Die ISD Group macht den nächsten Schritt im digitalen Treppenbau: Die tiefgreifende Integration von Trepedia in „HiCAD“ verbindet automatisierte Treppenplanung mit der leistungsstarken 3D-Konstruktionssoftware aus dem Hause ISD. Das beschleunigt Prozesse, reduziert Fehler und integriert selbst komplexe Treppenkonstruktionen nahtlos in Stahl- und Metallbauprojekte.
Die Partnerschaft baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit auf. Raymond van Amersfoort, Inhaber von „Draw2Design“, setzt seit fast zwei Jahrzehnten auf „HiCAD“. Heute bildet die Software an 13 CAD-Arbeitsplätzen das technische Rückgrat seines Zeichen- und Ingenieurbüros.
Mit der Übernahme von Trepedia im Jahr 2025 erweiterte der Treppenspezialist sein Angebot: Zu exklusiven Design- und Architekturtreppen kam die schnelle, standardisierte und normgerechte Konstruktion typischer Handwerkstreppen hinzu. Das bereits vorhandene „HiCAD“-Know-how und das über Jahre gewachsene Vertrauen in die Software gaben für Raymond van Amersfoort schließlich den Impuls, die Treppenbau-Kompetenz von Trepedia mit der ISD-Software zu verbinden.
„Über viele Jahre hinweg haben wir die Verlässlichkeit und Beständigkeit der ISD Group schätzen gelernt. Auch die technologischen Möglichkeiten von „HiCAD“ waren ein ausschlaggebendes Argument für die Zusammenarbeit. Für uns war daher schnell klar, dass die ISD Group ein enger Partner für Trepedia sein muss“, erklärt Raymond van Amersfoort.
Auch für die ISD Group eröffnet die Zusammenarbeit neue Möglichkeiten. Über die Schnittstelle zu Trepedia erweitert „HiCAD“ sein Leistungsportfolio gezielt um spezialisiertes Treppenbau-Know-how und bietet Anwendern in diesem Bereich einen effizienteren, durchgängigen Konstruktionsprozess.
Michael Strucker, Geschäftsführer Gesamtvertrieb der ISD Group, ergänzt: „Der Markt verlangt zunehmend nach effizienten und verlässlichen digitalen Workflows. Diesen hohen Qualitätsansprüchen der Kunden wollen wir unter anderem auch dadurch gerecht werden, dass wir unsere Lösung durch strategische Partnerschaften weiterentwickeln.“
Deutliche Zeitvorteile in der Konstruktion
Die exklusive Partnerschaft ermöglicht einen durchgängigen Workflow von der Planung bis zur Fertigung: Anwender greifen direkt aus „HiCAD“ auf Trepedia zu und reduzieren so den Konstruktionsaufwand erheblich. Die Modellierung einer komplexen, verzogenen Wohnraumtreppe dauert in klassischen CAD-Systemen häufig acht bis zehn Stunden. Mit Trepedia und „HiCAD“ sinkt dieser Aufwand auf wenige Minuten.
Über eine IFC-Exportschnittstelle gelangen Treppen nicht als statische Blöcke, sondern als vollwertige „HiCAD“-Elemente in das Modell. Sie fügen sich nahtlos in bestehende Projekte ein und lassen sich mit den gewohnten Werkzeugen flexibel bearbeiten. Auch nachträgliche Änderungen sind in laufenden Bauwesen-Prozessen oder auch BIM-Prozessen jederzeit möglich: Alle Anpassungen werden sofort in sämtlichen Projektphasen automatisch aktualisiert, sodass eine zeitaufwendige Neukonstruktion komplett entfällt.
Immer auf der sicheren Seite
Ihre Stärken spielt die integrierte Lösung auch dort aus, wo unterschiedliche Gewerke und Bauteile zusammenkommen. Ob Standardlösung oder Sonderanfertigung – „HiCAD“-Anwender planen Treppen schnell und flexibel und betten sie direkt in das Gesamtmodell ein.
Stufenmaß, Laufbreite oder Geländerausführung lassen sich projektbezogen festlegen. Auch länderspezifische Vorgaben und Normen können in Trepedia berücksichtigt werden. So bleibt die Planung selbst bei komplexen Anforderungen übersichtlich und verlässlich.
Fachkräftemangel: Automatisierung als Antwort
Der Fachkräftemangel stellt Handwerk und Baubranche vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Geschwindigkeit, Qualität und Termintreue.
Die intuitive „HiCAD“-Arbeitsumgebung und die Automatisierung durch Trepedia entlasten Betriebe bei wiederkehrenden und zeitintensiven Konstruktionsaufgaben. Fachkräfte gewinnen dadurch mehr Zeit für anspruchsvolle Planungsentscheidungen und individuelle Projektdetails.
Auch weniger spezialisierte Anwender gelangen schneller zu vollständigen und fertigungsgerechten Ergebnissen. Detaillierte Fertigungsunterlagen entstehen in kurzer Zeit, ohne dass konstruktive Flexibilität oder die Einbindung in das Gesamtprojekt verloren gehen. So können Betriebe das Know-how ihrer erfahrenen Fachkräfte dort einsetzen, wo es besonders gefragt ist.
Die technologische Zukunft
Exklusive Partnerschaften wie beispielsweise mit Trepedia im Bereich Treppenbau erweitern das Angebot der offenen, branchenübergreifenden Engineering-Plattform „HiCAD“ um zusätzliche Kompetenzen in spezifischen Fachbereichen. Fachwissen, das bislang auf verschiedene Systeme und Arbeitsschritte verteilt war, fließt in einem durchgängigen digitalen Workflow zusammen, in dem spezialisierte Lösungen, automatisierte Prozesse und intelligente Assistenzfunktionen ineinandergreifen.
Über den Ausbau einzelner Fachdisziplinen hinaus investiert die ISD Group konsequent in die technologische Zukunft von „HiCAD“: Vor allem Künstliche Intelligenz ist dabei ein wichtiger Baustein der langfristigen Roadmap.
„Unser Ziel ist es, durch den konsequenten Einsatz von KI-Funktionen völlig neue Freiräume für die kreative Konstruktion zu schaffen, sobald die technischen Möglichkeiten dafür gegeben sind“, erklärt Michael Strucker.
Künstliche Intelligenz spielt bereits heute eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Softwareentwicklung innerhalb der ISD Group. Sie unterstützt dabei, etablierte Technologien schneller weiterzuentwickeln und mehr hochwertige funktionale Verbesserungen bereitzustellen.
Mit dem ISD-Chatbot „HiChat“ steht Wartungskunden zudem zeitnah eine erste KI-basierte Unterstützung zur Verfügung. Anwender können Fragen zur Bedienung der Software stellen und erhalten Antworten auf Grundlage der umfangreichen Online-Hilfe.
Weitere KI-Funktionen sollen künftig unter anderem bei der Modellierung von Anschlüssen und Baugruppen sowie bei der Zeichnungsdetaillierung unterstützen. Ihr konkreter Umfang wird sich am technologischen Fortschritt und an den Anforderungen der Anwender orientieren.
Gleichzeitig versteht die ISD Group „HiCAD“ nicht als geschlossenes System. Über eine geplante MCP-Schnittstelle (Model Context Protocol) sollen perspektivisch auch externe KI-Agenten mit der Lösung interagieren und definierte Prozesse innerhalb der Software anstoßen können.
So verbindet „HiCAD“ bewährte Branchenpraxis mit zukunftsweisenden Technologien und bietet Anwendern maximale Flexibilität in der 3D-Konstruktion vom digitalen Modell bis zum fertigen Objekt.
