Intec und Z: Messedoppel setzt erfolgreiche Entwicklung fort

Der Messeverbund Intec und Z 2019 ist erfolgreich zu Ende gegangen: 24.400 Besucher aus 41 Ländern (2017: 24.200 Besucher aus 35 Ländern) informierten sich auf dem ersten wichtigen internationalen Branchentreff des Jahres für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie.

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24.400 Besucher aus 41 Ländern informierten sich auf dem ersten wichtigen internationalen Branchentreff des Jahres für die Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung und Zulieferindustrie. Foto: Leipziger Messe/Uwe Frauendorf

1.324 Aussteller aus 31 Ländern (2017: 1.382 Aussteller aus 30 Ländern) präsentierten auf einer gewachsenen Ausstellungsfläche, die über 70.000 Quadratmeter umfasste, innovative Produkte, Neuheiten und Weiterentwicklungen. Aussteller und Besucher waren mit dem Messeverlauf sehr zufrieden.
Das Messedoppel Intec und Z war für vier Tage das Zentrum der metallbearbeitenden Industrie und der Zulieferbranche in Europa. „Auf einer weiter gewachsenen Ausstellungsfläche zeigten sowohl global agierende Unternehmen als auch kleine und mittelständische Firmen ihre beeindruckende Innovationskraft. Das umfassende Angebot hat zu einer starken Besucherresonanz geführt“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Die hohe Qualität der Gespräche und Kundenkontakte auf den Messen verdeutlicht, dass unser Messeduo zu den wichtigsten Branchenterminen in Europa gehört. Die Intec und Z 2019 konnte einen Entscheideranteil von rund fünfzig Prozent vorweisen. Unser Messeverbund war somit wieder ein großer Erfolg.“

BVM mit Gemeinschaftsstand

Wie seit einigen Jahren gute Tradition bot der Bundesverband Metall auf der Messe Z einen Gemeinschaftsstand für seine Betriebe an. Nach dreimaliger Teilnahme an der Zuliefermesse hatte man sich nun entschlossen auf die parallel stattfindende Messe Intec zu gehen, die das größere und erfolgreichere Doppel in diesem Messeverbund ist.
Diesmal präsentierten sich sehr erfolgreich interessierte Betriebe des Metallhandwerkes in der Halle 3, E40/F41 der Intec - Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik.

Hohe Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern

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Viele Besucher fanden ausreichend Zeit für intensive Gespräche. Foto: Leipziger Messe/Tom Schulze

Die Aussteller und Besucher zogen ebenfalls ein sehr positives Fazit zur Intec und Z. 93 Prozent der Intec-Aussteller und 91 Prozent der Aussteller der Z lobten in der offiziellen Befragung die fachliche Qualifikation der Besucher. Darüber hinaus gaben neun von zehn Befragten an, dass sie das Messeduo weiterempfehlen werden.
Die Zufriedenheit teilt auch Martin Sprung, Marketing Manager beim Intec-Aussteller ZCC Cutting Tools Europe: „Wir wollen mit unseren Marktanteilen wachsen. Aus diesem Grund wird die Intec immer wichtiger für uns. Hier bekommen wir die Kundennähe, die wir brauchen. Bereits nach der Hälfte der Intec-Laufzeit hatten wir bei der Anzahl der Kundengespräche das Niveau anderer Messen in der Gesamtbetrachtung überschritten. Wir erleben in Leipzig konkrete Projektanfragen – und auch Bestellungen werden getätigt.“
Auch die Besucher stellten der diesjährigen Intec und Z ein hervorragendes Zeugnis aus. In der Befragung teilten 94 Prozent der Besucher mit, dass sie die Messen weiterempfehlen werden. Neunzig Prozent der Befragten sind sich sicher, die nächste Messeauflage erneut zu besuchen. Zudem haben 88 Prozent der befragten Besucher ihre Messeziele erreicht.

Intec und Z als Pflichttermin für die Branche

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„Die hohe Qualität der Gespräche und Kundenkontakte auf den Messen verdeutlicht, dass unser Messeduo zu den wichtigsten Branchenterminen in Europa gehört“, Geschäftsführer Markus Geisenberger. Foto: Leipziger Messe

Intec und Z lockten eine Vielzahl an Besuchern aus Mitteldeutschland und anderen Industrieregionen Deutschlands an. „Wir freuen uns, dass unser Messeverbund zudem wieder eine gute Ausstrahlung nach Osteuropa – zum Beispiel nach Polen und Tschechien – erreicht hat. Auch die richtigen Themen wurden im Rahmen der Messen gesetzt, unter anderem im Fachprogramm. Für zahlreiche Branchenakteure aus dem In- und Ausland hat sich unser Messedoppel zu einem Pflichttermin entwickelt“, erklärt Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe.
Der Marketingleiter der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn, Christian Thiele, sieht dies auch so: „Für unser Unternehmen ist die Intec die optimale Plattform. Sowohl nationale als auch internationale Kundschaft sprechen wir hier an. Ein Vorteil der Intec: Viele Besucher und trotzdem ausreichend Zeit für intensive Gespräche. Die Intec hat einen festen Platz in unserem Messekalender.“

Neuaussteller mit erfolgreichen Messeteilnahmen

Zahlreiche Firmen feierten aber auch eine erfolgreiche Premiere auf den Messen. Auf der Intec zählte unter anderem die Firma Reiden Technik aus der Schweiz dazu. Gebietsverkaufsleiter Patrick Glanzmann: „Wir wollen hier in der Region einen Markt aufbauen und sind deshalb im Vertrieb in den neuen Bundesländern aktiv. Da gibt es nichts Besseres, als uns auf der Intec in Leipzig zu präsentieren. Das funktioniert sehr gut. Der Investitionsbedarf der Besucher ist spürbar und wir konnten qualitativ gute Gespräche führen.“
Auch auf der Z waren neue Aussteller dabei. Unter anderem präsentierte sich die firma Wafi Walter Fischer erstmalig auf der Zuliefermesse in Leipzig. „Die Z ist ideal für uns und beweist großes Potenzial. Die Qualität des Publikums ist sehr gut. Wir konnten gute Fachgespräche führen, bei denen sich sicherlich auch nachträglich Geschäft anbahnt. Im Gegensatz zur sonst üblichen Vertriebsrecherche bekommen wir bei der Zuliefermesse auf den Punkt persönliche Kontakte zu unserer Zielgruppe“, meint Vertriebsleiter Jochen Klein.

Messen mit überregionaler und internationaler Bedeutung

Der Messeverbund Intec und Z besitzt eine überregionale und internationale Anziehungskraft. Matthias Funk, CEO der Hedelius Vertriebsgesellschaft, die auf der Intec ausgestellt hat, unterstreicht dies: „Ursprünglich war es unser Ziel, unsere Produkte den Kunden aus Ostdeutschland vorzustellen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir zudem gute Gespräche mit Unternehmen aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz führen konnten. Der große Zuspruch an unserem Stand zeigt uns: Der Einzugsbereich der Intec wird immer größer. Die Kunden kamen teilweise mehrmals an unseren Stand, um konkrete Aufträge zu besprechen.“
Die internationale Bedeutung des Messeverbunds Intec und Z spiegelte sich auch in den sehr gut besuchten Kooperationsforen und Ländertreffen – unter anderem mit Beteiligungen aus Russland, Polen, Tschechien, Rumänien und der Türkei – wider. Die Veranstaltungen wurden von der Wirtschaftsförderung Sachsen im Rahmen der Intec und Z durchgeführt.
Außerdem besuchten hochrangige Politiker aus Deutschland und dem Ausland die Leipziger Industriemessen. Beispielsweise machten sich Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Vasily Sergeevich Osmakov, Stellvertretender Minister für Industrie und Handel der Russischen Föderation, und Sorin-Valeriu Naș, Rumänischer Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handel und Unternehmertum, ein Bild vom Leistungsspektrum der Aussteller.

Fachprogramm rundet das Messeangebot ideal ab

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Foto : Intec

Neben dem Ausstellerangebot wurden die aktuellen Top-Themen der Branche auch im begleitenden Fachprogramm der Intec und Z 2019 aufgegriffen. Der klare Fokus sorgte dafür, dass die Veranstaltungen den Teilnehmern nicht nur einen fachlichen Mehrwert boten, sondern auch sehr gut angenommen wurden.
Bei den Sonderschauen mit Fachforen zu den Themen Additiv + Hybrid sowie Sensorik konnten die Fachleute sich zu Lösungsansätzen für die anstehenden Herausforderungen inspirieren lassen. Zum ersten Mal wurde das Fachforum „new mobility“ auf der Intec und Z ausgerichtet. „Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt, wie konkret VW über die Umbaumaßnahmen im Werk in Zwickau Auskunft gegeben hat, in dem in Zukunft ausschließlich und über 300.000 E-Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden sollen. Zudem wurde aufgezeigt, dass es beim Mobilitätswandel neben den Gewinnern auch ernste Herausforderungen für Unternehmen geben wird. Die Beispiele aus der Fertigungs- und Zulieferindustrie haben aber auch eindrucksvoll verdeutlicht, wie man konkret mit den Chancen und Herausforderungen umgeht“, sagt Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der ACOD, der das Forum moderiert hat.
Die Themen ressourceneffiziente Produktion und Digitalisierung sowie die Wege zur Marktführerschaft von Hidden Champions waren ebenfalls wichtige Bestandteile des Fachprogramms. Der Fachkräftetag am letzten Messetag ermöglichte gezielte Kontakte zwischen Ausstellern und dem fachlichen Nachwuchs.
Vom 2. bis 5. März 2021 wird die nächste Ausgabe des Messeverbunds Intec und Z auf der Leipziger Messe ausgerichtet.

Letzte Aktualisierung: 20.02.2019