Als Kulturzentrum ist St.Gallen in der Ostschweiz nicht nur für seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt. Durch vielfach ausgezeichnete Bildungseinrichtungen und Forschungsanstalten ist die Ostschweizer Metropole auch weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus von Bedeutung – und dadurch für Studierende und Dozierende aus aller Welt attraktiv. Am Campus St.Gallen der „OST – Ostschweizer Fachhochschule“ an der Rosenbergstraße absolvieren jährlich über 1.700 Menschen ein Studium, etwa im selben Umfang bilden sich Interessierte an diesem Institut weiter. Dass sie dabei einen kühlen Kopf bewahren, dafür sind unter anderem Antriebslösungen von Elero Sun Shading Solutions Nice/Schlierbach verantwortlich, die den textilen Sonnenschutz automatisieren.
Um für verbesserten Wärmeschutz – und natürlich auch für angenehme Temperaturen in den kälteren Monaten – zu sorgen, steht eine Vielzahl an Technologien zur Verfügung. Sonnenschutzglas, innen- und außenliegender Sonnenschutz an Fenstern und Glasflächen, im Idealfall mit automatischer Steuerung, sowie eine verstärkte Nachtlüftung ermöglichen komfortables und gesundes Arbeiten bei angenehmen Raumtemperaturen, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie von ES-SO betont. Im Fachhochschulzentrum in St.Gallen wurde dafür eine umfassende, automatisierte Sonnenschutzanlage installiert.
Vor rund fünfzehn Jahren, am 1. Mai 2009, erfolgte an der Rosenbergstraße der Spatenstich. Vier Jahre später, Anfang Februar 2013, wurde das Fachhochschulzentrum mit seinen großzügigen Glasfassaden bezogen. Die bisherigen Standorte in St.Gallen und Rorschach wurden dafür aufgelöst und die neue Hochschule direkt beim Bahnhof St.Gallen in Betrieb genommen. Die offizielle Einweihung fand im Juli 2013 statt. Knapp zehn Jahre später ist die Hälfte der Erstantriebe der Sonnenschutzanlage ausgefallen, die in dem Fachhochschulgebäude für angenehme Temperaturen sorgt, schlichtweg weil sie unter den widrigen Bedingungen überhitzten. Im Zwischenglas, in dem die Textilscreens operieren, werden mitunter Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius gemessen – je nach Sonneneinstrahlung und Laufzeit der Antriebe. Als die Tücher nach einiger Zeit ausgetauscht wurden, wurde deshalb auch gleich die gesamte Sonnenschutzanlage von Grund auf erneuert, wobei insgesamt 960 Sun-Top-M12/23-Rohrantriebe von Elero verbaut worden sind. In der Schweiz kümmert sich Meimo, ein Spezialist für Sicht- und Sonnenschutzlösungen aus Geroldswil, um die Kunden- und Projektbetreuung vor Ort.
Die kabelgebundene Version des Sun-Top-M ist speziell für den Betrieb verschiedener Arten von textilem Sonnenschutz (Wellen ab 50 Millimeter) geeignet. Mit der rund 30 Prozent schnelleren Laufzeit konnte man letztendlich gewährleisten, dass die Wärmeentwicklung im Zwischenglas weniger stark wurde und die Antriebe spürbar weniger Fehleranfälligkeit aufwiesen. Entsprechende Tests wurden vorab simuliert. Über einen Außenlift erfolgte schließlich der komplette Umbau der Antriebe und Beschattungsgewebe. Drei Personen – davon zwei Fachkräfte im Lift und ein Zuarbeitender außerhalb – waren dafür von Mai bis September im Einsatz. Das ausführende Unternehmen war die Ammann Storen AG. Die neuen PVC-freien Beschattungsgewebe „Twilight Pearl“ stammen von der Sattler Schweiz GmbH.
