server beworben. Eine revolutionäre Neuheit für die Werkstätten des Metallbaus. Der Info-Server ermöglicht die Vernetzung der Produktion im Fenster-, Türen- und Fassadenbau und sorgt so für mehr Fertigungs-Sicherheit. Mit dem Tool „bahnt sich ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine an“, heißt es in Orgadatas EBA-Bewerbung.

In der Botschaft erhielten die Software-Experten die stilvoll gestaltete Urkunde aus den Händen von Franz Huber (Stuttgart) vom Sponsor RSM und vom Geschäftsführer der Stiftung „European-Business-Award“ Adrian Tripp aus London.

Den Abend eröffnete der neue britische Botschafter Sir Sebastian Wood. Nach den ersten Sätzen in deutscher Sprache wechselte er ins Englische: „Weil wir uns hier auf britischem Boden befinden.“ Ab dann ging es in der Weltsprache weiter. Das Grußwort des EBA-Geschäftsführers Adrian Tripp hatte für die Leeraner eine Überraschung parat. Er nannte das Softwarehaus in einem Atemzug mit einem Großkonzern, genau genommen sogar davor: „Die kurze Geschichte des EBA hat bereits besonders erfolgreiche Unternehmen hervorgebracht, wie Orgadata und die Telekom.“ „Das war schon ein toller Lohn für unseren Erfolg“, kommentierte Orgadata-Vorstand Bernd Hillbrands angesichts der Trophäen-Sammlung seiner Firma: Orgadata hat im EBA-Wettbewerb bereits dreimal in Folge den Titel des nationalen Champions gewonnen.

Der Moderator des Abends, Robert Coles aus Oxfort, entdeckte einen weiteren Superlativ, der im wahrsten Sinne schreiend aufgefallen war: „Zum ersten Mal verfolgt ein Baby unsere glanzvolle Preisverleihung.“

Orgadata-Chef Bernd Hillbrands lobte nach der Ehrung die „interessanten Gespräche“ beim anschließenden Come-Together: „Wir haben Vertreter eines mittelständischen Softwarehauses aus Kassel kennengelernt, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie wir. Auch der Kollege sorgt sich, dass der IT die Talente ausgehen.“ Ebenso „spannend“ war nach Hillbrands‘ Aussage der Kontakt mit einem Vertreter der Londoner Börse: „Der Herr hat uns ein äußerst interessantes ökonomisches Fitness-Programm für Unternehmen vorgestellt.“

Übrigens können Sie Orgadata in der nächsten Stufe des Wettbewerbs unterstützen: Der Link www.bit.ly/1nyXAbB führt zu Orgadatas Bewerbungsfilm für ein Public-Voting im „European Business Award“. Die Abstimmung läuft noch bis zum 26. Februar.

Letzte Aktualisierung: 23.02.2016