Die Internationale Eisenwarenmesse 2024, die vom 3. bis 6. März 2024 in Köln stattfand, erwies sich erneut als Place-to-be sowie zentrale Business- und Kommunikationsplattform für die weltweite Hartwarenbranche. Nach der Sonderausgabe im Herbst 2022 kehrte die Weltleitmesse in diesem Jahr zu ihrem regulären Rhythmus in den März zurück. Mehr als 3.200 ausstellende Unternehmen aus 54 Ländern präsentierten aktuelle Trends und Neuheiten ausden Bereichen Werkzeuge und Zubehör, Industriebedarf, Befestigungs- und Verbindungstechnik sowie Bau- und Heimwerkerbedarf. Trotz diverser Warnstreiks im Nah- und Fernverkehr kamen 38.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 133 Ländern nach Köln.
Auch 2024 fungierte die Messe wieder als wichtiges Trendbarometer für die Hartwarenbranche. So rückt unter anderem das Thema Nachhaltigkeit zunehmend in den Fokus. Hersteller setzen bei ihrer Produktion verstärkt auf erneuerbare Energien, optimieren Lieferketten und achten auf Recycling bei Verpackungen und ausgedientem Werkzeug. Darüber hinaus zeichnet sich ein Trend zu multifunktionalen Werkzeugen ab. Aktuelle Neuheiten wie Multifunktionszangen,Mehrzweckleitern mit drehbaren Stufen oder Mini-Kreissägen eignen sich gleich für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen. Auch das Thema Digitalisierung war in den Messehallen präsent - von digitalen Features an Wasserwaage und Winkelmesser über „intelligente“ Kompressoren mit Wi-Fi-Verbindung bis hin zum smarten Türzylinder.
2026 findet die Messe vom 3. bis 6. März erneut auf dem Gelände der Koelnmesse statt. Mit dem neuen Messetermin ergibt sich auch eine geänderte Tagefolge: Statt wie bisher von Sonntag bis Mittwoch wird die Weltleitmesse künftig von Dienstag bis Freitag stattfinden. Damit kommt die Eisenwarenmesse dem Wunsch der Branche nach, sich noch stärker auf die Businesstage zu fokussieren.