Eine detaillierte Außenansicht eines modernen Bürogebäudes mit einer beeindruckenden, geometrisch strukturierten Glasfassade, die durch integrierte Solarpaneele an den Fensterelementen eine nachhaltige und futuristische Architektur zeigt.
Die energieaktive Fassade enthält 1.540 Photovoltaik-Modulkonstruktionen, die für Energie und Beschattung sorgen. (Quelle: M&T)

Deutscher Metallbaupreis 2026-10-27T12:00:15.081Z Fenster/Fassade/Wintergarten: Energieaktiv umhüllt

Für den Neubau des Translational Center (TSC) in Darmstadt hat Schindler Fenster + Fassaden aus Roding eine energieaktive Fassade entwickelt und realisiert. Die integrierte Photovoltaik dient der Energiegewinnung und Beschattung.

Eine elegante, goldene Auszeichnung mit einem stilisierten Menschen, der einen Stern hochhält, als Logo für den Sieger des Deutschen Metallbaupreises 2026.
Quelle: RM Rudolf Müller Medien GmbH & Co. KG

Die Gebäudehülle kombiniert eine neu entwickelte CO2-arme Holz-Aluminium-Elementfassade mit einer großflächig inte-
grierten Photovoltaik-Lösung. Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist die Integration von insgesamt 1.540 Photovoltaik-Modulkonstruktionen in die Fassade. Diese wurden als vorgelagerte, konstruktiv eingebundene Ebene ausgeführt. Die Lasten aus den auskragenden Photovoltaik-Konstruktionen werden über speziell entwickelte Stahlkonsolen in den Rohbau abgetragen.

Eine besondere Herausforderung lag für das Unternehmen in der Weiterentwicklung der bestehenden Holz-Aluminium-Elementfassade. Das neue System sollte bei gleicher Pfostentiefe dieselben statischen Eigenschaften wir eine Aluminium-Fassade aufweisen. Die selbst entwickelte Holz-Aluminium-Elementfassade in Eiche ist für Schindler die Weiterentwicklung klassischer Pfosten-Riegel-Konstruktionen. Die Fassadenelemente wurden mit großformatigen Abmessungen ausgeführt.

Zwei gut gelaunte Männer in Business-Casual-Kleidung stehen vor einem modernen Bürogebäude und halten gemeinsam eine Auszeichnung, wie einen kleinen Pokal oder Award, triumphierend in die Höhe.
Das Team rund um Martin Drexler und Georg Fundeis (v. l.) hat die Entwicklung der ungewöhnlichen Fassade herausragend gemeistert. (Quelle: M&T)

Die Konstruktion gewährleistet zudem eine Schlagregendichtigkeit von über 1.200 Pa und erfüllt damit höchste Anforderungen an die Gebäudehülle. Der hohe Vorfertigungsgrad beim Unternehmen Schindler ermöglichte eine durchgängige Qualitätssicherung unter kontrollierten Produktionsbedingungen und führte zu einer kon-
stant hohen Ausführungsqualität der Elemente. Die Integration der Photovoltaik-Elemente war eine geometrische und statische He-
rausforderung. Die Verkabelung jedes einzelnen Elements erfolgte mit individuellen Kabelplänen, um eine fehlerfreie Montage und Funktion zu ermöglichen.

Fazit: Energieaktive Fassade setzt neue Maßstäbe

Die Herausforderungen lagen bei diesem Projekt vor allem in der Entwicklung der neuen Fassade, der Integration der Photovoltaik-Elemente sowie der genauen Planung von Vorfertigung und Montage. Der Jury des Deutschen Metallbaupreises gefiel insbesondere, dass die Gebäudehülle von Schindler Fenster + Fassaden als inte-
griertes System aus Tragstruktur, Fassadenkonstruktion und Energiegewinnung funktioniert. So setzt sie neue Maßstäbe im Bereich energieaktiver Fassaden.

Youtube Video

Wir benötigen Ihre Zustimmung, um den Youtube-Service zu laden!

Wir verwenden einen Service eines Drittanbieters, um Videoinhalte einzubetten. Dieser Service kann Daten zu Ihren Aktivitäten sammeln. Bitte lesen Sie die Details durch und stimmen Sie der Nutzung des Service zu, um dieses Video anzusehen.

zuletzt editiert am 27. Oktober 2026
Newsletter