Pressespiegel: Smartes Spritzgießen

Der Weg zur papierlosen Fertigung führt nur über die konsequente Digitalisierung. Das gilt auch „smartes Spritzgießen“. Der MM Maschinenmarkt gibt einen interessanten Einblick. Immer häufiger organisieren sich meist kleine und mittelständische Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaues in Europa in Clustern. Die Zeitschrift mav stellt viele nachahmenswerte Beispiele vor. Der Pressespiegel für Mai gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie MM Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb, mav und FORM + Werkzeug.

Pressespiegel Feinwerkmechanik
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

MM Maschinenmarkt

Mehr Mobilität wagen
Die Ausgabe 10/2019 der Zeitschrift MM Maschinenmarkt beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem „Smarten Spitzgießen“. Im Mittelpunkt des Titelthemas steht die Frage wie Kunststoffverarbeiter sich mit neuer Technik die Digitalisierung zunutze machen können. Wie smarter Spritzguss klappt wird in einigen Orientierungsbeispielen aus der Praxis sehr detailliert beschrieben. Ausführlich beschäftigt sich ein Beitrag mit dem Weg zur papierlosen Fertigung und es werden praxiserprobte Fertigungssysteme vorgestellt.
Interessant ist auch der Schwerpunkt zu 125 Jahren MM, der sich diesmal mit der Faszination der Werkzeuge beschäftigt. Vorgestellt wird in einem Porträt Victoria Sonnenberg als Problemlöser der Branche. Beleuchtet werden ausführlich die Konjunkturaussichten der Zerspanungsbranche. Das Fazit: Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum.
Im internationalen Schwerpunkt geht es diesmal um die Schweiz. Der Schweizer Industrie wird nach einem guten Geschäftsjahr mulmig.
Ganz im Zeichen der Digitalisierung steht das Heft 11/2019 des MM Maschinenmarktes. Es geht um mobiles Arbeiten. Der Titelbeitrag spürt der Frage nach „Wie Handhelds und Waerables in Industrie 4.0 die Produktivität und Qualität steigern?“. Außerdem geht es um den Umgang mit den steigenden Datenmengen. Wie organisieren, wie verwalten, welche Hard- und Software macht Sinn? Beleuchtet werden auch die Möglichkeiten diese Datenmengen zu maßgebenden Informationen umzuwandeln. Auch die Erfassung und Verarbeitung dieser Daten in der täglichen Praxis spielt eine große Rolle. Deshalb beschäftigt sich ein Übersichtsartikel mit diesem Thema. Abschließend werden dazu noch funktionale und nutzerfreundliche Lösungen vorgestellt.

Industrieanzeiger

Auf dem Weg zum Standard
Der Industrieanzeiger beschäftigt sich im Doppelheft 12/13.19 ausführlich mit der Messe Moulding Expo. In einem Vorbericht erhalten Werkzeug- und Formenbauer einen guten Überblick über diese wichtige Leitmesse, die in diesen Tagen in Stuttgart stattfand. Mit 700 Ausstellern und einem spannenden Rahmenprogramm zeigt die Stuttgarter Messe alles rund um den Werkzeug-, Modell- und Formenbau. Sie hat sich als wichtigste Schau der Branche in Europa etabliert. Im Interview wird der VDWF-Präsident Prof. Thomas Seul über die Messe in die Situation in der Werkzeugbaubranche befragt.
Im Titelthema der Ausgabe geht es um die Maschinenschnittstelle Umati auf dem Weg zum internationalen Standard. Digitale Vernetzung Industrie 4.0 funktioniert nur, wenn Maschinen und IT-Systeme ungehindert Daten austauschen können. Die Schnittstelle Umati schafft die Voraussetzungen dafür.
Ein interessanter Aspekt wird im Beitrag zum Compliance beleuchtet. Eine transparente Lieferkette ist nämlich nicht nur nötig, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen, sie ist auch ein erster Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft. Ein effizienter Umgang mit Ressourcen wird wettbewerbsentscheidend.

WB Werkstatt + Betrieb

Schneller Toolwechsel
Mit der Ausgabe 5/2019 der WB Werkstatt + Betrieb wird wieder ein umfassender Überblick über den gesamten Bereich der Fertigungstechnik gegeben. Schwerpunkt im Special ist diesmal das Bohren, Reiben und Gewinden. Zahlreiche Praxisbeispiele und Anwenderberichte geben interessante Einblicke. Die Firma Wolf in Kalchreuth setzt zum Beispiel in der Großteilefertigung voll und ganz auf Gewindewerkzeuge von Emuge − auch bei Systemen zum Werkzeugwechsel. So lassen sich mit Softsynchro Quick Lock voreingestellte Tools besonders schnell wechseln. Die Aufnahme bleibt in der Spindel.
Der Spezialmaschinenbauer Myrenne nutzt das Know-how des Werkzeugspezialisten R. Stock dreifach beim Bohren und Gewinden in hochhartem Werkstoff. Tieflochbohrer sowie Gewindefräser und -bohrer verlängern die Standzeit und optimieren die Fertigung.
Von „maßgeschneiderten“ Gewindefräsern für möglichst niedrige Radialkräfte bis hin zu Schneidfuttern für besonders kleine Abmessungen reicht die Palette von Gewindewerkzeug-Lösungen für die Medizintechnik. Ihre genaue Kenntnis ist für alle Anwender vorteilhaft.
Von „maßgeschneiderten“ Gewindefräsern für möglichst niedrige Radialkräfte bis hin zu Schneidfuttern für besonders kleine Abmessungen reicht die Palette von Gewindewerkzeug-Lösungen für die Medizintechnik. Ihre genaue Kenntnis ist für alle Anwender vorteilhaft.
152.000 Bohrungen mit einem Werkzeug? Bei der Firma Werner Rau kann man sich davon überzeugen, dass es geht. Dort bearbeitet ein mit MMP-Technologie veredelter Drei-Millimeter-Spiralbohrer von HAM Präzisions-Druckplatten und erweist sich dabei als Qualitätsgarant.

mav - Innovation in der spanenden Fertigung

Europa in Clustern
Das Trendthema in der Ausgabe 05-2019 der Zeitschrift mav widmet sich diesmal den Formenbau-Clustern in Europa. Immer häufiger organisieren sich meist kleine und mittelständische Unternehmen in Clustern. Mit gemeinsam erarbeitetem Know-how und koordiniertem Marketing beabsichtigen sie, ihre Position im weltweiten Wettbewerb deutlich zu verbessern. Vorgestellt werden zum Beispiel die Kooperationen Cluster Automotiv, Medical Mountains, Kunststoff-Dialog, Health Tech Cluster Switzerland und das Kunststoff-Cluster Österreich.
Spannung verspricht auch der Bericht über den Werkzeugbau in Slowenien. In keinem Land der Welt, abgesehen von Japan, arbeiten prozentual gesehen so viele Menschen im Werkzeug- und Formenbau wie in Slowenien. Die Branche hat dort eine lange Tradition und die technologische Kompetenz ist beachtlich. Entsprechend bildet sie auch den Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik des kleinen Landes. Grund genug für die Macher der Moulding Expo den Fokus auf dieses Land zu lenken. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch einen informativen Überblick über den Werkzeugbau in Europa mit aussagekräftigen Zahlen und Fakten.

FORM + Werkzeug – die Branchenzeitschrift für den Werkzeug- und Formenbau

Spiegelglatte Oberflächen
Die Ausgabe 03/2019 der Fachzeitschrift startet wie auch viele andere Zeitschriften in diesem Frühjahr mit einem Messe-Special zur Moulding Expo. Eine umfassende Neuheitenübersicht wird mit zahlreichen Fachbeiträgen abgerundet. Es geht unter anderem um das Fräsen spiegelglatter Oberflächen, um die Automatisierung beim Senkerodieren, um CAD/CAM-Software für den Werkzeugbau, um CNC-Bearbeitungszentren mit Beladerobotern, um Werkzeugaufnahmen mit integrierten Kühlkanälen und um mehr Speed beim Fräsen. Spannung verspricht auch der Bericht über die Standardisierung im Werkzeug- und Formenbau. Auf der Moulding Expo stellte Meusberger einen Konfigurator für Heißkanalformen vor. Damit kann der komplette Formenbau inklusive Heißkanalverteiler mit nur wenigen Klicks individuell erstellt werden. Das Produkt ist in Zusammenarbeit mit PSG entstanden.

Letzte Aktualisierung: 23.05.2019