Neue Softwarelösung ausgezeichnet, Yaskawa-Standort vergrößert, strategische Vertriebskooperation von Haas Schleifmaschinen geschlossen, Optimierung von Bohrprozessen als Weiterbildung angeboten, Konstruktionsempfehlungen für additive Fertigungsverfahren herausgegeben, erfolgreichen Zertifikatslehrgang Zerspanung durchgeführt.
TDM Systems erhält Innovationspreis
Der Tübinger Softwarehersteller TDM Systems überzeugte die Jury des renommierten Innovationspreis-IT mit seiner Lösung „TDM next generation“ und gehört damit zur diesjährigen Spitzengruppe. Seit 2004 kürt die Initiative Mittelstand einmal im Jahr die besten und besonders innovativen IT-Produkte und -Lösungen, die mittelständische Unternehmen fit für eine erfolgreiche digitale Zukunft machen.
TDM Systems bietet für Unternehmen der zerspanenden Industrie Lösungen, mit denen der Werkzeugfluss und damit die gesamten Prozesse in der Fertigung optimiert werden.
Mit seiner ausgezeichneten Lösung „TDM next generation“ hat TDM Systems seine bereits bestehende Software für das Tool Lifecycle Management modernisiert, um mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die digitale Werkzeugverwaltung zu erleichtern oder die Fortführung von Industrie 4.0-Anstrengungen einfacher zu machen.
Yaskawa-Erweiterungsbau im Bau
Yaskawa vergrößert seinen Standort in Allershausen bei München, dem Sitz der europäischen Robotics Division: Fünf Jahre nachdem der japanische Technologiekonzerns seinen Neubau in der Yaskawastraße bezogen hat, wurde am 18. April 2017 der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche gefeiert. Damit stärkt und erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in Europa.
Yaskawa – mit mehr als 350.000 installierten Einheiten einer der weltweit größten Akteure im Bereich Industrieroboter und darüber hinaus ein international führender Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik – verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen.
Allershausen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als „Schaufenster für Europa“: Nach dem 14,6 Millionen Euro teuren Neubau im Jahr 2012 investiert Yaskawa mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Millionen Euro.
Strategische Vertriebskooperation geschlossen

Um Interessenten in Baden-Württemberg noch besser erreichen zu können, setzt der Trossinger Schleifmaschinenhersteller Haas ab sofort auf Hermann Fischer, der mit seinem Team seit fast fünfzig Jahren bei großen und kleinen Metallbearbeitungsunternehmen im Südwesten einen exzellenten Ruf genießt.
„Endlich haben wir einen Vertriebspartner gefunden, der wirklich etwas vom Schleifen versteht und in der Lage ist, ein anspruchsvolles, erklärungsbedürftiges Produkt wie eine Hightech-Schleifmaschine zu verkaufen,“ so Dirk Wember, geschäftsführender Gesellschafter der Haas Schleifmaschinen; er hat große Erwartungen in die Vertriebskooperation mit der Fischer Präzisionswerkzeug-Maschinen, die er und Hermann Fischer am 18. April 2017 mit ihrer Unterschrift besiegelt haben.
Neue Konstruktionsempfehlungen für additive Fertigungsverfahren
Nach dem Laser-Sintern und dem Laser-Strahlschmelzen veröffentlicht der VDI nun in seiner neuen Richtlinie VDI 3405 Blatt 3.5 spezifische Konstruktionsempfehlungen für das Elektronen-Strahlschmelzen.
Mit der Richtlinie wird den Konstrukteuren und Fertigungsplanern eine Arbeitsgrundlage an die Hand gegeben, mit der sie die additiven Fertigungsverfahren bei der Auswahl eines geeigneten Produktionsverfahrens für eine gegebene Aufgabenstellung qualifiziert berücksichtigen können.
Herausgeber der Richtlinie VDI 3405 Blatt 3.5 „Additive Fertigungsverfahren; Konstruktionsempfehlungen für die Bauteilfertigung mit Elektronen-Strahlschmelzen“ ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Die Richtlinie ist ab sofort als Entwurf zum Preis von 53,70 Euro beim Beuth Verlag erhältlich.
Weitere Informationen unter
www.vdi.de/3405-3.5
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Erfolgreicher Zertifikatslehrgang Zerspanung

Die Optionen moderner Portalschneidanlagen sind vielfältig: Um diese bestmöglich auszuschöpfen ist Wissen und Erfahrung wichtig. Optimale Ergebnisse mit einer kombinierten Bohr-Schneidlösung zu erzielen war der Schulungsauftrag des Zertifikatslehrgangs Zerspanung, den Micro-Step gemeinsam mit den Bohr-Spezialisten von Kennametal anbot. Um das notwendige Wissen in Theorie und Praxis zu vermitteln, waren mehrere Experten im Einsatz.
„Die Veranstaltung hat mir großen Spaß gemacht. Die Teilnehmer waren sehr aufmerksam und hatten viele Fragen. Ich denke, sie konnten sehr viel mitnehmen“, zog René Wolf, Senior Application Engineer bei Kennametal und als solcher erfahrener praxisnaher Referent, Bilanz des Lehrgangs.
Maschinenverantwortliche wie auch Geschäftsführer nutzten die Gelegenheit, den sicheren Umgang mit dem Bohrwerkzeug im intensiven zweitägigen Seminar zu erlernen und somit die eigene Produktion langfristig auf eine neue Stufe zu heben.
Gemeinsam mit dem Service-Team von Micro-Step vermittelten die Kennametal-Spezialisten ein breitgefächertes Wissen, beantworteten zahlreiche Fragen und gaben Praxistipps zu vielen Anwendungsfällen.