Auf 23.000 Quadratmetern produziert die Firma Jungheinrich Moosburg in ihrem neuen Werk Lager- und Systemfahrzeuge. Der Produktionsstandort im oberbayerischen Moosburg verbindet architektonische Eleganz mit zeitgemäßer Funktionalität. In der Fertigung sorgen moderne Strukturen und ausgeklügelte Prozesse für hervorragende Produktionsbedingungen. Ein wesentlicher Bestanteil dieser hochwertigen Produktionsausrüstung sind die Schnelllauftore von Efaflex.
„Die insgesamt 65 schnelllaufenden Toranlagen sind an hochfrequentierten Einfahrten montiert, um das Material optimal an die Fertigungsstrecken zu bekommen und den Logistik-Transfer abwickeln zu können“, beschreibt Rainer Volke die Einbausituationen der Tore. Der Ingenieur verantwortet die gesamte Gebäudewartung und das Gebäudemanagement in beiden Jungheinrich-Werken in Moosburg. Hier werden verbrennungsmotorische Gabelstapler und Elektro-Gegengewichtsstapler gebaut. Schon im „alten“ Werk versehen Schnelllauftore von Efaflex seit vielen Jahren zuverlässig ihren Dienst. „Die robusten, langlebigen und schnellen Toranlagen erfüllen ihre Aufgabe bestens“, sagt Rainer Volke. Die räumliche Nähe zum Torhersteller sei auch für den Service ein wichtiger Pluspunkt. Erfahrungsgemäß sei der Kundendienst schnell zur Stelle, wenn beispielsweise Routinewartungen durchzuführen sind. Bei einer so hohen Anzahl an Bestandstoren werden auch irgendwann einmal Verschleißteile benötigt. Gerade in der kalten Periode sei es sehr wichtig, dass Zugriffe prompt ausgeführt werden und erforderliche Teile schnell verfügbar sind, um einen uneingeschränkt effizienten Materialfluss sicher zu stellen und die übergeordneten, logistischen Abläufe nicht zu beeinträchtigen.
Für jedes Anforderungsprofil
Die Messlatte für das Gesamtpaket aus Produkten, Service und Teilen liegt bei Jungheinrich hoch: „Efaflex ist gegenüber den Mitbewerbern technologisch sehr flexibel und bietet Tore und Steuerungen mit absolut individuellem Zuschnitt für jedes Anforderungsprofil sowie auch in sehr großen Abmessungen“, erklärt Rainer Volke. „In der innerbetrieblichen Logistik benötigen wir beispielsweise spezielle Steuerungen für vollautomatisch getaktete Rollenbahnsysteme, während für die Gebäudehülle Einbruchschutz, Wind- und Wetterbeständigkeit, hohe Wärmedämmfähigkeit und funktionale Sicherheit der Tore für uns ein Thema sind. Kostbare Energie wollen wir schon gar nicht verpulvern. Hauptsächlich müssen die Tore bei uns aber schnell und sicher sein. Unter sicher verstehen wir, dass das Tor noch reagieren kann, wenn Fahrer zu schnell fahren.“
Vorfeldabsicherung mit Laserscanner
An vier Toranlagen sind deshalb zur Vorfeldabsicherung Laserscanner installiert. „Das funktioniert super“, ergänzt Rainer Volke. Der patentierte Laserscanner Efa-Scan wurde von den Efaflex-Ingenieuren als weltweit erster Laserscanner für die horizontale Anwendung an Schnelllauftoren entwickelt. Das kompakte und geschützt installierte Gerät erfasst lückenlos den gesamten Bereich vor dem Tor und kombiniert intelligent Bewegungserfassung und zuverlässige Vorfeldabsicherung in einem.
Innerhalb der dynamischen Erfassungszone reagiert Efa-Scan wie ein schneller Impulsgeber: Wird ein bewegtes Objekt erfasst, löst der Scanner im Bruchteil einer Sekunde aus und das Tor öffnet sich. Die Geometrie und Logik dieser Erfassungszone kann vor Ort mit einer Fernbedienung bis maximal zehn mal zehn Metern individuell programmiert werden.
Punktgenauer Öffnungsimpuls
Efa-Scan detektiert jede Bewegung und wertet dabei unter anderem auch Entfernung, Richtung und Geschwindigkeit aus, um für einen „punktgenauen“ Öffnungsimpuls zu sorgen. Dieser erfolgt jedoch nicht, wenn Fahrzeuge oder Menschen lediglich entlang der Fassade passieren. Direkt vor dem Tor erzeugt der Laser ein in der Tiefe variabel einstellbares Sicherheitsfeld, in dem der Scanner die komplette Torbreite flächig absichert und das Schließen des Tores verhindert, sobald er ein bewegtes oder ein stillstehendes Hindernis erfasst. Damit schützt die Sicherheitseinrichtung vor Unfällen und verhindert Beschädigungen des Tors. Komplexe Softwarelogarithmen verhindern, dass der Scanner durch Regen, Schnee oder Fremdlicht fehlausgelöst werden kann. Er tastet die Horizontale mit einem Erfassungswinkel von 95 Grad ab und scannt diesen Bereich zusätzlich sechs Grad in der Vertikalen. Durch 16.000 Messungen in der Sekunde entgeht dem Laserscanner nichts.
