Der Landesfachgruppenleiter Feinwerkmechanik für den Fachverband Metall Sachsen, Werner Koch (Bildmitte), führt in Limbach-Oberfrohna das erfolgreiche Unternehmen Koch Maschinenbau. Foto: Koch
Der Landesfachgruppenleiter Feinwerkmechanik für den Fachverband Metall Sachsen, Werner Koch (Bildmitte), führt in Limbach-Oberfrohna das erfolgreiche Unternehmen Koch Maschinenbau. Foto: Koch

Firmenportraits

18. December 2017 | Teilen auf:

Firma Koch Maschinenbau

Betriebsportrait: Der Landesfachgruppenleiter Feinwerkmechanik für den Fachverband Metall Sachsen, Werner Koch und seine Firma. Weitere Infos finden Sie unter www.metallhandwerk.de/bundesfachgruppe-feinwerkmechanik.

Die Philosophie der Firma Koch Maschinenbau aus Limbach-Oberfrohna heißt „Präzision von Anfang an“.
Die Firma Koch blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Bereits 1946 gründete Richard Koch in Oberfrohna seine Maschinenbau-Werkstatt und fertigte mit drei Gesellen Ersatzteile, kleine Maschinen sowie Spannfutter für Uhrmacherdrehmaschinen.


Der Landesfachgruppenleiter Feinwerkmechanik für den Fachverband Metall Sachsen, Werner Koch (Bildmitte), führt in Limbach-Oberfrohna das erfolgreiche Unternehmen Koch Maschinenbau. Foto: Koch

Seit 1974 führt sein Sohn, Maschinenbauermeister Dipl.-Ing. Werner Koch, den Betrieb fort. In der Zeit bis 1989 wurden vor allem Spannfutter für Uhrmacher- und Kleindrehmaschinen, Sondermaschinen für die Nadelindustrie und natürlich die so genannten „Rationalisierungsmittel für das Handwerk” hergestellt.
Mittlerweile hat sich der Betrieb zu einem modern ausgestatteten Unternehmen entwickelt und beschäftigt 25 bis dreißig Mitarbeiter. Um jederzeit einen qualifizierten Facharbeiter-Nachwuchs zu garantieren, werden seit vielen Jahren Lehrlinge im Unternehmen ausgebildet.
1998 bezog der Betrieb seinen Neubau im Gewerbegebiet Kändler, einem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna. 2008 wurde dieser erweitert und die bisherige Produktionsfläche von 750 Quadratmeter fast verdoppelt.
Das Kerngeschäft ist die hochgenaue CNC-Fertigung von Bauteilen kleiner und mittlerer Größen zwischen eins und 10.000 Stück. Verarbeitet werden Stahl, rostfreie Stähle, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe, Titan oder verschiedenste Sonderlegierungen wie Hasteloy, Inconel und Nicrofer.


Die produzierten Teile werden eingesetzt in:
• Automatisierungsanlagen der Automobilzuliefer- und Solarindustrie,
• Forschung und Labortechnik,
• verschiedensten schweißtechnischen Anlagen,
• Verpackungsmaschinen,
• der Medizintechnik.
Weitere Fertigungsschwerpunkte sind:
• Vorrichtungsbau,
• Fertigung von Sonderspannfuttern,
• Herstellung von verschiedensten mechanischen Baugruppen für geophysikalische Geräte,
• wissenschaftlicher Apparatebau,
• Sonderanfertigungen von elektromechanischen und seewassertauglichen Türantrieben.

Firmensteckbrief

Gründung: Juli 1946
Geschäftsführer/in: Sandra Koch, Martin Koch, Werner Koch
Produktionsfläche: 2.000 Quadratmeter
Betriebsgelände: 3.500 Quadratmeter
Mitarbeiter: 26 davon sind zwei Auszubildende
Zertifizierungen: DIN ISO 9001
Produkte: Herstellung anspruchsvoller Präzisionsteile (Dreh-/Fräs-/Erodierteile), Präzisionsspannfutter aus rostfreien Stahl.