Ein blauer LKW mit der Aufschrift "ZINQ" auf einem Parkplatz unter blauem Himmel.
Die Einführung vollelektrischer Sattelzugmaschinen und die Installation leistungsfähiger Ladeinfrastruktur markieren einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Transportlösungen. (Quelle: Zinq)

Nachhaltige Logistik 2025-03-04T23:00:00Z Zinq setzt auf vollelektrische Mobilität und eigene Ladeinfrastruktur

Die Zinq-Gruppe, europäischer Marktführer für Oberflächentechnik mit Sitz in Gelsenkirchen, hat ihre ersten vollelektrischen Sattelzugmaschinen (SZM) in Betrieb genommen. Die beiden neuen Renault Trucks „E-Tech T 4x2 SZM“ kommen an den Standorten in Landsberg bei Halle und Gelsenkirchen zum Einsatz. Mit einer Batteriekapazität von 540 kWh (6x90 kWh) sind die Fahrzeuge für den täglichen Werksverkehr ausgelegt. Die Ladeinfrastruktur auf den Werksgeländen gewährleistet eine optimale Versorgung der Fahrzeuge mit Ökostrom. Hierzu wurden die genannten Standorte mit Hyperchargern ausgestattet, die eine schnelle und effiziente Aufladung der Lkw ermöglichen. Damit ist sichergestellt, dass die vollelektrischen Fahrzeuge kontinuierlich für den täglichen Einsatz zur Verfügung stehen - unabhängig vom öffentlichen Ladenetz für schwere E-Fahrzeuge. Dies bietet Kunden nicht nur eine nachhaltige Transportlösung, sondern auch höchste Zuverlässigkeit im Logistikprozess.

Das Unternehmen verfolgt mit „Planet ZINQ“ ein zirkuläres Geschäftsmodell, das u. a. darauf abzielt, Energie einzusparen und ausschließlich Rohstoffe einzusetzen, die nach der Nutzung wieder dem Kreislauf zugeführt werden können. Das Low-Carbon-Zinq-Programm, ein zentraler Bestandteil dieser Strategie, fokussiert auf die kontinuierliche Reduzierung des CO2-Fußabdrucks in Produkten und Prozessen.

„Pionier der zirkulären Transformation“

„Die Dekarbonisierung unserer Logistik ist für uns ein zentraler Aspekt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft. Wir freuen uns, diesen weiteren Schritt in Richtung CO2-armer Mobilität mit Renault Trucks als Partner zu gehen“, so Sven Biebler, Geschäftsführer von Zinq-Deutschland. Frederic Ruesche, Geschäftsführer von Renault Trucks, äußerte sich ebenfalls begeistert: „Wir freuen uns über die Partnerschaft. Zinq ist nicht nur Klimaschutzunternehmen, sondern gilt auch als Pionier der zirkulären Transformation. Diese Kooperation unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen für nachhaltige Lösungen im Transportsektor.“ Mit dem Einsatz der neuen vollelektrischen Fahrzeuge geht auch eine geringere Lärmbelastung und eine verbesserte Luftqualität einher.

Bereits in der Vergangenheit hat Zinq Teile seiner Flotte auf elektrische Antriebe umgestellt, darunter Stapler und einen Großteil der PKWs in Deutschland. Seit 2012 setzt das Unternehmen zudem an allen Standorten auf Ökostrom. Mit dem zirkulären Geschäftsmodell ist das Unternehmen Vorreiter für die klimaneutrale Oberflächentechnik nach dem Triple Zero Standard (zero-carbon, zero-waste und zero-pollution). In insgesamt acht Handlungsfeldern werden konkrete Maßnahmen zur stofflichen und energetischen Transformation des Unternehmens umgesetzt. Für die Realisierung des zirkulären Geschäftsmodells werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in interdisziplinären Teams sowie die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im hauseigenen Futurium als wichtige Treiber eingebunden.

Ein großer blauer LKW steht auf einem Parkplatz unter einem klaren Himmel.
Die Ladeinfrastruktur auf den Werksgeländen gewährleistet eine optimale Versorgung der Fahrzeuge mit Ökostrom. (Quelle: Zinq)

Zukunftsweisende Logistik

Die Einführung vollelektrischer Sattelzugmaschinen und die Installation leistungsfähiger Ladeinfrastruktur markieren einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Transportlösungen. Mit diesen Maßnahmen zeigt die Gruppe wie sich ökologische Verantwortung erfolgreich in industrielle Logistikprozesse integrieren lässt.

zuletzt editiert am 30. Januar 2025
Newsletter