1410 Infos
Erstmals gibt es jetzt in Deutschland eine Richtlinie für Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall und Fassadenbau. Foto: VFT

Gebäudehülle 2014-10-02T00:00:00Z Infos: Fassadenbau, Herstellerverzeichnisse, Glasabstandshalter

Der Planer-Fachverband VFT hat jetzt eine Richtlinie für Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall und Fassadenbau herausgegeben.

Das Gewerk der Metall- und Fassadenbauer gehört zu den wenigen, die ihre Leistungen in vollem Umfang eigenständig planen und danach ausführen. Aus dieser Notwendigkeit hat sich im Gewerk Metallbau/Fassadenbau ein eigener Leistungsbereich entwickelt, der heute hochqualifizierte Techniker und Ingenieure erfordert.

Der Verband für Fassadentechnik (VFT) hat im September 2014 eine Leistungsbildbeschreibung der Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau vorlegen. Diese Leistungsbeschreibung steht den Werk- und Montageplanern (Fassadenplanern) und deren Auftraggebern als gemeinsames Werkzeug zur Verfügung, um die erforderlichen Leistungen und die angemessenen Kosten für eine qualifizierte Werk- und Montageplanung zu ermitteln. Die Leistungsbildbeschreibung des VFT reflektiert die hohen Anforderungen an die Fassade/Gebäudehülle und der daraus resultierenden notwendigen fachlich qualifizierten Planung.

Die Richtlinie ist unter der ISBN: 978-3-00-046577-2 zu beziehen. Sie hat 23 Seiten und kostet 12,80 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand. Sie ist am besten beim Verband zu beziehen (www.v-f-t.de).

Jetzt sind die kürzlich neu aufgelegten Herstellerverzeichnisse über geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte und die aktuellen Errichternachweise „Mechanische Sicherungseinrichtungen", „Überfall- und Einbruchmeldeanlagen" sowie „Videoüberwachungsanlagen" im Internet unter www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/index.html, abrufbar.
Weitere Informationen zur technischen Prävention finden Sie unter folgender Internetadresse: www.k-einbruch.de/. Die Herstellerverzeichnisse sind dort ebenfalls verlinkt.

Um die steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden zu erfüllen, ist bei der Entwicklung von Fenstern und Türen die optimale Abstimmung der einzelnen Bauteile wichtiger denn je – vor allem, wenn Passivhausstandards erreicht werden sollen.

Neben Verglasung und Profilen nehmen Glasabstandhalter eine wichtige Rolle im Bauelement Fenster ein. Dies ergibt eine aktuelle Studie des Ingenieurbüros kmt Sustainable Engineering, Lünen. Verglichen wurden die am Markt gängigsten Abstandhalter aus Kunststoff, Edelstahl sowie Aluminium in Passivhausfenster-Konstruktionen.

Dabei schnitt Swisspacer Ultimate, ein „Warme Kante“ Abstandhalter für Mehrscheibenisolierglas, am besten ab. Aufgrund einer intelligenten Kombination aus einem Kunststoffprofil mit extrem geringer Wärmeleitfähigkeit und einer vollständig abdichtenden Hightech-Folie, erweist sich dieser Abstandhalter als äußerst energieeffizient. Er hat zudem bisher als einziger ein Zertifikat der Energieeffizienzklasse A vom Passivhaus Institut Darmstadt erhalten. Mit diesem Verbundprodukt der nächsten Generation ergibt sich im Vergleich zu gängigen Edelstahl-Abstandhaltern eine Verbesserung des Uw-Werts bei dem berechneten Standardfenster um acht Prozent. Dies unterstreicht deutlich die wärmetechnische Wirkung eines effizienten Abstandhalters innerhalb von Fensterkonstruktionen.

Die Studie steht unter www.kmt-ingenieure.de in voller Länger als Download bereit.

zuletzt editiert am 26. April 2021
Newsletter