Messe R+T: „Die Hersteller hören sehr genau hin, was die Metallbauer für ihren Erfolg benötigen!“

Ende Februar trifft sich die Fachwelt auf der R+T in Stuttgart, der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz. M&T traf Sebastian Schmid um von ihm Details darüber zu erfahren, was die Fachbesucher in den Messehallen erwartet.

Sebastian Schmid R+T
„Aussteller und Besucher sind bei uns in den allerbesten Händen!“ Sebastian Schmid, Projektleiter R+T Foto: M&T

Warum lohnt sich für Metallbauer ein Besuch der R+T in Stuttgart?
Auf unserer Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz bekommen Metallbauer einen umfassenden Marktüberblick. Trendthemen, die ihnen in ihrem Arbeitsalltag begegnen, werden auf der R+T in Stuttgart vollumfänglich auf den Punkt gebracht. So finden sie beispielsweise Lösungen rund um die Themen Gebäudeautomatisierung oder Energieeffizienz auf höchstem Niveau. Auf unserem globalen Branchentreffpunkt können Fachbesucher die Produkte internationaler Anbieter vor Ort live erleben und treffen auf kompetente Ansprechpartner für alle Belange, so dass sie sich mit Experten und Praktikern intensiv austauschen können. Schließlich ist der Know-how-Transfer von Fachleuten ein maßgeblicher Bestandteil einer insgesamt erfolgreichen Branche.

Welche Neuheiten erwarten Metallbauer im Messejahr 2018?
In den Gesprächen mit unseren Ausstellern wird vor allem eines klar: Alle fiebern auf das R+T-Jahr hin und arbeiten mit Hochdruck daran, den Fachbesuchern zur Weltleitmesse wirklich neue Produkte zu präsentieren. Das macht uns ziemlich stolz! Entsprechend wird viel an den Messeständen zu entdecken sein, was den Metallbau-Experten sowie den Endverbrauchern gleichermaßen einen großen Nutzen bringt.
Eine klare Tendenz in allen Bereichen zeichnet sich bei der Montagefreundlichkeit ab. Die Monteure sparen so wertvolle Arbeitszeit, die Auftraggeber Kosten. Tore werden nach unseren Beobachtungen vor allem eins: immer schneller. Die Öffnungs- und Schließzyklen, gekoppelt an intelligente Steuerungen, tragen maßgeblich dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen. Viel Neues gibt es auch beim Thema Terrassendächer. Auch die Produkte sind erheblich montagefreundlicher geworden und decken mit ihrer Vielfalt die stetig wachsende Nachfrage des Marktes zuverlässig ab. Absolut abwechslungsreich wird es mit Sicherheit in dem Segment Markisen: Da dürfen sich die Fachbesucher auf jede Menge neue Modelle freuen, die durch den momentan anstehenden Kollektionswechsel der Webereien erstklassig komplettiert werden.

Welche Trends sehen Sie in den Bereichen Rollladen, Tore und Sonnenschutz in Deutschland?
Rollläden werden immer leistungsfähiger, wobei zum einen die Energieeffizienz und zum anderen das Thema Einbruchssicherheit von großer Bedeutung ist. Dies sind auch die Schlagwörter, die uns im Torbereich immer wieder begegnen. Wobei beim letzteren, wie auch in den Messejahren zuvor, dass Thema Betriebssicherheit ebenfalls weiter von den Ausstellern vorangetrieben wird.
Bei den Sonnenschutzlösungen verschwimmt die Schwelle zwischen innen und außen immer mehr. Dazu tragen die Produkte, die in Stuttgart zu sehen sein werden, maßgeblich bei. So wächst zum Beispiel im Bereich des außenliegenden Sonnenschutzes die Nachfrage nach ZIP-Systemen kontinuierlich weiter. Die Dabei verwendeten Gewebe, erlauben ein Maximum an Durchsicht nach außen, verhindern gleichzeitig aber unangenehme Blendungen. Ähnlich ist es auch bei den Raffstore-Lösungen, die unsere Aussteller im Gepäck haben werden. Durch innovative Lamellen und ihre Führungen ist es möglich, eine gute Sichtverbindung nach außen mit gleichzeitigem Blendschutz zu kombinieren.

Was werden die Sonderschauen bieten?
Bei den Sonderschauen sorgen die Verbände und Institutionen jedes Mal aufs Neue dafür, dass die Besucher maßgeschneidert ihr Fachwissen erweitern können. Ob nun der BVRS (Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V.), der BVT – Verband Tore, die ES-SO (European Solar Shading Organisation) oder das IFT Rosenheim: Sie alle organisieren Workshops oder Sonderschauen, die alle für die Branche relevanten Herausforderungen und Themen aufgreifen.

R und T

Welche Rolle werden die Gebäudeautomation und die Digitalisierung auf der Messe spielen?
Mit Sicherheit eine sehr große! Gerade in Bezug auf die Energieeffizienz und den Klimaschutz ist eine Gebäudeautomation neben qualitativ hochwertigen Produkten das Maß aller Dinge. Schließlich ist es nur mit Hilfe intelligenter Steuerungen möglich, die vorhandenen Sparpozentiale optimal zu nutzen. Es ist sehr interessant für uns zu sehen, wie rasant sich dieser Bereich in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich würde fast behaupten, dass innerhalb unseres Dreijahres-Rhythmus der R+T in Stuttgart von Quantensprüngen gesprochen werden kann. Vor allem wird das Spektrum der Gebäudeautomation immer größer und unsere Branche trägt maßgeblich dazu bei, dass die Gebäude insgesamt smarter werden.
Dem Thema Digitalisierung widmen sich sowohl unsere Aussteller als auch unsere Partnerverbände besonders intensiv. Es ist unumgänglich, dass das Handwerk in diese Prozesse eingebunden wird und den für sich selbst größtmöglichen Nutzen daraus zieht. Nur so kann mit Hilfe der Digitalisierung eine Effizienzsteigerung und eine optimierte Kundenkommunikation erlangt werden. Das im Auge zu behalten und die Prozesse darauf abzustimmen ist meines Erachtens alles andere als eine leichte Aufgabe, da sich alles in Höchstgeschwindigkeit entwickelt. Ohne Frage werden sich unsere Gewerke aber darauf einstellen und die neuen Chancen nutzen, die sich für sie dadurch eröffnen.

Welche Chancen für die Entwicklung der Messe bietet der Neubau der Paul-Horn-Halle?
Zuallererst haben wir mehr Platz, der auch dringend nötig wurde, um den Anfragen der Aussteller gerecht zu werden. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit bekommen, unser Hallenkonzept zu optimieren und so den Bedürfnissen der Besucher und Aussteller besser gerecht werden zu können. So werden auf der R+T 2018 zum Beispiel nun auch die Bereiche Outdoor, Living und Ambiente eine Heimat bei uns finden.

„Aussteller und Besucher sind bei uns in den allerbesten Händen!“ Sebastian Schmid, Projektleiter r+t


Ergibt sich daraus eine Neuaufteilung der Ausstellungsbereiche auf die Hallen?
Wir haben an verschiedenen Schräubchen gedreht. Die Torbranche bekommt mit der Alfred-Kärcher-Halle (Halle 8) und der Paul-Horn-Halle (Halle 10) ein eigenes Entree und stellt sich in Zukunft somit noch kompakter dar als zuvor. Die kurzen Wege und die Struktur des Messegeländes in Stuttgart erlauben es uns nun, den Sonnenschutzbereich weiter zu zentralisieren und qualitativ auszubauen. Deshalb wird sich ohne spürbare Veränderungen des gewohnten Hallenlayouts mit ihren „Stammausstellern“ der Sonnenschutz ab 2018 nun auch in der Halle 4 und der Oskar-Lapp-Halle (Halle 6) präsentieren. Dabei spielt die Gewinnung neuer Zielgruppen für unsere Aussteller eine wesentliche Rolle: So wird die Oskar-Lapp-Halle zur nächsten R+T auch zum „Mekka“ für den Bereich Gastronomie und Hotellerie. Wir sprechen mit diesem Konzept neben dem klassischen R+T-Besucher, der dadurch von einem größeren Präsentationsangebot auf unserer Weltleitmesse profitiert, zusätzlich auch noch gezielt alle Entscheider rund um die Investition und den Ausbau von Gastronomieflächen an.

Gibt es Serviceangebote, die Sie für Aussteller und Besucher bereitstellen?
Meines Erachtens sind sowohl die Aussteller als auch die Besucher bei uns in den allerbesten Händen. Natürlich sind wir stets bestrebt, unsere Services weiter zu verbessern. Über unsere Website erhalten sowohl Aussteller als auch Besucher einen Überblick über die Anreise und mögliche Unterkünfte. Mit Hilfe unserer Social-Media-Kanäle kommunizieren wir kontinuierlich alles, was neu oder von besonderem Interesse ist.
Ganz bestimmt lohnt sich das Abonnieren unseres regelmäßigen Newsletters zur R+T in Stuttgart, da wir dort alles Wissenswertes komprimiert für unsere Fachbesucher zusammenstellen. Besonders nützlich wird zudem sicherlich wieder unsere R+T-App sein, durch die sich der individuelle Messebesuch einfach und unkompliziert planen lässt. Besondere Unterstützung bieten wir zudem Ausstellern und Besuchern aus dem Ausland an: Eine direkte Ansprache der Auslandsvertretungen ist jederzeit möglich, die in jeder Hinsicht gerne behilflich sind.

Wie erschließen sich die Aussteller die Zielgruppe der Metallbauer?
Ich glaube mit dem Wissen, dass die einfach alles können! Es ist schließlich beachtlich, mit wie vielen Bereichen sich dieses Gewerk beschäftigt – was Sie ja nicht zuletzt monatlich in Ihrer Fachzeitschrift belegen. Dementsprechend ist es sicher zielführend, wenn ein Portfolio so breit gefächert und flexibel wie möglich ist, um auch individuelle Anforderungen meistern zu können. Ich bin mir sicher, dass die Hersteller sehr genau hinhören, was die Metallbauer benötigen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können.

Wie wird sich die Messe in den kommenden Jahren entwickeln?
Die R+T in Stuttgart wird noch weiter wachsen und ihre Position als internationale Weltleimesse zunehmend ausbauen. Wir haben stets das Ohr eng am Markt und werden das Messekonzept immer nach den Bedürfnissen unserer Branche ausrichten. Ich denke, dass wir da bislang ziemlich gut drin waren und das werden wir auch bleiben. Im stetigen Austausch mit den Ausstellern, den Besuchern und den Verbänden werden wir in den kommenden Jahrzehnten weiterhin das ganze Spektrum von Rollladen, Toren und Sonnenschutz in Stuttgart präsentieren und unser Konzept so ausrichten, dass alle Beteiligten den größtmöglichen Nutzen aus der R+T ziehen können. 

Weitere Infos zur R+T 2018 und einen Hallenplan finden Sie hier .

Letzte Aktualisierung: 01.02.2018