161006 Befestigung
Für die Befestigung der Steh-, Sitz- und Businessstühle wurden Ankerbolzen FAZ II zu verwendet. Foto: Fischer

Fertigung und Montage 2016-10-06T00:00:00Z Befestigung: Fußballstadion ganz sicher bestuhlt

Neben Dom und Steinerner Brücke verfügt Regensburg nun auch über ein modernes Aushängeschild: Die Continental Arena im Stadtteil Oberisling. Über 15.000 Sitze wurden mit speziellen Befestigungen in der Stahlbetonkonstruktion der Tribünen verankert.

Das etwa zwanzig Hektar große Areal des Fußballstadions von Drittligist Jahr Regensburg befindet sich an exponierter Lage im Süden der Stadt nahe der A3 Regensburg-Passau. Es ersetzt das über achtzig Jahre alte Jahnstadion in der Innenstadt und kann jetzt etwa 15.120 Zuschauer aufnehmen.

Das Stadion umfasst 7.960 Sitzplätze, 954 Businesssitze, 6.150 Stehplätze (5.264 für die Heimfans und 886 für die Gäste) sowie 51 Plätze für Rollstuhlfahrer. Die offenen Ecken der Arena lassen eine Erweiterung der Zuschauerkapazitäten auf circa 18.000 Zuschauer zu.

Klassische britische Stadiongeometrie

Die Ideengeber des 160 Meter mal 120 Meter großen Ein-Rang Stadions schufen ein architektonisch auffälliges Highlight und orientierten sich dabei sich an der klassischen britischen Stadiongeometrie: Vier frei stehende Tribünen bieten mit ihren 21 Sitzplatzreihen eine maximale Nähe zum Spielfeld und eine gute Sicht von allen Plätzen. Charakteristisch ist, dass alle vier Ecksektoren komplett mit (teilweise Milch-)Glas geschlossen sind. So können die Autofahrer der Autobahn nicht mehr in den Innenraum sehen und dadurch abgelenkt werden. Zudem fällt die Blendung durch Stadionlicht weg.

Das Ein-Rang-Stadion verfügt über ein elegantes, auffälliges rotes Tribünendach und knallrote Stühle. „Stark und Rot – eindeutig Regensburg“, so charakterisiert Axel Eichholtz, Geschäftsführer des Generalunternehmers BAM Sport Düsseldorf, die neue Sportstätte. Optik ist jedoch nur eine Seite. Viel wichtiger noch ist höchste Sicherheit für die Zuschauer.

Mit fachkundiger Beratung

Jegliche Unfälle auf den Tribünenplätzen müssen ausgeschlossen sein. Deshalb holten sich die ausführenden Bestuhlungsfirmen Verstärkung und ließen sich bei statischen Fragen von Fachleuten des Befestigungsspezialisten Fischer beraten. Infolgedessen entschied sich zum Beispiel die Stechert Stahlrohrmöbel, Wilhermsdorf, für die Befestigung der Steh-, Sitz- und Businessstühle Fischer Ankerbolzen FAZ II zu verwenden.

Die qualitativ hochwertigen Ankerbolzen aus galvanisch verzinktem Stahl mit europäischer Zulassung für Verankerungen sowohl in gerissenem und ungerissenem Beton B25 bis B55 beziehungsweise C20/25 bis C50/60 sind in der Lage, höchste Zug- und Querlasten bei kleinsten Rand- und Achsenabständen zu tragen. Der optimierte Spreizclip garantiert dabei eine gleichmäßige Lastverteilung. Die Anker sind mit einer Durchsteck- und Vorsteckmontage einfach anzubringen. Dadurch wurden auch weniger Befestigungspunkte und kleinere Ankerplatten benötigt. Schon nach wenigen Hammerschlägen und minimalem Anzugsschlupf ergab sich ein komfortabler Setzvorgang. Außerdem entsprechen diese Anker der Feuerwiderstandklasse R 120 und sind schockgeprüft. Projektleiter Schmidt von der Firma Stechert zeigt sich sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit Fischer: „Es gab sowohl beim Service als auch bei der Lieferung nichts zu bemängeln. Produkte von Fischer werden bei uns weiterhin zum Einsatz kommen.“

Preis und Leistung stimmen

Ähnlich positiv äußert sich Herbert Plankl, Inhaber des gleichnamigen Metallbauunternehmens aus Landau an der Isar. „Wir haben Fischer Produkte zum Befestigen der Absturzsicherungen genutzt. Leistung und Preis stimmen hier überein. Wir arbeiten schon lange mit Fischer.“ Seine Firma installierte die Absturzsicherungen im Stadion und verwendete dafür den Hochleistungsanker FH II mit Senkkopf A4.

Der Hülsenanker aus nicht rostendem Stahl half dank der Durchsteckmontage viel Zeit zu sparen. Beim Anziehen des Ankers wird der Konus einfach in die Spreizhülse gezogen und verspannt diese gegen die Bohrlochwand. Der schwarze Kunststoffring verhindert dabei, dass sich der Anker mitdreht. Er nimmt den Anzugsschlupf auf. Dadurch wird das Anbauteil an den Verankerungsgrund gezogen. Vorteilhaft wirkt sich auch aus, dass die Montage mit weniger Befestigungspunkten auskommt und daher eine hohe Quertragfähigkeit besteht. Das Ganze ist nicht nur sicher, sondern sieht noch dazu gut aus, weil der Senkkopf aus nichtrostendem Stahl oberflächenbündig abschließt. Auch dieses Fischer Befestigungssystem besitzt eine ETA-Zulassung für gerissenen Beton.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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