Abbildung Christoph Geigges neuer Walter President.
Christoph Geigges ist neuer Walter President. (Quelle: Walter)

Feinwerktechnik

14. December 2022 | Teilen auf:

Nachrichten aus der Branche

(Dezember 2022) Christoph Geigges ist neuer Walter President, die MSP Prägetechnik erweitert ihre Kapazitäten mit einer Graviermaschine von Lang, SKF und Castrol arbeiten gemeinsam daran, gebrauchte Schmieröle wiederaufzubereiten, Dr. Uwe Schleinkofer wurde auf dem Hagener Symposium mit dem renommierten Skaupy-Preis ausgezeichnet und Bob Martin übernahm zum 1. Dezember 2022 die weltweite Leitung des Vertriebs der Krauss Maffei Gruppe.

Neuer President

Abbildung Christoph Geigges neuer Walter President.
Christoph Geigges ist neuer Walter President. (Quelle: Walter)

Christoph Geigges ist ab dem 23. November neuer President von Walter. Er hatte diese Rolle bereits vorübergehend übernommen, seit Richard Harris am 1. Oktober 2022 eine neue Herausforderung innerhalb des Sandvik-Konzerns angenommen hat.Christoph Geigges ist seit August 2020 bei Walter tätig, seit Mai 2021 Vice President Finance. Zuvor war Christoph Geigges in verschiedenen Managementpositionen vor allem in der Pharma-Diagnostik-Industrie tätig, unter anderem in der Schweiz und im Nahen Osten.„Ich fühle mich durch meine Ernennung und das in mich gesetzte Vertrauen sehr geehrt. Ich sehe Walter für die Zukunft in den internationalen Märkten gut aufgestellt und freue mich darauf, mit dem gesamten Walter Team unsere Position als Premiumanbieter weltweit weiter zu stärken“, sagt Christoph Geigges.

Erweiterte Kapazitäten

Die Impala 900S von Lang im Einsatz bei der MSP Prägetechnik. (Quelle: MSP Prägetechnik)

Die MSP Prägetechnik hat sich für die Fräs- und Graviermaschine Impala 900S der Firma Lang für ihren neuen Standort in Senftenberg entschieden. Die CNC-gesteuerte Maschine von Lang, weltweit tätiges Unternehmen aus dem Bereich des Werkzeugmaschinenbaus, bietet ein hohes Maß an Toleranzgenauigkeit, Detailtreue und Oberflächenqualität. Zusammen mit der Impala 800express bietet sie MSP neue Optionen zur Werkzeugherstellung mit feinsten Details und Strukturen. Das Unternehmen ist dadurch flexibler aufgestellt und kann die Produktivität deutlich steigern.

Nützliche Partnerschaft

SKF baut sein Recond-Oil-Angebot durch eine Partnerschaft mit Castrol, einer der weltweit führenden Schmierstoffmarken, weiter aus. (Quelle: Castrol)

SKF baut sein Recond-Oil-Angebot durch eine Partnerschaft mit Castrol, einer der weltweit führenden Schmierstoffmarken, weiter aus. Die Partnerschaft wird es Castrol-Industriekunden ermöglichen, integrierte Recond-Oil Double Separation Technology (DST)-Systeme zu verwenden.Damit werden gebrauchte Flüssigkeiten aufbereitet wieder in den Metallbearbeitungsprozess zurückgeführt, wodurch der Ölverbrauch reduziert und gleichzeitig die Maschinenleistung im Prozess verbessert werden.Thomas Fröst, President, Independent and Emerging Businesses, sagt: „Wir erkennen die Bedeutung der Zirkularität in industriellen Prozessen, und unsere Partnerschaft mit Castrol ist ein weiterer Schritt, um dies Wirklichkeit werden zu lassen. Durch die Kombination von SKF Recond Oil und Castrol-Schmierflüssigkeitstechnologie können wir „Oil as a Service“-Lösungen anbieten, die dazu beitragen, Abfall zu reduzieren, Energie zu sparen und Fertigungsprozesse zu verbessern.“Kamuran Yazganoglu, Vice President Industrial, Marine and Energy bei Castrol, sagt: „Wir engagieren uns dafür, Kunden dabei zu helfen, Abfall zu sparen, CO2 zu reduzieren und das Leben der Menschen zu verbessern. Unsere Partnerschaft mit SKF Recond Oil ist ein großartiges Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit Kunden weiter dabei unterstützen kann, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“

Verliehener Skaupy-Preis

Abbildung 3 Herren, Dr. Uwe Schleinkofer Univ.-Prof. Dr.-Ing vom RWTH Aachen – IWM (li.) und Ceratizit Vorstandsmitglied Thierry Wolter (r.) übergaben die Ehrenuhrkunde an den Preisträger.
Dr. Uwe Schleinkofer wurde auf dem Hagener Symposium mit dem renommierten Skaupy-Preis ausgezeichnet. Univ.-Prof. Dr.-Ing vom RWTH Aachen – IWM (li.) und Ceratizit Vorstandsmitglied Thierry Wolter (r.) übergaben die Ehrenuhrkunde an den Preisträger. (Quelle: Ceratizit)

Dr. Uwe Schleinkofer, ausgewiesener Fachmann bei Ceratizit auf dem Gebiet der Hartmetalle, ist der Preisträger bei der diesjährigen Verleihung des Skaupy-Preises! In seiner Rede fand er deutliche Worte für die zukünftige nachhaltige Entwicklung in der Branche. Benannt nach dem Wiener Physiker Franz Skaupy wird die Auszeichnung in der Regel jährlich vom Gemeinschaftsausschuss Pulvermetallurgie verliehen. Der Preis richtet sich an solche Personen, welche sich mit herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie verdient gemacht haben. Dem Preisträger kommt außerdem die Ehre zuteil, den Eröffnungsvortrag beim jährlich stattfindenden Hagener Symposium zu halten, in dessen Rahmen der Preis verliehen wird.Der für die Ceratizit-Gruppe tätige Preisträger Dr. Uwe Schleinkofer hat in seinem Eröffnungsvortrag, auch Skaupy-Vortrag genannt, das Thema „Hartmetall und Beschichtung – von der Wissenschaft zur industriellen Zukunftsgestaltung“ aufgegriffen und stellte dabei den Transfer von der Wissenschaft zur industriellen Zukunftsgestaltung in den Fokus. Ein Schwerpunktthema war zudem die Nachhaltigkeit: Mit dem „Green Carbide“ von Ceratizit zeigte Dr. Schleinkofer eine Premium-Hartmetallsorte auf, in welcher Innovation und Nachhaltigkeit vereint werden. Das aus mehr als 99 Prozent hochwertigen Sekundärrohstoffen bestehende „Grüne Hartmetall“ erreicht mit drei Kilogramm CO2 pro Kilogramm Hartmetall einen bisher unerreicht niedrigen CO2-Fußabdruck.Das Hagener Symposium feierte am 24.11.2022 sein 40-jähriges Jubiläum und bietet neben der Präsentation neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zudem eine Ausstellung mit vielfältigen Möglichkeiten zur Produktpräsentation und Vernetzung. Die Konferenz ist somit ein bedeutendes Ereignis, an welchem Wissenschaft und Industrie zusammenkommen.

Neuer Vice President

Abbildung Tobias Daniel (re.) übergibt an Robert Martin, der als neuer Senior Vice President of Global Sales von nun an die globale strategische Ausrichtung sowie die operative Verantwortung für den globalen Vertrieb übernimmt.
Tobias Daniel (re.) übergibt an Robert Martin, der als neuer Senior Vice President of Global Sales von nun an die globale strategische Ausrichtung sowie die operative Verantwortung für den globalen Vertrieb übernimmt. (Quelle: Krauss Maffei)

Bob Martin übernahm zum 1. Dezember 2022 die weltweite Leitung des Vertriebs der Krauss Maffei Gruppe. Martin folgte auf Tobias Daniel, der das Unternehmen zum 30. November verlassen hatte, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.Als neuer Senior Vice President Global Sales verantwortet Bob Martin – neben der globalen strategischen Ausrichtung des Vertriebs – die operative Verantwortung für den globalen Vertrieb der Krauss Maffei Gruppe. Der US-Amerikaner Martin berichtet an Xiaojun Cui und wird am Krauss Maffei-Standort in Florence, Kentucky arbeiten. Sein Verantwortungsbereich umfasst neben Nordamerika auch EMEA, APAC, LATAM und China.Bob Martin verfügt über umfassende Führungserfahrung in den Bereichen globaler Vertrieb, strategische Planung und Geschäftsentwicklung, die er über viele Jahre in leitenden Positionen bei verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt sowie der Schwerindustrie erworben hat. Zuletzt leitete er als Präsident und Chief Commercial Officer die kommerziellen Aktivitäten bei Fives High Precision Machines, einem führenden Anbieter von hochpräzisen Werkzeugmaschinenlösungen. Bob Martin hat einen Executive Master of Business Administration der Michigan State University und einen Bachelor of Business Administration in Finanzwesen des Walsh College.

zuletzt editiert am 14.12.2022