Infos: Neue bauaufsichtliche Zulassung für Edelstahl

Einige wichtige Informationen für Metallbauer halten neue Flyer und Sonderdrucke bereit. So eine neue Zulassung für Edelstahl, eine neue Flyer-Reihe zur Automation, einen neue VDI-Richtlinie zu tribologischen Schäden und ein Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001.

Bauaufsichtliche Zulassung für Edelstahl erneuert


Die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ABZ Z-30.3-6 für Erzeugnisse, Bauteile und Verbindungsmittel aus nichtrostenden Stählen wurde mit Datum vom 12. Mai 2017 vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) aktualisiert und die Geltungsdauer bis 1. Mai 2022 verlängert.
Die Aktualisierung der Zulassung mit gleicher Nummer und gleichem Zulassungsgegenstand reduziert die Regelungen zu Werkstoffauswahl und Bemessung auf Verweise zur DIN EN 1993-1-4 (Eurocode 3). Die Aussagen beispielsweise zu Verbindungsmitteln und Kaltverfestigungsstufen sowie zur Ausführung, insbesondere zum Schweißen und zum Korrosionsschutz, werden aber wie bisher zugelassen fortgeschrieben.
Damit steht Planern, Prüfingenieuren, Architekten und Metallbauern weiterhin ein in sich geschlossenes Regelwerk für den Einsatz nichtrostender Stähle im bauaufsichtlichen Bereich zur Verfügung.
Die Informationsstelle Edelstahl Rostfrei gibt die ABZ Z-30.3-6 als Sonderdruck 862 heraus, der als Download oder als gedrucktes Einzelexemplar kostenfrei abgerufen werden kann.

Dreiteilige Flyer-Reihe zum Thema Automation


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Die drei VFF-Flyer zum Thema Automation. Foto: VFF

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat eine dreiteilige Flyer-Reihe zum Thema Automation für Eigentümer und Bauherren herausgebracht. Die Flyer präsentieren kurz und informativ die Einsatzbereiche und zahlreichen Möglichkeiten von automatisierten Systemen in den Bereichen Sicht- und Sonnenschutz, Lüftung und Sicherheit. „Die Flyer-Reihe soll den aktuellen oder zukünftigen Haus- und Wohnungsbesitzer dazu animieren, sich mit diesen zukunftsweisenden und spannenden Themen auseinander zu setzen und die gezeigten Lösungen bei Neubau- oder Modernisierungsmaßnahmen einzusetzen“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Die Flyer werden als Druckexemplare von VFF-Mitgliedsunternehmen direkt an interessierte Kunden verteilt und stehen unter www.fensterratgeber.de zum kostenlosen Download bereit.

Fehler und Schäden an Metallprodukten vermeiden


Der VDI hat die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.3 „Schäden an Metallprodukten durch tribologische Beanspruchungen“ herausgegeben. Sie hilft bei der Qualitätssicherung und Schadensprävention.
Schadensfälle verursachen wirtschaftliche Verluste durch Produktionsausfall, Folgeschäden sowie notwendige Reparaturmaßnahmen und können darüber hinaus Menschen gefährden. Trotz sorgfältiger Konstruktion und Fertigung sowie eingehender Erprobung gelingt es auch bei Einhalten der vorgesehenen Betriebsweise nicht immer, Fehler und Schäden an Metallprodukten zu vermeiden. Gezielte Maßnahmen zur Schadensvermeidung und Schadensabhilfe können jedoch nur dann eingeleitet werden, wenn die Ursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden. Die Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.3 „Schäden an Metallprodukten durch tribologische Beanspruchungen“ wertet die Erfahrungen aus Schadensanalysen systematisch aus und vereinheitlicht diese.
In der Richtlinie VDI 3822 Blatt 1.3 sind Schäden zusammengestellt, die durch tribologische Beanspruchung entstehen. Dem Anwender der Richtlinie werden kennzeichnende Schadensbilder, Schadensbeschreibungen und Schadensmechanismen zum Vergleich mit dem zu untersuchenden Schadensfall zur Verfügung gestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse können sofort in die Qualitätssicherung eingehen, der Schadensprävention dienen und gezielte Entwicklungen einleiten.
Die Richtlinie ist zum Preis von 178,30 Euro beim Beuth Verlag erhältlich. Weitere Informationen unter www.vdi.de/3822 .

Leitfaden für Umsetzung der ISO 9001


Für Unternehmer, Berater und Auditoren sowie für alle, die ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach ISO 9001:2015 aufbauen, zertifizieren und fortlaufend verbessern möchten, hat der TÜV SÜD einen umfassenden Leitfaden entwickelt. Dieser interpretiert und erläutert die Anforderungen der Norm, um ihre Umsetzung zu vereinfachen.
Der erste Teil des zweiteiligen Leitfadens widmet sich der Einführung in die ISO 9001. Es werden unter anderem die Terminologie und die High Level Struktur näher erklärt. Außerdem erhält der Leser Informationen zu den wesentlichen Merkmalen und Anforderungen der Norm.
Im zweiten Teil werden einzelne Normanforderungen praxisorientiert interpretiert sowie Beispiele für Auditfragen und Prozessnachweise gegeben. Hier finden Leser praktische Tipps und Hinweise, worauf bei der Einhaltung der Normanforderungen zu achten ist. Am Ende des Leitfadens gibt es noch einen Überblick über die Dokumentationsanforderungen der ISO 9001 sowie die Pflichtelemente, die bei jedem Audit berücksichtigt werden müssen.
Den Leitfaden ISO 9001:2015 können Interessierte hier herunterladen: www.tuev-sued.de/ms/leitfaden-iso9001 .



Letzte Aktualisierung: 24.07.2017