Einsparpotenzial
3D-Visualisierung der Infrastruktur. Über Datenpunkte kann Einsparpotenzial erschlossen werden. Grafik: www.archlab.de

Gebäudehülle 2017-10-04T00:00:00Z Infos: Schadensfälle und Ressourceneffizienz

Einige wichtige Informationen für Metallbauer halten neue Bücher, Broschüren, Merkblätter und Tools bereit. So eine Broschüre über das restaurierende Handwerk, ein aktueller Brandschutzatlas, Tools für die ressourceneffiziente Fabrik, ein neues Merkblatt für kraftbetätigte Fenster und ein Buch mit Schadensfällen aus dem barrierefreien Bauen.

Informative Broschüre über das restaurierende Handwerk

Eine jetzt neu erschienene Broschüre „Restaurierendes Handwerk“ gibt einen umfassenden Überblick über die Vielfalt der handwerklichen Restaurierung. Diese ist von erheblicher kulturpolitischer Bedeutung und zugleich auch ein wichtiger Markt. Über fünfzig Gewerke sind in den Bereichen Restaurierung und Denkmalpflege tätig und erzielen einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Das Heft richtet sich an Kulturmittler, Partner und Kunden des Handwerks sowie an Denkmalpfleger, die sich einen Überblick über die Arbeitsweise und die Kompetenzen der handwerklichen Restaurierung und Denkmalpflege verschaffen wollen. Schülern und dem handwerklichen Nachwuchs will das Heft die vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten in der handwerklichen Restaurierung vor Augen führen.
Es werden die verschiedenen, aufeinander aufbauenden Qualifikationsstufen und Qualifikationswege veranschaulicht: An der Spitze steht die Fortbildung zum geprüften Restaurator im Handwerk, die in 15 Gewerken belegt werden kann. Mit Praxisbeispielen vermittelt das Heft einen Eindruck von den verschiedenen Stadien im Arbeitsalltag des handwerklichen Restaurators.
Das Heft kann kostenlos heruntergeladen werden:

Die qualifizierten Betriebe werden darüber hinaus über die Datenbank „Handwerksbetriebe für Restaurierung und Denkmalpflege“ abgebildet, in der sich Partner und Kunden des Handwerks über das Portfolio, die Qualifikationen und Referenzen der restaurierenden Unternehmen detailliert informieren können. Die Datenbank wird im Herbst neu an den Start gehen und noch anwendungsfreundlicher und umfassender über die Könner im restaurierenden Handwerk informieren.



Aktueller Brandschutzatlas


Brandschutzatlas
Jetzt ist der aktuelle Brandschutzatlas erschienen. Foto: Feuertrutz

Umfassende Planungsgrundlagen und praxiserprobte Techniken – der „Brandschutzatlas“ ist das Standardwerk zum vorbeugenden Brandschutz. Das Werk informiert über den Stand der Technik in jeder Planungs- und Ausführungsphase und erläutert die Umsetzung der baurechtlichen Anforderungen in die Praxis. Der „Brandschutzatlas“ ist als sechsbändiges Ordnerwerk, als DVD, als Kombi von beiden Medien und als App (für Käufer des Ordnerwerkes beziehungsweise der DVD) verfügbar.
Der „Brandschutzatlas“ enthält alle Brandschutzgesetze, Verordnungen und Richtlinien aus den Bundesländern zum baulichen Brandschutz sowie die Brandschutz-Nachweis-CD mit neuen und aktualisierten Vorschriften und Checklisten.
Die Version 9/2017 der DVD und das Ordnerwerk mit der 32. Aktualisierungs- und Ergänzungslieferung liefern wieder Aktuelles zum vorbeugenden Brandschutz: Harald Niemöller diskutiert die Ursachen, Konsequenzen und Vermeidung von Brandschutzmängeln. Einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Forschung im Brandschutz gibt Prof. Dr. Ulrich Krause.
Loseblattwerk, inklusive 32. Ergänzungslieferung, Stand September 2017. Circa 6.710 Seiten mit etwa 2.270 Zeichnungen, etwa 1.500 Farbfotos und etwa 1.180 Tabellen und Diagrammen. Mit Brandschutz-Nachweis-CD, 219,- Euro.

Nützliche Tools für die ressourceneffiziente Fabrik


Einsparpotenzial
3D-Visualisierung der Infrastruktur. Über Datenpunkte kann Einsparpotenzial erschlossen werden. Grafik: www.archlab.de

Für die Steigerung der Ressourceneffizienz in einem Betrieb spielen nicht nur die Produktionsprozesse, sondern auch die dazugehörige Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Wo Material- und Energie-Einsparpotenziale in der Produktionsinfrastruktur liegen, zeigt das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) mit seinem erweiterten Informationsangebot.
Bei der Betrachtung von Ressourceneffizienz-Potenzialen in Unternehmen konzentriert man sich auf zwei Bereiche: die Kernprozesse der Fertigung, die in jedem Unternehmen unterschiedlich sind, und die Infrastruktur, die diese Kernprozesse umgibt und ermöglicht. Zu dieser Produktionsinfrastruktur zählen beispielsweise das Fabrikgebäude, die Wärme- und Kältetechnik, die Druckluft oder auch die Lagerung. Diese Bereiche bieten neben den Kernprozessen ein hohes Potenzial zur Material- und Energieeinsparung.
Vor diesem Hintergrund hat das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) das bestehende Informationsangebot zur Produktionsinfrastruktur noch um weitere Themen ergänzt: Künftig können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auch zu den Bereichen Fertigungsdatenerfassung, Labor und Technikum, Prototypenbau, Prüfstand, Abfall- und Kreislaufführung sowie Werkzeugmanagement in der interaktiven Übersichtsgrafik Effizienzpotenziale aufspüren. Dabei zeigt das Tool auf der VDI ZRE-Website Potenziale auf, die unabhängig von einem bestimmten Fertigungsverfahren bei allen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes optimiert werden können.
In der interaktiven Grafik eines Fabrikgebäudes sind Datenpunkte hinterlegt. Darüber erhält der Nutzer Informationen zu Projekten und Gute-Praxis-Beispielen in den jeweiligen Themen- und Technologiebereichen der Produktionsinfrastruktur. KMU können anhand von Kurzfilmen aus dem Webvideomagazin des VDI ZRE nachvollziehen, wie andere Unternehmen bereits Material- und Energie-Einsparpotenziale in ihrer Produktionsstätte nutzen.
Die Informationsgrafik und der Ressourcencheck zum Thema Produktionsinfrastruktur stehen kostenlos auf der Website des VDI ZRE zur Verfügung.

Neues Merkblatt für kraftbetätigte Fenster

Das überarbeitete Merkblatt KB.01: 2017-07 „Kraftbetätigte Fenster“ wurde erstmals von Euro-Windoor und damit auch für den europäischen Raum herausgegeben. Es ersetzt das bisher vom VFF veröffentlichte Merkblatt KB.01: 2014-11.
Die an die europäische Normung angepasste Neufassung kann jetzt über die deutschen Grenzen hinaus europaweit genutzt werden. Bisher ist das Thema in anderen europäischen Ländern nur teilweise bekannt.
Aus technischer Sicht geboten war eine deutlichere Unterscheidung zur neuen und inzwischen harmonisierten Ausgabe der EN 60335-2-103 2015 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 2-103: Besondere Anforderungen für Antriebe für Tore, Türen und Fenster). Während die EN 60335-2-103 für Antriebe maßgeblich ist, gilt für das kraftbetätigte Fenster die harmonisierte Produktnorm EN 14351-1. Das Merkblatt geht auf die Situation der kraftbetätigten Fenster als Maschine/Unvollständige Maschine unter Berücksichtigung der EU-Maschinen-Richtlinie (2006/42/EG) näher ein. Erforderlich ist daher eine nachvollziehbare Risikobeurteilung für das kraftbetätigte Fenster. Dafür können Angaben der EN 60335-2-103 angewendet werden. Es genügt aber nicht, nur einen Antrieb nach EN 60335-2-103 einzubauen.
Nach Klärung der rechtlichen und normativen Grundlagen sowie der Zuständigkeiten, der Haftung und der Anforderungen an die Dokumentation erläutert das Merkblatt KB.01 ausführlich die Risikobeurteilung, die je nach Risiko ermittelten Schutzklassen und die den Schutzklassen entsprechenden Schutzmaßnahmen.

Neue Schadensfälle zum barrierefreien Bauen

Barrierfreies Bauen
„Barrierefreies Bauen – Funktions- und Konstruktionsmängel“. Schadenfreies Bauen Band 48, 2017, 141 Seiten, 136 Abbildungen, gebunden, ISBN 978-3-8167-9960-3, 42,- Euro.

Fehlende Bewegungsflächen, schwer lesbare Beschriftungen, Stufen, kaum Bedienelemente, zu kurze Handläufe – die Liste funktionaler Mängel beim barrierefreien Bauen ist lang. Hinzu können schwerwiegende konstruktive und bauphysikalische Fehler kommen, wie zum Beispiel durch undichte niveaugleiche Außentüren. Planer müssen in diesen Fällen Lösungen entwickeln, die von den allgemein anerkannten Regeln der Bautechnik abweichen. Sehr leicht werden dabei entweder funktionale oder aber grundlegende baukonstruktive Aspekte übersehen.
Die Autoren des neuen Buches „Barrierefreies Bauen – Funktions- und Konstruktionsmängel“ Nadine Metlitzky und Lutz Engelhardt rollen das Thema Barrierefreiheit in diesem Buch vom Ende des Bauprozesses her auf: An bereits in der Nutzung befindlichen Objekten stellen sie typische Schwachstellen beim barrierefreien Bauen vor. Zu jedem Fallbeispiel geben sie Lösungsansätze an und erklären, was im Neubau oder bei Umrüstungen im Bestand jeweils zu beachten ist, da damit die Gebäudenutzung für Menschen mit Behinderung ohne besondere Erschwernis möglich wird.
Dieses Buch hilft Planern und Ausführenden, die Konflikte, die sich aus der Forderung nach barrierefreier Planung und den konstruktiven sowie bauphysikalischen Anforderungen ergeben, zu erkennen und erforderliche Sonderlösungen fundiert zu begründen. Sachverständige finden hier die Grundlagen für eine ganzheitliche Beurteilung von Mängeln und Schäden nach technischen wie nach funktionalen Gesichtspunkten.


zuletzt editiert am 21. Mai 2021
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