Zwei statt acht Montagepunkte: Mit der neuen Gegenzarge von Teckentrup/Verl sparen Montageteams etwa eine halbe Stunde Einbauzeit pro Tür. Das System ist dabei genauso stabil und bietet laut Hersteller höhere Ausführungssicherheit. Statt der üblichen Klappanker halten Hutanker das Bauelement in der Wand.
Bei der Montage einer Eck- mit Gegenzarge beziehungsweise U-Zarge mit Hutanker und breitem Eckverbinder (bei Gegenzargen) sind Klappanker nicht mehr nötig. Der Zeitgewinn liegt daran, dass dieses System nur zwei Verschraubungspunkte benötigt, also sechs weniger als bisher.

Der Befestigungspunkt im unteren Teil der Zarge verhindert das Verdrehen der Zargenteile, eine Befestigung auf der Bandgegenseite durch den Zargenspiegel entfällt. Bei Eckzargen mit Gegenzarge sorgt ein optimierter Eckverbinder für höhere Stabilität. Die Zarge wird in der Tiefe einfach über die Stellschraube (mit einem Inbusschlüssel) ausgerichtet. Kappen für die Bohrung gibt es in schwarz und weiß.
Die neue Zargenbauart kommt für viele Türen in massiven Wänden wie Mauerwerk oder (Poren-)Beton infrage: Mehrzweck- und Rauchschutztüren, T30/T60/T90-Feuerschutztüren. Flexibilität ist auch bei den Maßen und Maulweiten der Türen gegeben, Dünnfalz, Dickfalz oder stumpfe Tür sind möglich. Somit ist die neue Hutanker-Montage eine nahezu universelle Alternative zur konventionellen Einbauart.