Die Minimalmengenschmierung ist eine nachhaltige Alternative zum klassischen Fluten. Anwender können mit dem Verfahren an vielen Stellen erhebliche Ressourcen und Kosten sparen. Darüber hinaus lassen sich häufig dermatologisch unbedenkliche und sogar biologisch abbaubare Kühlschmierstoffe auf Wasserbasis verwenden. Mit Samnos und Survos von HPM-Technologie bietet Hahn+Kolb/Ludwigsburg dazu leistungsfähige und zugleich kennzeichnungsfreie Produkte.
Die Samnos-Reihe von HPM-Technologie besteht aus biologisch abbaubaren Kühlschmierstoffen auf Wasserbasis mit hoher Schmierfähigkeit und effektiver Kühlleistung – dermatologisch und physiologisch unbedenklich. Dies ist insbesondere für die Mitarbeitergesundheit und für Mitarbeitende mit Allergien ein entscheidender Faktor. Zudem bilden die Samnos-Flüssigkeiten einen wasserlöslichen Film, der als Korrosionsschutz dient. „Bei der Minimalmengenschmierung kommt im Gegensatz zum Fluten keine Emulsion zum Einsatz, die anfällig für Verkeimungen durch Bakterien und Viren aus der Maschinenumgebung ist. Der feine Sprühnebel verdunstet bei der Anwendung und wird nicht rückgeführt, deshalb lassen sich bei diesem Verfahren besonders haut- und umweltschonende biozidfreie Kühlschmierstoffe verwenden“, erläutert Matthias Georgi, Produktmanager bei Hahn+Kolb.
Eine sogar bis zu 100 Prozent rückstandsfreie Verdunstung und kurze Trockenzeit bieten die ebenfalls kennzeichnungsfreien Schmierstoffe auf Kohlenwasserstoffbasis der Reihe Survos. Eine aufwendige Reinigung oder der Durchlauf der bearbeiteten Werkstücke durch eine Waschstraße ist somit häufig gar nicht mehr nötig.
Bei der Minimalmengenschmierung (MMS) wird ein Kühlschmierstoff nicht wie beim Fluten literweise auf ein Werkstück gespült, stattdessen sprüht eine Düse bei der äußeren Zuführung geringe Mengen als feinen Nebel direkt auf das Werkzeug. Anwender können so bis zu 80 Prozent des eingesetzten Kühlschmierstoffs einsparen und den Energieverbrauch um 70 Prozent reduzieren. Auch die aufwendige PH-Messung und Pflege der Kühlschmierstoffe entfällt, ebenso wie ein Großteil des Wartungs- und Reinigungsaufwands.
