Nachrichten aus der Branche

Der VDW startet mit einer neuen Podcast-Reihe, die ISD Group eröffnet zwei neue Niederlassungen in Nordamerika, die Kyocera Fineceramics Solutions eröffnet einen neuen Online-Shop, die Firma Schwäbische Werkzeugmaschinen hat einen neuen Geschäftsführer Vertrieb und Marketing und bei Schröder startet die Ausbildung für zwölf junge Blechbearbeitungsspezialisten.

Spannende Podcast-Reihe

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Moderatorin des VDW-Podcast Stefanie Burmeister (links im Bild), Techniker Nicolas Söhnel-Cordt (rechts im Bild).
Foto: VDW

Um mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen möglichst viele Menschen zu erreichen, öffnet sich der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) einmal mehr neuen Medien. Kürzlich startet er die Podcast-Reihe Tech Affair – Industry for Future, bei der Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft an einem Tisch sitzen und über neueste Entwicklungen und Ideen für eine Industrie mit und für Menschen debattieren. „Die deutsche Industrie ist ein wichtiger Eckpfeiler für unser aller Wohlstand“, gibt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, zu bedenken. „Die Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Mit Tech Affair wollen wir daher Meinungen und Lösungen zu diesem Thema für jeden verständlich transportieren.“

Die erste Folge von Tech Affair: „Resilienz – Wege zur krisenfesten Industrie“, die am 7. September online gegangen ist, widmet sich dem brandaktuellen Thema der Resilienz – ein Begriff, der den meisten wohl aus der Medizin oder Psychologie bekannt ist. Er steht für psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne größere Beeinträchtigungen zu meistern. Resiliente Produktion ist in den vergangenen Jahren zu einem neuen Schlagwort geworden, das beschreibt, wie Unternehmen ihre Produktion ausrichten können, um gegen Krisen gewappnet zu sein und weniger störanfällig auf Änderungen in ihrem Umfeld zu reagieren.

Es gibt konkrete Maßnahmen, die Firmen ergreifen können, um resilienter und damit krisenfester zu werden. Hierzu debattieren bei Tech Affair ein Wissenschaftler, eine Unternehmensvertreterin und ein Berater, die jeweils ganz eigene Erfahrungen aus der derzeitigen Corona-Krise gezogen haben.

Weiterer Wachstumskurs

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Der Softwarehersteller ISD Software und Systeme setzt seinen Wachstumskurs nun auf dem amerikanischen Markt fort.
Foto: Adobe Stock/ISD Group

Der Softwarehersteller ISD Software und Systeme setzt den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort: Neben den zehn Niederlassungen und Tochtergesellschaften im europäischen Raum hat die ISD Group nun eine Tochtergesellschaft in den USA gegründet. Dort steht die ISD Group Kunden und Interessenten künftig an zwei weiteren Standorten zur Verfügung: Atlanta und Charlotte in Nordamerika. Aufgrund der Corona-Pandemie verschiebt sich die Neueröffnung der Büroräumlichkeiten zwar noch ein wenig, aber der gewohnte Service für Kunden und Interessenten steht ab jetzt schon zur Verfügung.

„Wir nutzen die beiden neuen Standorte nicht nur, um mehr Nähe zu unseren Interessenten und Kunden herzustellen. Unsere Vision ist es, die Prozesse und Unternehmen im CAD-Engineering-Bereich mit unseren Software-Lösungen weltweit erfolgreicher zu machen. Dazu gehört auch die schnelle Umsetzung von Kundenwünschen, die Bereitstellung von branchenspezifischem Wissen, eigenen Schulungen und hochwertigem Service - direkt vor Ort“, betont Dr. Markus Grunwald, technischer Leiter der ISD.

„Die internationale Expansion stellt eine enorme Wachstumschance für die Hightech 3D-CAD/BIM-Software außerhalb des europäischen Marktes dar“, sagt Geschäftsführer Gesamtvertrieb Michael Strucker. „Vor allem die starke Nachfrage nach unseren Produkten in Nordamerika ist eine antreibende Kraft für unsere Entscheidung. Dieser leisten wir mit diesem Schritt Folge. Denn gerade die exportträchtigen Innovationsbranchen des Anlagen- und Sondermaschinenbaus profitieren ganz besonders von den Vorteilen unserer multibranchenfähigen 2D/3D-durchgängigen CAD-Software“, so der Geschäftsführer Gesamtvertrieb.

Lukratives Online-Shopping

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Die Kyocera Fineceramics Solutions bietet ihre Produkte nun auch per Website an und gewährt zum Start des neuen E-Shops Eröffnungsrabatt. Hier eine Reihe von Einfachdurchführungen
Foto: Kyocera

Ab sofort gibt es die innovativen Produkte der Kyocera Fineceramics Solutions GmbH (KFSG) auch online zu kaufen. Egal ob bewährte Feinkeramik-Marken wie Degussit und Fridurit, Rohre und Kapillare, deren Länge konfiguriert werden kann, oder auch Durchführungen und Isolatoren: Der neue Webshop des Unternehmens mit Sitz in Mannheim bietet die Standards für Hochtemperaturanwendungen sowie Elektro- und Labortechnik. Zusätzlich erhält jeder Käufer noch bis 30. September 2020 zehn Prozent Eröffnungsrabatt.

Die breite Produktpallette der KFSG spiegelt sich auch im Online-Shop wider: Hochtemperaturprodukte finden sich dort neben Durchführungen und Isolatoren, Laboreinrichtungen und weiteren keramischen Produkten. Käufer können aber auch in speziellen Anwendungsbereichen suchen und sich so die für ihre Branche passenden Produkte anzeigen lassen. Unterschieden wird hierbei in den Kategorien Chemisches Labor & Analytik, Elektrisches Labor, Keramisches Labor, Ofenlabor, Farben & Lacke sowie Halbzeuge zur Weiterbearbeitung.

„Mit unserem Webshop gehen wir nicht nur einen Schritt Richtung digitale Zukunft, sondern wir bieten unseren Kunden auch die einfache und schnelle Möglichkeit, sich zu beliebten Produkten zu informieren und diese direkt zu bestellen“, so Dr. Karsten Beck, Vertriebsleiter bei KFSG, „Aktuell liefern wir nach Deutschland und Österreich, weitere Länder werden in Kürze folgen.“ Der neue E-Shop soll unseren Kunden eine einfache und zeitgemäße Bestellabwicklung ermöglichen.

Neuer Geschäftsführer

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Das neue Führungstrio (v.l.n.r.): Markus Schmolz (Kaufmännischer Geschäftsführer), Jörg Schmauder (neuer Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, SW), Stefan Weber (Geschäftsführer Produktion und Technik).
Foto: Schwäbische Werkzeugmaschinen

rkung zum 1. Juli 2020 ist Jörg Schmauder in die Geschäftsleitung der Schwäbische Werkzeugmaschinen eingetreten. Er übernimmt sukzessive die Aufgaben von Reiner Fries als Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. Reiner Fries verlässt das Unternehmen nach über zwnazig Jahren in der SW-Gruppe zum Jahresende auf eigenen Wunsch, um sich privaten Dingen zu widmen. Jörg Schmauder verfügt über langjährige Managementerfahrung und Branchenexpertise in der Werkzeugmaschinenindustrie und wird Führungsmitglied der global aufgestellten SW-Gruppe mit Standorten in Europa, China und Nord Amerika.

Das Management besteht dann auch in Zukunft aus einer Dreierspitze - Markus Schmolz (Kaufmännischer Geschäftsführer) und Stefan Weber (Geschäftsführer Produktion und Technik) bleiben in ihren Positionen, um die erfolgreiche Strategie der Internationalisierung fortzuführen. Das Unternehmen bedankt sich bei Reiner Fries für den langjährigen erfolgreichen Einsatz und freut sich auf das Engagement von Jörg Schmauder. Der gleitende Übergang schafft die Voraussetzung, die sehr positive Entwicklung des Unternehmens als einer der führenden Hersteller von Fertigungssystemen in Europa und weltweit fortzusetzen.

Erweiterter Ausbildungsstart

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Auch in Zeiten von Corona und den damit verbundenen Hygieneregeln hielt Geschäftsführer Franz Schröder (2.v.r.) an der persönlichen Begrüßung seiner neuen Azubis fest.
Foto: Schröder Group

Der Hauptsitz der Schröder Group mit derzeit 235 Mitarbeitern bekommt Verstärkung: Zwölf junge Männer und Frauen beginnen bei dem international erfolgreichen Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen ihre Ausbildung in fünf verschiedenen Berufen. Mit vier Ausbildungsplätzen mehr als im vergangenen Jahrgang baut Schröder seine Bedeutung als wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Region weiter aus.

„Wir begrüßen herzlich unsere neuen Auszubildenden und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start bei der Schröder Group. Es freut uns, in diesen Krisenzeiten sogar noch mehr jungen Menschen eine Ausbildung anbieten zu können als in den vergangenen Jahren“, so Geschäftsführer Franz Schröder. „Wir geben der Jugend eine berufliche Heimat und Zukunft.“ Im Gegensatz zum bayernweiten Trend mit teilweise mehr als zehn Prozent Ausbildungsrückgang, bleibt die Hans Schröder Maschinenbau GmbH mit zwölf Auszubildenden ihrem Prinzip treu, eigenen betrieblichen Nachwuchs auszubilden und zu fördern.

Der vor allem für seine industriellen und handwerklichen Schwenkbiegemaschinen berühmte Maschinenbauer hat seit dem 1. September 2020 neue Auszubildende in folgenden Berufen: eine Elektronikerin und ein Elektroniker für Betriebstechnik, eine Feinwerkmechanikerin und fünf Feinwerkmechaniker, zwei Mechatroniker, einen technischen Produktdesigner sowie einen Kaufmann für Büromanagement.

Letzte Aktualisierung: 15.09.2020