Neues Praxishandbuch zu Industrie 4.0, bester Ausbilder im Handwerk geehrt, neuer Katalog zum Langdrehen, Produktportfolio erweitert, neuer Industriestandard für Smart Factory entwickelt, Automatisierungskompetenz gestärkt, Partner für die duale Ausbildung.
Industrie 4.0 aktiv gestalten
Mit Begriffen wie „Intelligente Fabriken“ oder „Smart Production“ bewegt das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 Unternehmen fast aller Branchen. Für einige ist es noch ferne Vision, für andere bereits Realität. Das neue, fast 900 Seiten starke „Praxishandbuch Industrie 4.0“ aus dem Schäffer-Poeschel Verlag zum Preis von 99,95 Euro erweist sich für beide Gruppen als wertvoller Berater. Die fundierten Aufsätze bieten Praktikern eine Rundum-Schau zum Thema, die zahlreiche aktuelle Lösungsansätze und wertvolle Handlungsempfehlungen beinhaltet. ISBN-Nummer: 978-3-7910-3851-3.
Günter Hofmann bester Ausbilder im Handwerk

Günter Hofmann aus Lichtenfels in Oberfranken ist mit dem „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ 2017 ausgezeichnet worden. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird seit 1997 jährlich vergeben. Hofmann ist Geschäftsführer der Firma Werkzeugbau Siegfried Hofmann, die seit ihrer Gründung 1958 auf mittlerweile über 350 Mitarbeiter angewachsen ist, darunter 45 Auszubildende.
Jährlich absolvieren rund 50 Schüler ein Betriebspraktikum und erhalten dadurch wertvolle Einblicke in die betriebliche Praxis. Regelmäßig gibt es zudem einen „Tag der offenen Tür“ in der Lehrwerkstatt. Für alle Auszubildenden und Mitarbeiter gibt es ein strukturiertes und umfangreiches Weiterbildungskonzept, Benachteiligte werden durch Mentoren- und Nachhilfeprogramme unterstützt. Mehrfach stellte der Betrieb Kammersieger und einmal auch den bayerischen Landessieger im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks (PLW).
Überzeugt hat die Jury jedoch insbesondere die Art, wie die Digitalisierung Einzug in die betriebliche Praxis und in die Ausbildung gehalten hat.
Große Werkzeugauswahl fürs Langdrehen

Erstmals in der Unternehmensgeschichte präsentiert WNT einen Unterkatalog speziell fürs Langdrehen, der auf die Bedürfnisse dieses spezifischen Marktes zugeschnitten ist. Neben der umfangreichen Werkzeugauswahl profitieren Kunden von der hohen Lieferfähigkeit der Werkzeuge, der schnellen Anlieferung sowie der Beratungskompetenz des Zerspanungsspezialisten aus Kempten.
Mit 5.000 ganz neuen und speziell fürs Langdrehen entwickelten Produkten umfasst der Spezialkatalog „Werkzeugauswahl fürs Langdrehen“ nun über 11.000 Qualitätswerkzeuge. Neben einer großen Auswahl von Spanleitstufen, ISO Wendeplatten in verschiedenen Geometrien und Schneidstoffen, zählen auch feinverzahnte Kreissägeblätter, die dazugehörigen Zylinderschaftaufnahmen sowie ein umfangreiches Sortiment an Führungsbuchsen und Spannzangen zu den neuen Produkten.
Der Katalog kann kostenlos auf www.wnt.com/de/langdrehen, telefonisch unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 9210000 oder beim WNT Anwendungstechniker bestellt werden.
Hahn + Kolb erweitert Portfolio

Der Werkzeug-Dienstleister und Systemlieferant Hahn + Kolb verstärkt sein Engagement im Bereich Additiver Fertigung. Hierzu erweitert die Firma ihr Portfolio um industrielle 3D-Drucker des Herstellers Multec und setzt damit auf Qualität „Made in Germany“. Als exklusiver Vertriebspartner bietet Hahn + Kolb ab sofort seinen Kunden mit dem Multirap M800 von Multec einen neuartigen 3D-Drucker mit patentiertem Mehrfachdruckkopf. Damit ist erstmals ein exakter Mehrfach-Druck mit bis zu vier unterschiedlichen Materialien möglich bei absolut sauberer Trennung. Anwender profitieren von der Druckgeschwindigkeit und der möglichen Bauteilgröße von bis zu fünfzig mal 65 mal achtzig Zentimeter. „Wir sind davon überzeugt, dass die Additive Fertigung für unsere Kunden immer wichtiger wird“, sagt Martin Hochmuth, Geschäftsleitung Produkt, E-Sales und IT bei Hahn + Kolb. „Mit dem Industrie-Drucker M800 bieten wir ab sofort eine vielversprechende Lösung, um unsere Kunden auf ihrem Weg in die Fertigung der Zukunft bestmöglich zu unterstützen.“
IF4.0 soll neuer Industriestandard werden

IF4.0 soll der neue Industriestandard zum herstellerübergreifenden Informationsaustausch in einer Smart Factory werden. Der Standard wurde vom „Industry Business Network 4.0“ konzipiert und wird von den Verbandsmitgliedern künftig kontinuierlich weiterentwickelt. Im IF4.0-Standard werden für einzelne Kategorien von Anlagen, Vorrichtungen und Komponenten relevante Daten und Methoden definiert, aus denen die notwendigen Informationen für die Smart Factory generiert werden.
Auf dem Fachkongress „Fertigung 4.0 – Konkrete Lösungen mit Mehrwert für den Mittelstand“ stellte der Verband Industry Business Network 4.0 die herstellerübergreifende Lösung für mittelständische Unternehmen erstmals der Öffentlichkeit vor. „Die Umsetzung einer Smart Factory wird durch den standardisierten Informationsaustausch unterschiedlicher Maschinen und Anlagen mit IF4.0 endlich auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv und bietet direkten Mehrwert“, beschreibt Igor Mikulina, Vorstandsvorsitzender des Industry Business Network 4.0 e.V., die Vorteile.
Im nächsten Schritt erfolgt eine Implementierung des IF4.0-Standards in Referenzanlagen des Verbands sowie in erste Produkte.
DMG Mori und Heitec stärken Automatisierungskompetenz
Zwei starke Partner bündeln ihr Know-how, um die Entwicklung innovativer Automatisierungslösungen zu beschleunigen: DMG Mori und Heitec gründen das Joint Venture „DMG MORI HEITEC“.
Damit schreiben die beiden Unternehmen ihre seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit fort und stärken gegenseitig ihre Marktstellung in dem schnell wachsenden Geschäftsfeld der Automatisierung. Von den über 1.000 Mitarbeitern der Heitec Gruppe arbeiten rund 600 an Automatisierungslösungen. Jede vierte Neumaschine von DMG Mori verfügt bereits über eine Automationslösung. Künftig soll jede Maschine mit Automatisierung ausgestattet sein. Basis hierfür ist ein Baukastensystem. Mit modular aufeinander abgestimmten Lösungen liefert das Joint Venture künftig insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen ein durchgängiges Automatisierungskonzept.
Praxisorientiert vom ersten Semester an
Die Firma Hans Schröder Maschinenbau ist seit dem Wintersemester 2017 Dualer Partner der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart. Studierende an der DHBW Stuttgart können damit den praktischen Teil des dualen Studiums „Bachelor of Engineering – Maschinenbau“ bei dem führenden Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen absolvieren. Der dreijährige Studiengang vermittelt als Ingenieurstudium mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse sowie Fachkenntnisse in den theoretischen Grundlagen des Maschinenbaus. Die Studierenden sind für die Zeit des Studiums bei der Schröder Group angestellt und erwerben im dreimonatigen Wechsel zwischen Hochschule und Betrieb neben dem fachlichen und methodischen Wissen die praktische Erfahrung im Berufsalltag. Die in den Praxisphasen erbrachten Leistungen sind integraler Bestandteil des Studiums.