Pressespiegel: 5G als Chance und clever Distanzen überbrücken

Im jüngsten Heft des Industrieanzeigers erfahren Sie mehr darüber, welche Chancen sich aus dem neuen Funkkommunikationsstandard 5 G für die Wertschöpfung im Maschinenbau ergeben. Die konstruktionspraxis zeigt anhand eines Beispiels wie man in der Antriebstechnik clever Distanzen überbrücken kann. Der aktuelle Pressespiegel gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik.

Industrieanzeiger

5G als Chance begreifen

Der Industrieanzeiger hat sich als Titelthema für die Ausgabe 01.20 die 5G-Funkkommunikation ausgesucht. 5G verspricht zuverlässige und echtzeitfähige Kommunikation für Produktionsanlagen und damit neue Möglichkeiten zur Wertschöpfung. Es geht um die Autonomie intelligenter Maschinen und mobiler Anwendungen. Ein Trend, der sich momentan abzeichnet, ist der Aufbau sogenannter Campus-Netze als lokale Netze im nichtöffentlichen Bereich, also in dem Segment in dem lange die politische Diskussion über die Gebührenhöhe geführt worden ist. Gerade hier ist der Einsatz von 5G in der Industrie nun realistisch, da die Funkkommunikation in einem eigens für die Industrie reservierten 100-MHz-Spektrum stattfinden kann. Das bietet interessante Chancen und Möglichkeiten von denen heute nur ein Bruchteil angedacht worden ist. Der Titelbeitrag offeriert Fakten zur Technologie und die Trends.

In Zeiten einer unsicheren Konjunktur im Maschinenbau greift der Industrieanzeiger ein spannendes Managementthema auf. Krisenszenarien können im Unternehmen zur realen Bedrohung werden. Umso wichtiger ist es, eine Krise frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Auch das Interview in dieser Ausgabe verspricht einige Spannung. Der Firmenchef des Alexander Bürkle Elektrogroßhandels Klemens Isermann berichtet unter anderem, wie er seine Mitarbeiter auf die Reise der Digitalisierung mitgenommen hat.

Pressespiegel Feinwerkmechanik
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

konstruktionspraxis

Clever Distanzen überbrücken

In der Ausgabe 12/2019 der konstruktionspraxis (Alles, was der Konstrukteur braucht) stehen die Antriebstechnik und die Werkstoffe im Mittelpunkt. In der Titelstory geht es um das clevere Überbrücken von Distanzen. Eine Distanzkupplung mit einer Welle aus CFK überbrückt große Distanzen ziemlich leicht. Die Firma Jakob hat sie entwickelt und die Redaktion der konstruktionspraxis hat sie genau unter die Lupe genommen.

Interessante Einblicke erlauben die Beiträge zum Thema Druckguss. Bei etwa neunzig Prozent lag 2019 der Produktionsanteil von Aluminiumdruckguss, acht Prozent entfallen auf Zink und zwei Prozent auf Magnesium. Die Kunden kommen vor allem aus der Automobilindustrie und deren Zulieferern. Der Umstieg auf die E-Mobilität wird aber auch in der Branche des Druckgusses einige Veränderungen bringen. Zum Beispiel sind neue Legierungsentwicklungen nötig, die Komplexität der Bauteile nimmt zu und zusätzlich stehen auch Fügetechnologien wie Kleben und Schweißen im Fokus der Druckgießereien. Der Spezialteil beleuchtet genau diese Themen sehr detailliert.

Um das effiziente Verwalten von CAD-Daten geht in einem weiteren lesenswerten Beitrag. Über das reine CAD-Datenmanagement ist die Evolutionskette der Informationsverwaltung im technischen Umfeld längst hinausgewachsen. Der Beitrag beschreibt, worauf Sie beim zeitgemäßen CAD-Management achten müssen.

FORM + WERKZEUG

Topologieoptimierung für gedruckte Teile

Die Ausgabe 6/2019 der Zeitschrift FORM + WERKZEUG (Das Branchenportal des Werkzeug- und Formenbaus) richtet den Fokus auf die Normalien und die Heißkanaltechnik. So wird unter dem Titel „Auf Draht“ zum Beispiel Erodierzubehör für den Werkzeug- und Formenbau vorgestellt. Der Lohndienstleister Dütsch Funkenerosion hat technisch immer die Nase vorn. So gehört zum Maschinenpark eine am deutschen Markt immer noch seltene Drahterodiermaschine mit Rotationsachse. Hochpräzise Schlichtschnitte werden mit beschichteten Drähten ausgeführt.

Zum Thema Normalien gibt es diverse Anwenderberichte. Ein Beispiel liefert der Beitrag über den Normalienhersteller Meusburger und den Spezialisten für Stanzbiegeautomaten Bihler. Sie haben gemeinsam standardisierte Stanzbiegegestelle für Bihler-NC-Pressen entwickelt. Ziel war es, Kunden von der kosten- und zeitintensiven Einzelfertigung der Gestelle zu entlasten.

Doch auch die additive Fertigung wird in dem Heft thematisiert. So geht es in einem lesenswerten Beitrag um die Topologieoptimierung für 3D-gedruckte Teile. Auf dem Webportal von Protiq können Kunden ihre 3D-Modelle hochladen, konfigurieren und bestellen. Binnen Tagen erhalten sie die 3D-gedruckten Teile. Nun hat Protiq durch eine einfach zu bedienende Software auch noch die Möglichkeit zur Topologieoptimierung geschaffen.

Maschinenmarkt

Aus Dystopie wird reale Utopie

Ein sehr interessantes Heft legt die Redaktion mit der Jubiläumsausgabe 26/2019 des Maschinenmarktes vor. Das Heft widmet sich in einer Vielzahl von Beiträgen den 125 Jahren Maschinenmarkt. Im Leitartikel wagen die Chefredakteure Benedikt Hofmann und Udo Schnell den Blick zurück und vor allem den Blick nach vorn. Es geht in den Beiträgen um nichts weniger als „die Zukunft einer außergewöhnlichen Branche“. Besonders lesenswert sind die Trendbeiträge mit „Unseren Visionen für die Industrie“ für die Bereiche Smart Factory, Robotik, Additive Fertigung, Spritzgießen, Logistik und Arbeitswelt. Der Trendbeitrag für den Bereich der Smart Factory hat den Titel „Mehr Utopie wagen“. Jahrzehntelang hatten sich Kunst und Literatur mit der Zukunft von Arbeit und Industrie nahezu ausschließlich im Rahmen düsterer Horrorvisionen beschäftigt. Wie dieser Beitrag zeigt, wird man im Jahr 2044, also 33 Jahre nach den ersten Ideen zur Industrie 4.0, ganz anders über das Thema denken. Aus der fiktionalen Dystopie wird eine reale Utopie.

Auch die üblichen Beiträge wie in der Rubrik MM International diesmal zu Frankreich und die Rubriken Aktuelles fehlen nicht in diesem Heft.

Das Jubiläumsheft mit insgesamt fast 250 Seiten ist eine lohnende Lektüre.

Letzte Aktualisierung: 16.01.2020