Pressespiegel

Feinwerktechnik

14. July 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Bis das der Vertrag uns scheidet und dem idealen Tool ganz nah

(Juli 2021) Im „Industrieanzeiger“ bekommen Unternehmer einen Überblick über den aktuellen Stand zum Gewährleistungsrecht und in der „Werkstatt und Betrieb“ wird erläutert wie eine Simulationssoftware dabei hilft, die Prozessparameter verschleißoptimiert zu wählen. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der aktuellen Ausgabe „additive“.

Industrieanzeiger

Bis das der Vertrag uns scheidet

Die Ausgabe 09.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheiderin der Produktion stellt folgende Themen in den Vordergrund:

- Gewährleistung: Fehlerhafte Warenlieferungen führen zum Anspruch auf Nacherfüllung,

- Einkaufsoptimierung: Mit zeichnungsgebundenen Teilen das Ertragspotenzial steigern,

- Risikomanagement: Finanz-Check stabilisiert das Lieferantennetzwerk,

- Kreislaufwirtschaft: KI-basierte Plattform für Recycling von Lithium-Ionen-Batterien,

- Interview: Rechtsanwalt Dr. Kahler über neue Rahmenbedingungen zum autonomen Fahren.

In der Topstory mit dem Titel „Bis das der Vertrag uns scheidet“ wird der aktuelle Stand der Rechtslage über Gewährleistungsrechte und -pflichten infolge von mangelhaften Lieferungen zusammengefasst. Nach mehreren Neufassungen und richtungsweisenden Urteilen kursieren teilweise überholte Rechtsauffassungen über Gewährleistungsrechte und -pflichten infolge von mangelhaften Lieferungen. Der Beitrag fasst den aktuellen Stand der Rechtslage zusammen. Interessant sind in diesem Zusammenhang folgende Zahlen. 120.488 Verfahren rund um „Kaufsachen“ wurden 2019 vor den Amtsgerichten geführt. 19.658 mal haben sich die Beteiligten im Laufe der Verhandlung gütlich geeinigt.

In einem weiteren lesenswerten Beitrag wird ein Praxisbeispiel für zeichnungsgebundene Teile vorgestellt. Bei B- und C-Teilen lassen sich oft Kostenhebel ansetzen. Gerade jetzt lohnt es sich, antizyklisch zu handeln. Um weggebrochene Umsätze zu kompensieren, gehören nun Bereiche unter die Lupe, die länger nicht mehr analysiert wurden. Das Produktionsmaterial birgt noch erhebliches Potenzial. Ein Beispiel der Warengruppe „Zeichnungsgebundene Teile“ belegt, was sich kostenseitig durch den Einkauf beeinflussen lässt.Eine Lehre aus der Corona-Pandemie ist die Stabilisierung der Lieferketten. Der Beitrag belegt, dass sich Supply-Chain-Risk-Management auszahlt. Ein Finanz-Check stabilisiert das Lieferantennetzwerk. Die finanzielle Stabilität von Lieferanten ist ein wichtiger Indikator, wenn Unternehmen eine Bestätigung für deren gesamtheitliche Lieferfähigkeit benötigen. Dabei ist die individuelle und nichtautomatisierte finanzielle Betrachtung aller strategischen Lieferanten ein wesentlicher Teil, um überraschenden Lieferausfällen zu entgehen – gerade in konjunkturell volatilen Zeiten.

Der Beitrag mit dem Titel „Resilienter aus der Krise“ zeigt, dass sich Investitionen in Nachhaltigkeit auszahlen. Die Corona-Pandemie kann den Trend zu mehr Nachhaltigkeit beschleunigen. Mittelständische Unternehmen, die jetzt in Ressourceneffizienz, Klimaschutz oder auch in die Entwicklung nachhaltiger Produkte investieren, sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig.Interessant ist auch das Interview mit Dr. Jörg Kahler, GSK Stockmann, über autonomes Fahren mit dem Titel „Wichtiges Signal für den Entwicklungsstandort Deutschland“. Elektromobilität und vor allem das autonome Fahren sind die Trends der Zukunft in Sachen Mobilität. Doch wie steht es um die rechtlichen Rahmenbedingungen beim autonomen Fahren? Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, welcher Rahmenbedingungen für autonomes Fahren schafft. Die Redaktion hat mit Dr. Jörg Kahler, Partner bei der Kanzlei GSK Stockmann, über das neue Gesetz und das autonome Fahren im Allgemeinen gesprochen.

Werkstatt + Betrieb

Dem idealen Tool ganz nah

In der Ausgabe 04/2021 der Zeitschrift WB Werkstatt + Betrieb – Zeitschrift für spanende Fertigung wird das gesamte Spektrum der spanenden Bearbeitung behandelt. In einem Special geht es um das Verzahnen.

Viele Anwenderberichte machen das Heft besonders interessant.Lesenswert ist zum Beispiel der Artikel über Wälzschälwerkzeuge „Dem idealen Tool ganz nah“. Das Wälzschälen ist effizient, birgt aber die Gefahr des schnellen Werkzeugverschleißes. Eine Simulationssoftware hilft nun dabei, die Prozessparameter verschleißoptimiert zu wählen und verkürzt den Weg von der Zeichnung bis zum sicheren, rentablen Werkzeugeinsatz.

Auch den Verzahnungsstoßwerkzeugen ist ein Anwenderbericht gewidmet: „Mit Komplettbearbeitung top im Bike-Geschäft“. Entgegen dem Markttrend realisiert der Fahrradhersteller Karlheinz Nicolai mit einem rund dreißigköpfigen Team seine eigene Vision von modernen High-End-Bikes, indem er die Rahmen von der Entwicklung über das Fräsen, das Schweißen, das Richten und die Wärmebehandlung bis hin zum Beschichten komplett im eigenen Haus mit hohem manuellen Anteil fertigt. Mit Detailverliebtheit, hoher Handwerks- und Schweißkunst sowie der Erfahrung leidenschaftlicher Biker werden bei ihm einige der besten Bike-Rahmen der Welt bis hin zum kleinsten Einzelteil selbst gebaut.

Um Verzahnwerkzeuge geht es auch in einem weiteren Bericht „Wir können auch Großserie“. Die Expansion von Verzahnkompetenz weg vom reinen Sondermaschinenbau hin zur Sphäre der universellen CNC-Maschinen eröffnet den Herstellern von Präzisionswerkzeugen neue, lukrative Absatzhorizonte. Doch um auf diesem Sektor erfolgreich zu sein, bedarf es außer eines großen technischen Know-hows unternehmerischer Agilität und Bereitschaft, sich Neuem zu öffnen. Horn in Tübingen bringt diese Voraussetzungen mit. Im WB- Interview spricht Markus Kannwischer, Leiter Technik und Mitglied der Geschäftsleitung von Horn, über Ursprung und Zukunft des Verzahn-Engagements der Tübinger.

Um die Werkzeugbeschichtung geht es in dem Artikel „Klare Kante an der Verzahnung“. Das Thema Schneidkantenverrundung an Verzahnungswerkzeugen ist komplex. Spezialist Oerlikon Balzers gibt deshalb Empfehlungen und bietet partnerschaftlich Lösungen an.

Um „für die digitale Fertigung fit zu sein“ ist die Werkzeugidentifikation besonders wichtig. Um die Digitalisierung zu meistern, bedarf es eines leistungsfähigen Toolmanagements. Zoller hat hier Potenziale auf Basis der eigenen Tool-Expertise erschlossen und mit „zidCode 4.0“ eine integrierte Lösung geschaffen, die Anwendern den Weg zu Industrie 4.0 erleichtert.

additive

Nur noch additiv

In der Ausgabe 02-2021 der Zeitschrift additive – Das Magazin für additive Fertigung werden unter anderem folgende Themen behandelt:

- Post-Processing:

Mikrostrahlen, Plasmapolieren oder Gleitschleifen–Nachbearbeitungsverfahren in der additiven Fertigung,

Kunststoff-3D-Druck: Post-Processing-Lösung für die Serienfertigung,

- Projekt des Monats: Sennheiser entwickelt 3D-gedruckte In-Ear-Kopfhörer,

- Anwendung: 3D-gedruckte Bugfahrwerk

-Komponente für einen Bizjet,

- Werkstoffe: Metallpulver sicher lagern.

Einen spannenden Anwenderbericht kann über das Audi Metall 3D-Druckzentrum lesen. Die Entwicklungspartnerschaft von Audi und EOS erreicht einen neuen Meilenstein. Im Audi Metall 3D-Druckzentrum werden ausgewählte Werkzeuge zur Warmumformung nur noch additiv gefertigt.

Um die Nachbearbeitungsverfahren in der additiven Fertigung wie Mikrostrahlen, Plasmapolieren oder Gleitschleifen geht es in einem weiteren informativen Beitrag. In den vergangenen Jahren haben sich eine Vielzahl von Nachbearbeitungsverfahren für die additive Fertigung auf dem Markt etabliert. Die Benchmark-Analyse des Fraunhofer IPA und der Universität Bayreuth gibt einen Überblick über die jeweiligen verfahrensspezifischen Vor- und Nachteile.

Interessantes gibt es auch zum Kuststoff-3D-Druck zu berichten. Hier wird eine Post-Processing-Lösung für die additive Serienfertigung vorgestellt. Dyemension, ein Hersteller von Anlagen für das Post-Processing von im SLS-Verfahren gedruckter Kunststoff-Bauteile, erweitert sein Powershot-Produktportfolio. Neu hinzugekommen sind die neue Powershot Performance Serie, eine neue Generation der Powershot C&S Modelle und das neue Polyshot Cleaning Verfahren, das sich bei beiden Powershot Modellen anwenden lässt.