Pressespiegel: Gestärkt aus der Krise und Green Deal als Chance

Im jüngsten Heft des Maschinenmarktes lesen Sie mehr darüber, wie die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie gestärkt aus der Krise hervorgehen kann. Die mav beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Nachhaltigkeit und beschreibt unter anderem die Chancen des „Green Deals“. Der Pressespiegel für Januar gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, mav und konstruktionspraxis.

Pressespiegel Feinwerkmechanik
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T


Maschinenmarkt

Gestärkt aus der Krise

Im ersten Doppelheft des Jahres des MM Maschinenmarktes (1/2 2020) steht die Konjunktursituation der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Mittelpunkt. Alles steht unter der Überschrift „Die Krise gestärkt überwinden“. Die Auftragseingänge in der Industrie sinken, Handelskonflikte und mangelnde Nachfrage sind nur einige Gründe. Statt pessimistisch in die Zukunft zu blicken, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, Maßnahmen zu ergreifen, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Die geringere Auslastung macht es möglich, Prozesse zu überdenken und zu optimieren, die Digitalisierung voranzutreiben und in die Weiterbildung zu investieren.
Interessant ist auch der Beitrag zur Qualitätssicherung in der additiven Fertigung. Seit Dezember 2019 gibt es eine neue Norm für diesen Bereich. Ein vom TÜV Süd auditiertes Unternehmen beschreibt, worauf mach achten sollte und welche weiteren Möglichkeiten es gibt.
Ein spannendes Interview har die Redaktion des Maschinenmarktes mit der neuen Chefin des Unternehmens EOS geführt. Den ersten familiären Generationswechsel in der additiven Fertigung hat die Familie Langer mit Marie Langer vollzogen. Wer ist die neue CEO von EOS und was hat sie mit dem Unternehmen vor? Diese und weitere Fragen werden detailliert beantwortet.

Industrieanzeiger

Aus Big Data wird Smart Data


Der Industrieanzeiger hat sich als Titelthema für die Ausgabe 03.20 wieder das Thema Industrie 4.0 ausgesucht. Die Erwartungen an Big Data sind groß. Sie umfassen verbesserte Prognosen (sechzig Prozent), spürbare Kosteneinsparungen (55 Prozent) oder auch die Verbesserung von Produkten und Services. Das belegt unter anderem eine Studie der Technologieberater von Bearing Point aus dem Jahr 2019. Big Data ist zum Hoffnungsträger der Digitalisierung geworden.
Lesenswert ist auch der Beitrag zu den Pay-per-use-Geschäftsmodellen für Maschinenhersteller und -nutzer. „Bezahlt wird, wenn die Maschine läuft“. Maschinen und Anlagen werden zunehmend vermietet statt gekauft. Subscription und „Pay per Use“ sind die Zauberworte, langfristige Kundenbindung und Abrechnung nach Nutzung. Die Abrechnung übernehmen ausgereifte Lösungen in der Cloud als Software as a Service.
Besondere Spannung verspricht das Interview mit dem jungen Auftragshacker Philip Kalweit. Er weiß, dass der „größte Angriffsvektor in der IT der Mensch ist“. Mit 17 Jahren gründete er sein Unternehmen. Er ist Geschäftsführer des IT-Sicherheitsdienstleisters Kalweit ITS und er brennt für seine Themen. Sein Ziel ist es nicht Angst zu schüren, sondern Wissen weiterzugeben. Denn Sicherheit muss vom Menschen angenommen werden.

mav

Green Deal als Chance


Im Doppelheft 01/02-2020 der mav, Innovation in der spanenden Fertigung, geht es um das Trendthema nachhaltige Fertigung. Allein sechs Fachartikel setzen sich damit auseinander. In der Einführung kommt Prof. Becher zu Wort. Der Präsident der WGP und Leiter des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen, sagt zum Green Deal: „Brüssel hat mit seinem billionenschweren Klima-Finanzpaket den richtigen Weg aufgezeigt. Der Green Deal kann deutsche Produktionstechnik in die Pole-Position bringen!“. Sehr informativ ist auch der Bericht über das Forschungsprojekt Synergie. Hier untersuchen Partner aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft seit 2016, wie und mit welchen Technologien die deutsche Industrie ihren Energieverbrauch an das volatile Angebot erneuerbarer Energien in Form von Wind- und Solarparks anpassen kann. Ihre bisherigen Ergebnisse haben sie in einem Buch zusammengefasst. Die Rezension ist lesenswert.
In der Titelgeschichte des Doppelheftes geht es um elektromechanische Spannmittel, die mehr und mehr die Fertigung erobern. Produktionsprozesse werden immer anspruchsvoller: komplexe Geometrien der Werkstücke, hohe Anforderungen an die Flexibilität der Werkzeugmaschinen oder der steigende Qualitätsanspruch bei gleichzeitig immer stärker werdendem Nachhaltigkeits- und Effizienzbewusstsein stellen Fertigungsbetriebe regelmäßig vor neue Herausforderungen. Die elektromechanischen Spannmittel der SMW-Autoblok unterstützen den Anwender hierbei.

konstruktionspraxis

Für jeden Antrieb das passende Lager


In der Ausgabe 1/2020 der konstruktionspraxis (Alles, was der Konstrukteur braucht) stehen die Antriebstechnik und die Konstruktion im Mittelpunkt. Vorgestellt wird unter anderem die Firma Findling, die „Für jeden Antrieb das passende Lager hat“. Egal ob klein und leicht oder groß und belastbar – Findling kann den vielseitigen Bedarf an Wälzlagern von Kern Antriebstechnik mit seinem Portfolio abdecken.
Im Interview steht diesmal Mark Cook, Vice President Metallprodukte bei 3D Systems Rede und Antwort. Die Industrie fordert zunehmend Bauteile, die sich additiv in Serie fertigen lassen. Das ist allerdings nicht ohne weiteres möglich. Der Interviewpartner erklärt warum und was noch zu tun ist.
Wohl nicht nur für die Ausbildung sondern auch für die eigene Allgemeinbildung lohnt es sich, den Beitrag „Mechanik begreifen“ einmal näher anzuschauen. Mit den Denkwerkzeugen der Natur haben Prof. Dr. Claus Mattheck und seine Kollegen vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) Modelle erstellt, mit denen man formelfrei zu belastbaren Bauteilen kommt. Im Beitrag stellen sie ihre Lernhilfen vor, die sich jeder selbst basteln kann.

Letzte Aktualisierung: 17.02.2020