Umsatz auf Rekordniveau gesteigert, Weiterbildungsstipendium vergeben, Engagement bei Vollhartmetallwerkzeugen ausgebaut, Förderung für Lasergraviermaschine erhalten, Jubiläumsjahr mit Rekord-Output abgeschlossen.
Edelstahlspezialist mit Rekordumsatz
Die Firma SPS Schiekel Präzisionssysteme im sächsischen Dohna bei Dresden bleibt auf der Erfolgsspur. Auch 2018 stellte der Spezialist für hochwertige Dreh- und Frästeile aus Edelstahl einen neuen Umsatzrekord auf. Mit knapp 13,5 Millionen Euro wurde das Ergebnis von 2017 – dem bis dahin erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte – erneut um rund zehn Prozent überboten.
Damit wuchs das von Dr.-Ing. Peter Schiekel geführte Familienunternehmen das neunte Jahr in Folge. Auch 2018 gewann SPS Schiekel acht neue Kunden hinzu und akquirierte Aufträge im Wert von 13,6 Millionen Euro. Dies bedeutete gleichfalls eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent und übertraf noch die eigenen Ziele. Um der latent steigenden Nachfrage nach kundenspezifischen anspruchsvollen Sonderflanschen, Spezialfittings oder Armaturen aus Edelstahl, Titan und anderen schwer zerspanbaren Materialien gewachsen zu sein, erweiterte das Unternehmen 2018 seinen leistungsfähigen Maschinenpark um ein erstes CNC-gesteuertes, 5-achsiges Bearbeitungszentrum für Frästeile. Weitere Investitionen flossen in die umfassende Digitalisierung des Produktionsprozesses, um SPS Schiekel im Rahmen des Projekts Industrie 4.0 zukunftssicher aufzustellen. Insgesamt investierte das Dohnaer Unternehmen im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Euro.
Im Zusammenhang mit der wachsenden Auftragslage erhöhte sich bereits 2018 die Mitarbeiterzahl spürbar um 15 auf 140 Beschäftigte.
Stipendium vergeben
Wie bereits zur zweiten Auflage der Moulding Expo vergibt die Messe Stuttgart auch dieses Jahr wieder ein Stipendium für den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang zum Projektmanager (FH) für Werkzeug- und Formenbau. Im Wintersemester 2019/20 kann sich daher ein Student an der Hochschule Schmalkalden zwei Semester lang fortbilden. Die Kosten in Höhe von rund 5.000 Euro übernimmt die Messe Stuttgart.
Wer sich um das Stipendium an der Hochschule Schmalkalden bewerben möchte, muss folgende Studienvoraussetzungen erfüllen:
- Hochschul- oder BA-Studium sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Werkzeug- und Formenbau oder in einem verwandten Bereich oder
- (Fach-)Abitur sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Beruf und mindestens zwei Jahre Berufspraxis im Werkzeug- und Formenbau oder in einem verwandten Bereich oder
- Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten, technischen Beruf und mind. vier Jahre Berufspraxis im Werk zeug- und Formenbau oder in einem verwandten Bereich oder
- erfolgreich abgelegte Meisterprüfung in einem einschlägigen Bereich.
Die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie bei: Peggy Schütze, Hochschule Schmalkalden, E-Mail:
p.schuetze@hs-sm.de
Der Gewinner wird am Ausstellerabend der Moulding Expo, am 23. Mai 2019, per Losverfahren ermittelt.
Engagement bei Vollhartmetallwerkzeugen ausgebaut

Sandvik Coromant treibt das Thema Vollhartmetallwerkzeuge, sprich den Produktbereich VHM-Schaftfräser und VHM-Bohrer sowie VHM- und HSS-Gewindebohrer und -Gewindeformer, mit viel Engagement weiter voran.
Die erfahrene Managerin Covadonga Lombardero verantwortet seit 2017 den Bereich Round Tools in der Sales Area Central Europe (SACE). In dieser Zeit hat die 45-jährige Spanierin die globale Strategie für Vollhartmetallwerkzeuge in Zentraleuropa implementiert, die Beziehungen zu zentralen Kunden gefestigt und ein starkes Vertriebsteam aufgebaut – und das aus gutem Grund: „Die Zukunft der Zerspanung liegt definitiv im Bereich Vollhartmetallwerkzeuge und es gibt viele Trends, die das bestätigen – beispielsweise die steigende Nachfrage nach kleinformatigen Werkzeugen aufgrund immer kompakter und komplexer werdender Bauteile“, erklärt die Managerin. „Wir als Sandvik Coromant haben mit unserem innovativen Produkt- und Serviceangebot im Bereich Vollhartmetallwerkzeuge alles, um Anwendern heute einen echten Mehrwert zu bieten.“
„Mit dem Engagement der letzten Jahre sind wir unserem Ziel, Sandvik Coromant als wichtigen Partner für den Bereich Vollhartmetallwerkzeuge im Markt zu etablieren, einen großen Schritt nähergekommen. Um den erfolgreichen Weg fortzusetzen, werden wir auch 2019 neue Lösungen präsentieren, mit denen Fertigungsunternehmen die eigene Performance signifikant verbessern können“, sagt Josse Coudré, Geschäftsführer der Sandvik Tooling Deutschland GmbH und General Manager Sales Area Central Europe.
Förderung für Lasergraviermaschine

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Firma Lang hinsichtlich ihrer neuen Lasergraviermaschine LGT-S Laser. Mit der hochpräzisen Speziallösung für Reifenseitenwandformen können Hersteller von PKW- und LKW-Reifen hochauflösende Oberflächen für ein auffälliges Design und verschiedene Sicherheitsmerkmale realisieren. Die LGT-S Laser besitzt einen schwenkbaren Laser- und Scankopf, der weltweit einzigartig ist.
Die LGT-S Laser setzt dort an, wo die herkömmliche mechanische Bearbeitung an ihre Grenzen stößt. Die konventionelle Herstellung von Reifenseitenwandformen mittels Frästechnologie wird damit ab sofort sinnvoll um die neue Laser-Ausführung erweitert.
Diese Entwicklung wird gefördert durch das ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWi. Die technische Besonderheit: Die LGT-S Laser besitzt einen schwenkbaren Laser- und Scankopf, der weltweit ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Neben dieser mechanischen Neuerung bildeten auch die überaus komplexe Weiterentwicklung der Ansteuerung der zu bearbeitenden Fläche sowie die teilweise Neuentwicklung der Software die Schwerpunkte im Förderprogramm.
Weitere Informationen zum Förderprogramm des ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWi unter:
www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html.
Jubiläumsjahr mit Rekord-Output

Der Messtechnikspezialist Wenzel aus Wiesthal hat das fünfzigste Jahr seiner Unternehmensgeschichte mit einem Rekord-Output von knapp 92 Millionen Euro abgeschlossen und dabei seine positive Ertragslage weiter deutlich verbessert. Der Umsatz lag mit über 87 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
Die Umsätze verteilen sich 2018 fast gleichmäßig auf die vier Regionen Dach, EMEA, Asien und Amerika und spiegeln damit die globale Präsenz von Wenzel wider. Der Hauptumsatz wurde in 2018 mit den Portalmessgeräten realisiert. Hier produziert Wenzel sowohl Standardmaschinen als auch kundenspezifisch angepasste Sondergrößen.
„Wir sind mit dem neuen Produktionsrekord außerordentlich zufrieden“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Heike Wenzel. „In unserem Jubiläumsjahr haben wir große Herausforderungen erfolgreich bewältigt. Wir haben den Grundstein für den Einstieg in das Zeitalter der Digitalisierung gelegt und die Weichen für die nächsten Jahre gestellt.“
Neben den klassischen Koordinatenmessgeräten haben die Produkte aus dem Highspeed-Scanning und der Computertomographie einen wachsenden Anteil an der Gesamtleistung. Der Trend zur optischen Messtechnik zeigt sich auch in zunehmenden Absätzen der optischen Sensoren. Um diese Lösungsvielfalt auch in einer passenden Atmosphäre zu präsentieren, eröffnete Wenzel Ende Februar einen neuen Solution Center auf dem Werksgelände in Wiesthal.
Trotz aller weltwirtschaftlichen Unsicherheiten rechnet die Wenzel Group für 2019 mit einem steigenden Umsatz.