Fertigung und Montage 2013-10-29T00:00:00Z Infos: Schadstoffe beim Schweißen, warme Kante und Fassadenschäden erschienen

So hat zum Beispiel die Berufsgenossenschaft Holz und Metall ihre Informationsschrift BGI 593 „Schadstoffe beim Schweißen und bei verwandten Verfahren“ aktualisiert. Neben der TRGS 528 „Schweißtechnische Arbeiten“ unterstützt die aktualisierte Infoschrift alle in den Betrieben für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz verantwortlichen Personen in der Auswahl und Festlegung notwendiger Schutzmaßnahmen beim Schweißen. Dabei trägt sie einigen gesetzlichen Änderungen Rechnung und zeigt zudem neue Wege im Schutzmaßnahmenkonzept auf. Die Broschüre kann als Printversion im Webshop der BGHM bestellt werden.

„Warme Kante“ ist die Kurzbezeichnung für einen wärmetechnisch verbesserten Isolierglas-Randverbund. Damit wird das Tauwasserrisiko minimiert, die U-Werte von Fenstern verbessert und wertvolle Heizenergie gespart. Das Thema „Warme Kante“ sollte daher bei der Planung der richtigen Verglasung schon im Vorfeld mit einbezogen werden.
Im Frühjahr 2013 wurde ein vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) gefördertes Forschungsvorhaben des BF-Arbeitskreises „Warme Kante“ durchgeführt und am Ift Rosenheim und an der Hochschule Rosenheim erfolgreich abgeschlossen. Als Resultat ergab sich eine neue Grundlage für die Datenblätter „Psi-Werte Fenster“. Neben der Vermittlung von Grundlagen zur warmen Kante und einer Vorstellung der Ergebnisse aus dem Arbeitskreis ist der überarbeitete Kompass insbesondere als Leitfaden für die korrekte Nutzung der BF Datenblätter „Psi-Werte Fenster“ zu empfehlen.

Den BF-Kompass „Warme Kante für Fenster“ und auch die entsprechenden Datenblätter können Sie kostenlos auf der Webseite des Bundesverbandes Flachglases unter www.bundesverband-flachglas.de downloaden.

Fassaden übernehmen den Witterungsschutz, gewährleisten eine behagliche Innenraumsituation und beeinflussen wesentlich die Energieeffizienz eines Gebäudes. Durch die energetische Optimierung mit hochwärmedämmenden Fassaden steigen die Herausforderungen an sinnvolle technische und konstruktive Lösungen. Die Planung und Ausführung von Fassaden erfordert deshalb besondere Sorgfalt bei Planern, Ingenieuren und ausführenden Unternehmen. Trotzdem kommt es immer wieder zu erheblichen bautechnischen Mängeln und Schäden, die hohe Kosten verursachen.
Auf dem 48. Bausachverständigen-Tag hinterfragten deshalb namhafte Sachverständige und Experten kritisch die gegenwärtigen Fassadenkonstruktionen und zeigten die Problempunkte auf. Aus der Sichtweise des Praktikers und Sachverständigen wurden typische Schadensbilder und ihre Ursachen sowie die zugrunde liegenden Fehler aufgezeigt und analysiert. Empfehlungen für mangelfreie und dauerhafte Fassadenkonstruktionen und Hinweise zur wirtschaftlichen Sanierung und Instandsetzung helfen, Schäden an Fassaden richtig zu beurteilen und eine Sanierungsplanung vorzunehmen. Neue Regelungen und Vorschriften wurden vorgestellt und kommentiert.

Der Tagungsband 2013 „Schäden an der Fassade – Problempunkte und Sanierung von Fassadenkonstruktionen“ hat 68 Seiten und zahlreiche Abbildungen und Tabellen und ist zum Preis 25 Euro beim Fraunhofer IRB zu beziehen.

Eine Reihe von Fällen, die sich mit Fehlern und Schäden an Fassaden befassen finden Sie auch im Band 2 des Buches „Schäden im Metallbau – beschreiben, bewerten, vermeiden, beseitigen“, das kürzlich im Coleman-Verlag erschienen ist.

Die Darstellung und detaillierte Analyse hundert neuer typischer Schadensfälle aus seinem Gewerk bieten dem Metallbauer eine effektive Möglichkeit, um aus den Fehlern anderer zu lernen und seine Kenntnisse über die konstruktiven, regelungstechnischen und bauphysikalischen Zusammenhänge zur Schadensvermeidung zu vertiefen. Zusammen mit dem noch verfügbaren Band 1 hat der interessierte Leser jetzt zweihundert Schadensfälle zur Auswertung.

Weitere Informationen bekommen Sie bei Linda Scharf, Telefon 0221 5497-259 oder per E-Mail . (service@coleman-verlag.de)

Unter www.schaeden-im-metallbau.de können interessierte Nutzer in einer neuen Schadensfalldatenbank recherchieren.

zuletzt editiert am 26. April 2021