Architekten und Planern bietet sich heute eine große Gestaltungsvielfalt beim Brandschutz stählerner Tragkonstruktionen. Über die verschiedensten Aspekte dämmschichtbildender Anstriche informiert jetzt eine Broschüre der Interessengemeinschaft Stahl-Brandschutzbeschichtung IGSB im bauforumstahl. In kurzer, prägnanter Form werden die Vorteile und Wirkungsweise von Brandschutzanstrichen, architektonische sowie technische und umweltrelevante Aspekte, ihre Wirtschaftlichkeit bis hin zu Ausführung, Qualitätssicherung und Wartung dargestellt.
Die schnell trocknenden, stoßfesten Beschichtungen vereinen Korrosions- und Brandschutz. Mit ihnen lassen sich Feuerwiderstandsklassen von bis zu drei Stunden erreichen (R15 bis R180). Im Brandfall schäumt der Dämmschichtbildner auf und bildet einen stabilen, feinporigen Kohlenstoffschaum, der das Bauteil isoliert, sodass es sich langsamer erwärmt. Brandschutzbeschichtungen können vor Ort oder in der Werkstatt aufgetragen werden. Sie sind über ihre lange Nutzungsdauer nahezu wartungsfrei. Aufgrund ihres geringen Eigengewichtes müssen sie bei der statischen Berechnung nicht berücksichtigt werden.
Die Anstriche eignen sich auch für besonders hohe Anforderungen, etwa in Krankenhäusern, Kindergärten oder im Lebensmittelbereich bis hin zu Hallenbädern, petrochemischen Anlagen oder Kraftwerken. Eine nachträgliche Erhöhung der Feuerwiderstandsklasse, zum Beispiel beim Bauen im Bestand, ist möglich. Für die Beschichtung in Innenräumen gibt es besonders emissionsarme Systeme, die auch den hohen Anforderungen bei Nachhaltigkeits-Zertifizierungen gerecht werden.
Die Broschüre (IGSB-INFO 1 Brandschutzbeschichtungen im Stahlbau) gibt es in Deutsch und Englisch. Sie steht zum Download unter
bauforumstahl.de/brandschutzbeschichtung
oder kann kostenfrei bezogen werden
bauforumstahl.de/bestellformular.php
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Internetportal arbeitsschutz-schweissen.de
Die Firma Kemper, Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die Metallverarbeitung mit Sitz im westfälischen Vreden, hat online unter arbeitsschutz-schweissen.de eine neue Informationsplattform gestartet. „Bis heute haben viele Betriebe einen hohen Nachholbedarf beim effektiven Schutz ihrer Mitarbeiter“, sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der Firma. Verschärfte Rahmenbedingungen zwingen Unternehmen zudem, ein großes Augenmerk auf den Arbeitsschutz zu legen. Man wolle daher für ein Bewusstsein unter Schweißern und den Arbeitgebern für einen nachhaltigen Arbeitsschutz sorgen. Themen rund um die Gefahren beim Schweißen und die Möglichkeiten, diese zu vermeiden, stehen dabei im Fokus. Das Portal gibt einen Überblick über die aktuelle Gesetzgebung, zu Studien sowie zur effektiven Absaug- und Filtertechnik – auch aus praktischer Unternehmenssicht. Auch externe Experten aus der Branche sollen auf der Plattform eine Stimme erhalten. Die neue Seite gibt es auch in englischer Sprache unter
safe-welding.com
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