Eine künstlerische Baumskulptur aus poliertem Metall steht zentral auf einer Grünfläche vor einem klaren blauen Himmel mit leichten Wolken. Der Baum besteht aus einem strukturierten Stamm und zahlreichen Ästen, an denen kleine, glänzende metallische Blattelemente befestigt sind, die im Sonnenlicht reflektieren.
Die Baum-Skulptur „GreatOak“ besteht aus 120 nahtlosen Edelstahl-Rohren sowie 500 individuell gebogenen Ästchen und 1.000 Blatt-Dreiecken aus Titan. (Quelle: M&T)

Deutscher Metallbaupreis 2026-10-27T12:24:35.948Z Metallgestaltung: Singender, klingender Baum

Ein Klangbaum aus Edelstahl bringt mit 1.000 Titan-Dreiecken einen besonderen Klang nach Walldorf. Der Metallgestalter David Fuchs aus Deggenhausen hat mit seinem Metallatelier das besondere Kunstwerk gebaut und mit einem Soundkünstler die Klänge realisiert.

Eine elegante, goldene Auszeichnung mit einem stilisierten Menschen, der einen Stern hochhält, als Logo für den Sieger des Deutschen Metallbaupreises 2026.
Quelle: RM Rudolf Müller Medien GmbH & Co. KG

Der Bauherr wünschte sich für das Entree seines Unternehmens in Walldorf einen kunstvollen Baum aus Metall als dynamische Windskulptur. Der unternehmenseigene Architekt entwarf ein Modell aus Edelstahldraht, das von Metallgestalter David Fuchs und seinem Team weiterentwickelt wurde. Insbesondere der gewünschte Klang, der bei Wind die Skulptur lebendig macht, stellte das Team vor Herausforderungen.

Die Baum-Skulptur „GreatOak“ – die große Eiche – ist sechs Meter hoch, die Krone sechs Meter im Durchmesser. Der Baum besteht aus 120 nahtlosen Edelstahl-Rohren sowie 500 individuell gebogenen Ästchen. An diesen sind feinmechanische Torsionselemente als Träger für die 1.000 Blatt-Dreiecke aus Titan angebracht.

Ein glücklicher, älterer Mann mit Brille und schwarzem Hemd jubelt mit erhobenen Armen, während er in einer Hand eine kleine Trophäe hält. Im Hintergrund steht eine markante, moderne Kunstskulptur in Form eines silbernen Baumes auf einer sonnigen Wiese.
Metallgestalter David Fuchs ist stolz auf die Klangskulptur. (Quelle: M&T)

Die Entwicklung der Blatt-Elemente war eine Herausforderung: Sie sollten leicht sein, orkan- und witterungsbeständig und schwerelos klingen. Trotz Witterung und dauerhaftem Anschlagen aneinander sollten sie glänzend und spiegelnd bleiben. Die Leichtigkeit wurde durch die Aufhängung an einem feinen Edelstahlseil erreicht.

Jeweils zwei Dreiecke hängen dicht beieinander, sodass sie sich schon bei leichtem Wind gegenseitig anschlagen und so einen individuellen Klang erzeugen. So entstehen immer wieder neue, nie gleiche Tonfolgen. Die Blätter wurden nach Größe sortiert aufgehängt, die kleinsten oben und die größten unten. So erzeugen Windböen, die von oben einfallen, zunächst hohe Töne, dann die tiefen.

Fazit: GreatOak ist mit vielen Sinnen erlebbar

Die Klang-Skulptur mit ihren 1.000 verschieden klingenden Blättern schafft im Rauschen des Windes immer neue Melodien. Die Mitarbeitenden des Auftraggebers sind begeistert über die Klänge, die nun in Walldorf zum Arbeitsalltag gehören. So ist das Kunstobjekt mit vielen Sinnen erlebbar – das gefiel der Jury des Deutschen Metallbaupreises besonders.
Für den Baum gibt es eine Webseite mit Fotos zum Download und Infos: www.metallatelier.de/greatoak.

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zuletzt editiert am 27. Oktober 2026
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