Pressespiegel
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Feinwerktechnik

23. August 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Cobots im Vormarsch und Wasserstoff für die Mobilität

(August 2021) Im „Industrieanzeiger“ bekommen Sie einen informativen Überblick über den Vormarsch der Cobots und in der „mav“ erfahren Sie, ob mit Wasserstoff der Weg zur emissionsfreien Mobilität möglich sein könnte. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der aktuellen Ausgabe der Werksstatt + Betrieb.

Industrieanzeiger

Cobots auf dem VormarschIn der Ausgabe 11.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheiderin der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

- Robotik: Trotz überragender Technik sind Cobots noch immer nicht da, wo sie hingehören,

- Verhandlungen: So verlaufen virtuelle Verhandlungen erfolgreich,

- Linearführungen: Industrietaugliche Features und optimale Laufeigenschaften,

- Sicherheitsbremsen: Was bei der Auswahl von Roboterbremsen zu beachten ist?

- Ultrakurzpulslaser: Neues Lichtleitkabel vereinfacht den industriellen Einsatz.

In der Topstory geht es unter dem Titel „Wann geht es endlich los?“ um Cobots. Trotz überragender Technik und leichter Bedienung steht der Durchbruch in der kollaborativen Robotik noch aus. Viele Anwender haben bereits den Schritt in die Praxis gewagt und werden von der Berufsgenossenschaft wieder zurückgepfiffen. Wann geht es endlich los? Und wohin geht dann die Reise? Die Innovationskraft der Cobot-Hersteller ist gigantisch. Sie haben die Robotik auf ein Niveau gehoben, von dem die Hersteller konventioneller Roboter vor zehn Jahren nicht einmal träumen konnten. Leider wird die Technik ausgebremst durch Sicherheitsanforderungen, die den wirtschaftlichen Einsatz von Cobots verhindern. Natürlich darf dem Werker, der mit dem Cobot zusammenarbeitet, nichts passieren. Aber die Regelung müsste doch auch mit praxistauglichen Normen möglich sein.

Eine Reihe von Anwendungsberichten macht diese Ausgabe besonders lesenswert. Dazu gehört ein Bericht darüber, wie optische Messtechnik die Zykluszeiten bei Benteler verkürzt. Der Automobilzulieferer Benteler hat sich in seinem Werk im spanischen Vigo von der klassischen Koordinatenmessmaschine verabschiedet und setzt auf optische Messtechnik. Ein Roboter des Herstellers ABB mit einem 3D-Weißlichtsensor am Arm sorgt jetzt für kürzere Zykluszeiten und weniger Ausschuss.

Um die Automatisierung geht es auch in einem Beitrag unter dem Titel „Kraft und Reichweite sind nicht alles“. Berichtet wird hier wie Fanuc-Roboter mit raffinierten Greifern die Qualität von Trucks sichern. Lösungen für die Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen gehören zu den Stärken des Maschinenbauers Schmidt & Heinzmann mit Sitz in Bruchsal. Für einen amerikanischen Automobil-Zulieferer haben die Spezialisten aus Süddeutschland zwei Anlagen mit je zwei Robotern des Herstellers Fanuc gebaut.

Die Ausgabe 12.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheiderin der Produktion stellt folgende Themen in den Vordergrund:

- Quantentechnik: Quantencomputer sind in aller Munde. Ist das nur der nächste Hype? Oder bergen sie tatsächlich Potenzial für die deutsche Industrie?

- Interim Management: Experten auf Zeit sorgen für Handlungssicherheit,

- Digitalisierung: Für den Einstieg in die Industrie 4.0 ist es nie zu spät,

- Materialfluss: Automatisches Hochregallager für 23.000 Gasflaschen.

Die Deutsche Messe bietet die Nutzung des Messegeländes zu Test- und Demonstrationszwecken für 5G an. Darüber berichtet unter anderem auch Marcus Eibach, Project Director 5G der Deutschen Messe in einem lesenswerten Interview. 5G Smart Venue lautet der Name eines neuen Angebots der Deutschen Messe AG. Dahinter stehe die Chance, Innovationen im Zusammenhang mit der 5G-Mobilfunktechnologie in einer realen Umgebung einfach testen, demonstrieren und weiterentwickeln zu können, fasst Marcus Eibach die Zielsetzung zusammen. 5G Smart Venue richtet sich an alle, die derzeit 5G-Anwendungsszenarien entwickeln und Test- sowie Demonstrationsmöglichkeiten suchen.

Die Topstory in dieser Ausgabe berichtet unter dem Titel „Aufbruch ins Quanten-Zeitalter“ über den Stand von Quanten-Computing in Deutschland und stellt mögliche Anwendung vor. Insgesamt zwei Milliarden Euro schießt die Bundesregierung dem Thema Quanten-Computing zu, um einen konkurrenzfähigen Quantencomputer zu entwickeln. Die internationale Konkurrenz ist groß und Deutschland will sich nicht erneut abhängen lassen. Das komplexe physikalische Thema schreckt jedoch viele Unternehmen als mögliche Anwender ab. Dabei lohnt sich bei einigen Problemstellungen in kleinen und mittleren Betrieben auch heute schon im Blick auf Quanten-Computing.

Um Datencontainer als zentraler Pool geht es in einem weiteren interessanten Beitrag. Das heutige Ökosystem der industriellen Automatisierung beinhaltet viele Medienbrüche bei der Bearbeitung und Übergabe von Dokumentationen. Es gilt, diese im Entwicklungsprozess von Anlagen aufzulösen. Daten, die im Engineering-Prozess erstellt werden, müssen mit allen am Prozess Beteiligten ausgetauscht werden. Das Zielbild: Maschinenbauer und Systemintegratoren, Schaltanlagenbauer, Komponentenhersteller wie auch die Betreiber einer Maschine arbeiten vernetzt.

Werkstatt + Betrieb

Am Ende muss es gut sein

In der Ausgabe 05/2021 der Zeitschrift WB Werkstatt + Betrie b – Zeitschrift für spanende Fertigung wird die vielfältige Palette der spanenden Bearbeitung vorgestellt. In einem Special geht es um das Bohren, Reiben, Gewinden.

Hier einige der wichtigsten Themen:

- Werkzeugmaschinen: Chiron Group startet durch im hundertsten Jahr ihres Bestehens,

- Luftfahrtindustrie: Hightech-Fräsdrehen von Triebwerkskomponenten erfüllt alle Normen,

- Präzisionswerkzeuge: Funktionsintegration macht rotierende Tools sicher und produktiv zugleich.

Der Jubilar Chiron startet nach Krise und Restrukturierung direkt ins Ramp-up: „Wir sind da, um zu bleiben!“ Passend zum hundertjährigen Bestehen kommt die reformierte Chiron Group in diesem Jahr ausgezeichnet aus der Krise. Die mittlerweile abgeschlossene Restrukturierung betraf Standorte, Marken, Produkte und machte auch vor dem Management nicht halt. Im Gespräch mit dem seit März verantwortlichen CEO der Chiron Group, Carsten Liske, und dem etablierten CTO DR. Claus Eppler geht das Interview dem steilen Aufstieg auf den Grund.

Um die Fräsdrehbearbeitung in der Luftfahrtindustrie geht es in dem lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Millturn-Technologie beflügelt“. Komplexe Geometrien, hochfeste Werkstoffe, lückenlose Prozessüberwachung: Mit den Mill-Turn-Varianten seiner High-Performance-Bearbeitungszentren erfüllt Hermle die Anforderungen an die anspruchsvolle Fertigung rotationssymmetrischer Triebwerkskomponenten.

Die Prozesssicherheit steht im Mittelpunkt des Artikels „Am Ende muss es gut sein“. Weil vor dem Bohren, Reiben und Gewinden ein Bauteil schon viel Wertschöpfung erfahren hat, ist Werkzeugversagen keine Option. Tools von Mapal sind deshalb prozesssicher ausgelegt, setzen aber auch in puncto Produktivität Bestmarken. Wie wichtig die Funktionsintegration ist behandelt der Beitrag „Verbreitertes Spektrum“. Mit zwei neuen Werkzeugkonzepten zum Bohren und Gewinden erweitert Emuge-Franken die Möglichkeiten und folgt dem Trend zur Universalität. Der vielseitige Spiralbohrer Emuge Basic und der Gewindebohrer H-Cut in größerer Version ergänzen nun das Portfolio.

mav

Mit Wasserstoff zur emissionsfreien Mobilität?

In der Ausgabe 07-08/2021 der Zeitschrift mav - Innovation in der spanenden Fertigung widmet sich das Special der Mobilität der Zukunft.

Außerdem erwarten Sie unter anderem folgende Themen:

- Brennstoffzelle: Mit Wasserstoff zur emissionsfreien Mobilität?

- Automotive: Prozesstechnologie hilft bei der Transformation des Antriebs,

- Werkzeuge: Aussteuerbare Aufbohrwerkzeuge automatisiert wechseln.

Die Titelgeschichte der Ausgabe beschreibt in einem interessanten Anwendungsbericht wie die Heidelberger Druckmaschinen Lagerbuchsen mit Hochvorschubfräser Mill 4 Feed von Iscar fertigt. Um eine tiefe Nut in Lagerbuchsen einzubringen, musste sich die Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch-Walldorf bei Heidelberg etwas Neues einfallen lassen: Auf einer Maschine mit weniger Drehmoment funktioniert die bisher genutzte Lösung nicht mehr. In enger Zusammenarbeit mit Werkzeugspezialist Iscar entstand ein komplett neues Bearbeitungskonzept. Schlüsselelemente dabei: ein fünfschneidiger Hochvorschubfräser Mill 4 Feed und eine frische Bearbeitungsstrategie.

Das Special zur Mobilität wird durch ein Interview mit Gerd-Dieter Krieger, VDMA und Michael Büchler, Kuka mit dem Titel „Mit Wasserstoff zur emissionsfreien Mobilität?“ eingeläutet. Elektromobilität ist weltweit ein wichtiger Baustein der Energiewende und Elektrofahrzeuge sind ein Schlüssel zu einer klimafreundlichen Mobilität. Laut der nationalen Wasserstoffstrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie spielt Wasserstoff bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende eine zentrale Rolle. Doch ist die Wasserstoff-Technologie auch die passende Lösung für die Automobilindustrie? Die Redaktion wollte mehr dazu erfahren und hat Gerd-Dieter Krieger, Geschäftsführer der AG Brennstoffzellen im VDMA und gefragter Experte im Bereich Wasserstoff-Technologie, sowie Michael Büchler, Spezialist im Bereich Industrialisierung von Wasserstoff-Technologie bei Kuka, zu diesem spannenden Thema befragt.

Bis zu 75 Prozent mehr Leistung beim Fräsen liefert ein neuer „universeller Schneidstoff für die E-Mobilität“. Der Umstieg auf die E-Mobilität, aber auch schon der Druck, die CO2-Bilanz der Verbrennungsmotor-getriebenen Autoflotten massiv zu reduzieren, hat im Automobil- und Fahrzeugbau zu weitreichenden Umstellungen geführt. Gerade für die Unternehmen, die für die Zerspanung zuständig sind, heißt das auch: Viele Bearbeitungsroutinen und Zerspanungsstrategien müssen angepasst oder ganz neu konzipiert werden.Wie ein Automobilzulieferer innovative Roboterzellen für die Bearbeitung in mehreren Arbeitsräumen nutzt, beschreibt ein weiterer spannender Anwenderbericht. In Kooperation mit Siemens schickt sich die Maucher CNC-Robotic GmbH an, viele Bereiche der CNC-Fertigung zu revolutionieren. In Bearbeitungszellen übernehmen CNC-gesteuerte Standardroboter Aufgaben wie Kleben, Kletten, Wasserstrahlschneiden, Entgraten, Nieten und andere Tätigkeiten. Die innovativen Roboterzellen bestehen beim Automobilzulieferer Maucher Formenbau seit vielen Monaten ihren Praxistest. Inzwischen bietet Maucher seine zunächst für die eigene Produktion entwickelten CNC-Robotik-Lösungen auch anderen Kunden an.