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Der Vorstand der technotrans SE besteht fortan somit aus drei Personen:) Dirk Engel (CFO) (links), Michael Finger (CEO) (Mitte) und Peter Hirsch (CTO/COO) (rechts).

Feinwerktechnik 2020-08-17T00:00:00Z Nachrichten aus der Branche

Bei Technotrans wird der Vorstand neu aufgestellt, die Vorbereitungen für die Moulding Expo laufen auf Hochtouren, Krauss-Maffei wurde für hervorragendes Markendesign ausgezeichnet, Okuma eröffnet ein neues Engineering Centre in Deutschland und Lach Diamant bietet einen Nachschleifservice für PKD-Werkzeuge an.

Verändert Vorstand

Der Aufsichtsrat hat Michael Finger mit Wirkung zum 1. August 2020 zum Sprecher des Vorstands der Technotrans SE ernannt. Dirk Engel, der diese Position interimsweise von 2018 bis 2020 innehatte, fokussiert sich wieder stärker auf seine Aufgabe als CFO. Darüber hinaus hat Vorstandsmitglied Hendirk Niestert dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er sein Mandat über das reguläre Ende am 31. Januar 2021 hinaus nicht verlängern wird. Michael Finger übernimmt mit sofortiger Wirkung die Gesamtverantwortung für alle Vertriebsbereiche, den Service, das Qualitätsmanagement sowie das Marketing.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Als starkes Vorstandsteam werden wir den eingeschlagenen Weg der strategischen Neuausrichtung der technotrans SE konsequent fortsetzen. Wir wissen gerade auch unter dem Einfluss von COVID-19 um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen und verlieren unsere Wachstumsziele nicht aus den Augen“ , sagt Michael Finger, Sprecher des Vorstands.

Geplante Moulding Expo

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Florian Niethammer, Teamleiter bei der Messe Stuttgart betont die Relevanz einer Durchführung der Fachmesse in 2021: „Gerade unter den aktuellen Herausforderungen kann die Moulding Expo nächstes Jahr Schwung in die Branche bringen, indem sie alle Akteure wieder Vorort zusammenbringt“.

Die Vorbereitungen für die Moulding Expo, internationale Fachmesse Werkzeug-, Modell- und Formenbau, die vom 8. bis 11. Juni 2021 auf der Messe Stuttgart stattfindet, nehmen Fahrt auf: Nicht nur das Projektteam steckt bereits mitten in den Planungen, auch erste Unternehmen, wie Cirp, Ewikon Heißkanalsysteme, FKT Formenbau und Kunststofftechnik, Fraisa, Gubesch Prototypes & Tools, Gühring, HG Hans Geiger Spritzgießtechnik, Lucchini RS, Maschinenfabrik Berthold Hermle, PWB Presswerkzeugbau Großdubrau, Rampf Tooling Solutions, Roth Werkzeugbau, Siemens, TRIMILL, Unisig und Voestalpine Böhler Edelstahl, haben sich ihren Standplatz bereits gesichert.

Die Fachmesse gilt als wichtigstes europäisches Event der Branche. Sowohl die Werkzeug-, Modell- und Formenbauunternehmen selbst als auch ihre Zulieferer präsentieren die ganze Produktionsvielfalt in einer der stärksten Industrieregionen Europas und bieten potenziellen Geschäftspartnern und Kunden damit einen umfangreichen Überblick über die aktuellsten Produktentwicklungen und innovativsten Fertigungsverfahren. „Gerade unter den aktuellen Herausforderungen kann die Moulding Expo nächstes Jahr Schwung in die Branche bringen, indem sie alle Akteure wieder Vorort zusammenbringt“ , weiß Florian Niethammer, Teamleiter bei der Messe Stuttgart. „Interessierte Aussteller haben die Möglichkeit, schon jetzt unverbindlich ihren Standplatz zu sichern – die Buchung wird erst mit der Standbestätigung verbindlich“ , erklärt der Messeverantwortliche weiter.

Ausgezeichnetes Markendesign

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Eva März und Marion Sommerwerck (v.l.) erhielten den GBA 2020 für das neue Corporate Design von Krauss-Maffei.

Krauss-Maffei ist vom German Design Council mit dem German Brand Award 2020 in der Kategorie ‚Excellence in Brand Strategy and Creation of Brand Design‘ geehrt worden. Damit gehört das Corporate Design von Krauss-Maffei zu den fünf besten deutschen Corporate Designs. Das neue Design vereint die Unternehmensauftritte von ehemals drei separaten Firmen. Das Ergebnis wurde in einem kurzen, ebenfalls preisgekrönten Videoclip visualisiert. Es zeigt neben den neuen Markenwerten, die futuristische und flexible Polygonaloptik der neuen Marke sowie das neue Farbspiel und visuell spannende Illustrationen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung des German Design Council“ , sagt Marion Sommerwerck, Global Head of Corporate Communications and Marketing bei Krauss-Maffei und damit verantwortlich für den weltweiten Markenauftritt. „Der German Brand Award ist ein weiterer Erfolgsbeweis unserer Markenstrategie. Das neue Corporate Design von Krauss-Maffei hat einen neuen Standard in diesem Bereich gesetzt – nicht nur in unserer Branche, sondern auch im Vergleich zu vielen namhaften deutschen Unternehmen.

Das Münchner Unternehmen kann sich bereits zum zweiten Mal über den German Brand Award freuen. Im Jahr 2018 erhielt Krauss-Maffei den wichtigen deutschen Markenpreis in der Kategorie ‚Brand Extension of the Year‘ für den Unternehmens-Film ‚180 Jahre KraussMaffei‘.

Individuelle Komplettlösungen

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In Kürze eröffnet in Krefeld das neue Engineering Centre von Okuma.

Okuma Europe arbeitet in den meisten europäischen Ländern mit langjährigen Vertriebspartnern zusammen, die aufgrund der Nähe zu den Kunden Service und individuelle Lösungen besonders schnell anbieten können. Nachdem Okuma in Deutschland auf Direktvertrieb umgestellt hatte, war es nun auch am Unternehmen selbst, die Voraussetzungen für ein weiterhin erfolgreiches Wachstum vor Ort zu schaffen.

Als Konsequenz daraus wurde 2018 das neue Engineering Centre geplant, das den Ausbau der Werkstattkapazitäten ermöglichte. Im August 2019 fiel schließlich der Startschuss auf der Baustelle. Knapp ein Jahr später soll der vom Architekturbüro Hagelstein aus Tönisvorst geplante und realisierte Bau trotz der Corona-Krise und damit einhergehenden Verzögerungen eröffnet werden.

Eine Eröffnungsfeier fällt zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter vor Covid-19 zwar vorerst aus. Grund zur Freude hat Norbert Teeuwen, Geschäftsführer von Okuma Europe, dennoch: „Das Engineering Centre versetzt uns in Zukunft in der Lage, noch besser und schneller auf Sonderwünsche einzugehen und Komplettlösungen für die Fertigungsaufgaben der Kunden in ganz Europa anzubieten.“

Auf 1.200 Quadratmeter finden dafür demnächst Montageplätze für bis zu zwanzig Maschinen sowie Sozialräume für die aktuell 17 Mitarbeiter der Engineering-Abteilung Platz. Ihr Schwerpunkt wird es sein, die Okuma-Maschinen mit lokalem Zubehör und Automatisierungslösungen nach Kundenwunsch auszustatten.

Effizienter Nachschleifservice

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Inspektion eines PKD-Monoblock-Fräsers im Lach Diamant Werk Lichtenau bei Chemnitz.

In Zeiten wie diesen ist zuverlässiger und schneller Service zur Kostenminimierung besonders angesagt – Ressourcen müssen geschont, das Lager möglichst überschaubar gehalten werden.

Lach Diamant, mit Werken in Hanau, Lichtenau bei Chemnitz und Grand Rapids/Michigan, USA verfügt über großes Know-how in Entwicklung, Fertigung und Einsatz polykristalliner Diamant-Werkzeuge seit 1973.

Die „State-of-the Art“ -Fertigung und der Nachschleif-Betrieb geben Lach Diamant heute die Möglichkeit bislang erprobte Werkzeug-Geometrien weiter zu optimieren – entsprechend lassen sich Standzeit-Erhöhungen oder verbesserte Oberflächengüten und Zustellraten davon ableiten. Diese Kompetenz wird auch für Fremdfabrikate zur Verfügung gestellt.

Das Service-Konzept umfasst alle Zerspanungs-Werkzeuge wie PKD-bestückte Schneidplatten, Schaft- und Monoblock-Fräser, Bohr-Werkzeuge und Senker – gleiches Angebot gilt auch für CBN, CVD oder Mono-Naturdiamant-bestückte Schneidplatten und Fräser.

Oberstes Ziel ist es, laut Lach Diamant, den Einsatz von Hochleistungs-Werkzeugen auch durch Service kosteneffizienter zu machen.

Der Nachschleif-Service steht auch für Einzelstücke und für die Reparatur/Neubestückung von Werkzeugen und Sägen zur Verfügung.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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