Einige wichtige Informationen für Metallbauer halten neue EPD, Bücher, Specials und Trendanalysen bereit. So die neuen EPD für Schiebebeschläge, das Werkverzeichnis von Achim Kühn, das Special „Innovativer Brückenbau mit feuerverzinktem Stahl“ und die Trendanalyse „Smart Building 2030“.
Neue EPD für Schiebebeschläge
Um Aussagen zu umweltrelevanten Fragestellungen der Schiebebeschläge machen zu können, nutzen die Mitglieder des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) die neue Environmental Product Declaration (EPD) für Schloss- und Beschlagprodukte in einer für ihr Unternehmen individualisierten Version.
Die Verwendungsmöglichkeiten einer EPD sind vielfältig. So werden sie unter anderem im Bereich Nachhaltiges Bauen und zur Erfüllung der Anforderungen der Bauproduktenverordnung benötigt. Zudem fungieren sie als Beleg, wenn Aussagen zu Umwelteigenschaften von Produkten getroffen werden. Beispielsweise werden bei etlichen Bauvorhaben EPD gefordert, damit das betreffende Bauprodukt im Gebäude eingesetzt werden darf und so einen positiven Effekt auf die gesamte Ökobilanz des Gebäudes hat.
Eine EPD trifft im Wesentlichen quantitative Aussagen zum Energie- und Ressourceneinsatz und gibt Umweltauswirkungen an. Sie enthält somit Informationen zu allen umweltrelevanten Eigenschaften eines Bauprodukts von der Herstellung bis zum Einbau. So schaffen EPD die Transparenz, die für umweltbewusste Finanzierung, Planungen und Kaufentscheidungen beim Bauen notwendig ist.
Metallgestaltung in vielen Facetten

Zum fünfzigsten Arbeitsjubiläum von Achim und Helgard ist im Verlag Hephaistos eine Monografie erschienen. Das Buch ist ein kommentiertes Werkverzeichnis. Im Jahre 1967 übernahm Achim Kühn als 25-Jähriger die Atelier-Werkstatt des Vaters Fritz Kühn mit 17 Mitarbeitern. Die Fortführung eines erfolgreichen Betriebes von einer zur nächsten Generation gelingt. Der Name von Achim Kühn ist bald weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt Die Herausforderungen eines nicht immer einfachen Weges zwischen Metallgestaltung, Architektur, Metallkunst, handwerklicher Arbeit und Marketing meistert er stilsicher. Mit Helgard Kühn steht ihm dabei eine tatkräftige, inspirierende Partnerin zur Seite.
Das Buch zeigt anschaulich, wie vielfältig das Schaffen Achim Kühns über Jahrzehnte geworden ist – und wie sehr er geschätzt und geachtet wird. Es ist ein Resümee, keine Bilanz. Zahlreiche Beiträge zum Leben Achim Kühns, zu seiner gestalterischen Handschrift, über wichtige Projekte seiner Karriere begleiten dieses Buch mit großformatigen Abbildungen seiner Arbeiten, bevor sich ein Werkverzeichnis anschließt, das 1967 beginnt und – jeweils chronologisch – gegliedert ist in die Werkgruppen Auftragsarbeiten/Ankäufe, Plastik, Kunsthandwerk/Design, Leuchter, Restaurierung und nicht realisierte Aufträge. Dazu kommen Verzeichnisse der Ausstellungen, Symposien, Konzerte, Filme... und die Bibliografie.
Innovativer Brückenbau mit feuerverzinktem Stahl

Innovationen im Straßenbrückenbau sind derzeit nicht selten mit dem Korrosionsschutz durch Feuerverzinken verbunden. Umfassende wissenschaftliche Untersuchungen haben die Voraussetzung für den Einsatz der Feuerverzinkung an dynamisch belasteten Stahlbauteilen für Straßenbrücken geschaffen und nachgewiesen, dass diese eine Schutzdauer von hundert Jahren erreicht.
Aktuelle Stahl-Verbundbrücken-Projekte in klassischer und in Verbunddübel-Bauweise sowie Fahrbahnübergänge, bei denen die Feuerverzinkung Verwendung gefunden hat, zeigen das hohe Praxisinteresse von Behörden und Brückenbauingenieuren an dauerhafteren Korrosionsschutzlösungen. Das 18-seitige Special „Innovativer Brückenbau mit feuerverzinktem Stahl“ zeigt Innovationen im Brückenbau mit feuerverzinktem Stahl und gibt Hinweise zur Planung und Ausführung von feuerverzinkten Stahlkonstruktionen im Straßenbrückenbau.
Das Special steht als Download unter
www.feuerverzinken.com/bruecken
zur Verfügung.
Daten entscheiden über den Erfolg

Der Sulzburger Brandmeldespezialist Hekatron Brandschutz hat gemeinsam mit dem Berliner Sicherheitsfacherrichter Schlentzek & Kühn und den Trendforschern des 2b Ahead Thinktank die Trendanalyse „Smart Building 2030: Geschäftsmodelle in der Sicherheitstechnik der Zukunft“ herausgegeben. Die Analyse prognostiziert große Umwälzungen in zukünftigen Smart Buildings, die auch die Geschäftsmodelle von Sicherheitsanbietern und Facherrichtern deutlich verändern werden.
„Digitale und analoge Welt werden immer weiter miteinander verschmelzen“, erläutert Peter Ohmberger, Geschäftsführer Hekatron Brandschutz. „Jetzt geht es darum, wie wir die Digitalisierung in unserer Branche vorantreiben.“ Denn auch die klassische Sicherheitstechnik, wie Brandmelder, Kameras oder Einlasskontrollen, wird in Zukunft mit dem Internet verbunden und bietet dadurch mehr Sicherheit für Mensch und Gebäude, denn die Leistungsfähigkeit von Sensoren wird in den kommenden zehn Jahren weiter wachsen. Die Herausforderung für Hekatron Brandschutz und seine Kunden, die Facherrichter, wird darin liegen, Mehrwert und Geschäftsmodelle mit diesen Daten zu generieren.
Laut der Analyse wird die Perspektive der Sicherheitstechnik der Zukunft darin liegen, dass Anbieter von Sicherheitstechnik und Sicherheitslösungen neue Kompetenzen entwickeln. Der Sicherheitstechniker der Zukunft ist derjenige, der erkennt, welche Datenpunkte ohnehin im Smart Building vorhanden sind. Er ist derjenige, der erkennt, welche dieser Datenpunkte verknüpfbar sind. Und er ist derjenige, der Erfahrung darin hat, einen Zugang zu diesen Daten zu finden.
Die Trendanalyse kann unter
www.hekatron-brandschutz.de/aktuelles/
heruntergeladen werden.