Pressespiegel Feinwerk
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Feinwerktechnik 2019-07-23T00:00:00Z Pressespiegel: Der Ritt auf der Rasierklinge und wie man aus Schaden klug wird

Warum die Mondlandung vor fünfzig Jahren ein Ritt auf der Rasierklinge und gleichzeitig der Urknall der Software-Industrie war, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Industrieanzeigers. Warum ein Schaden an einem kleinen Wälzlager weitreichende Folgen haben und wie man diesen vermeiden kann, lesen in der konstruktionspraxis. Der Pressespiegel für Juli gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb, konstruktionspraxis und FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Ein Ritt auf der Rasierklinge
Der Industrieanzeiger beschäftigt sich im Doppelheft 19/20.19 ausführlich mit dem Thema der ersten Mondlandung. Im Heft wird dabei die Meinung vertreten, dass „die Mondlandung vor 50 Jahren der Urknall der Software-Industrie war“. Der Titelbeitrag stellt dazu die These auf, dass neben den Astronauten auf dem Flug zum Mond noch ein weiterer Held an Bord war – der Computer. Die Mondlandung am 21. Juli 1969 war ein Ritt auf der Rasierklinge und zugleich die Geburtsstunde des Software Engineering.
Lesenswert ist auch der Bericht über das Fachforum „Virtual und Augmented Reality“. Dort diskutierten die Teilnehmer über Erfahrungen mit den Technologien in der industriellen Praxis.
Ein interessantes Interview hat der Industrieanzeiger mit William W. Lee, dem CEO und Präsident von The Lee Company über Fluidtechnik geführt. Hydraulische Miniaturkomponenten und elektro-fluidische Systeme bilden das Geschäftsfeld in dem die Firma erfolgreich ist. Der CEO erläutert Kompetenzen und wichtige Innovationstreiber des Unternehmens.
Auch das Interview mit dem Entwicklungschef des Kabelspezialisten Lapp, Guido Ege, sollte man sich einmal genauer ansehen. Er berichtet wie sich die neue Arbeitswelt anpasst und einen neuen Innovationsprozess etabliert.

WB Werkstatt + Betrieb

Drehfräsen für mehr Prozesssicherheit
Mit der Doppelausgabe 07-08/2019 der WB Werkstatt + Betrieb wird wieder ein umfassender Überblick über den gesamten Bereich der Fertigungstechnik gegeben.
Das Special beschäftigt sich diesmal mit dem Drehen und Drehfräsen. Ausführlich werden die Vor- und Nachteile des Verfahrens des Drehfräsens vorgestellt. Auch die Rolle des präzisen Spannens und des fixen Wechselns wird beleuchtet. Vorgestellt wird der Tübinger Hartmetall-Spezialist Paul Horn. Er verfügt nicht nur über umfangreiches Know-how in puncto Präzisionswerkzeuge für das Drehen, sondern lässt Kunden des Unternehmens auch an seinen detaillierten Kenntnissen über die Gestaltung anderer spanender Prozesse teilhaben. Davon profitiert unter anderem der Verkehrstechnik-Hersteller Hanning & Kahl in Oerlinghausen. Mit Drehfräs-Technologie von Horn gelang es den Ostwestfalen, die Prozesssicherheit beim Fertigen von Bremskomponenten deutlich zu erhöhen und zudem die Leistungsfähigkeit der Produktion zu steigern.
Interessant ist auch ein Bericht über das Firmenjubiläum der Walter AG: „100 Jahre an der Spitze der Schneide“. Beim Firmenjubiläum wurde das Walter-Museum eröffnet und gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort abgegeben. Die Firma blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die Jubiläumsfeier zelebrierten die Nachfahren des Gründers, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Partner und Gäste.

konstruktionspraxis - Alles, was der Konstrukteur braucht

Aus Schaden klug werden
Im Heft 7/2019 der konstruktionspraxis geht es vor allem um die Verbindungstechnik. Dabei wird zum Beispiel im Spezial der Frage nachgegangen wie die Industrie künftig ihre Daten überträgt: kabellos oder kabelgebunden? Neben diesem einführenden Beitrag zur elektrischen Verbindungstechnik werden viele Details des Themas beleuchtet. So werden zum Beispiel Kabel für sensible Sensorikbereiche vorgestellt, der richtige Anschluss von Schweißstromkabeln beschrieben und viele Produkte und Lösungen vorgestellt.
Die Titelstory des Heftes beschäftigt sich mit Schäden an Wälzlagern. Diese Schäden können viele Ursachen haben. Auch die Käfigkonstruktion kann eine Rolle spielen – so geschehen bei den Rillenkugellagern für einen Roboter. Dieser Fall wird ausführlich beschrieben.
Auch viele Veranstaltungsberichte sind im Heft zu finden. So über das 2. Anwendertreffen Maschinenkonstruktion. Fazit der Veranstaltung: Ohne Engineering und den Einsatz künstlicher Intelligenz wird der Produktentstehungsprozess den Herausforderungen der Zukunft nicht gewachsen sein.
Auch der Konstruktionsprozess selbst wird beleuchtet. Aktuelle Technologien wie KI und VR/AR beeinflussen, wie neuen Produkte entwickelt werden. Was das für die Workstation bedeutet und welche Trends sich sonst noch abzeichnen, lesen Sie im Beitrag.

FRÄSEN + BOHREN

Kompakte B-Achs-Frässpindel im Einsatz
Die Zeitschrift FRÄSEN + BOHREN hat in ihrer Ausgabe 4/2019 ein spannendes Themenspecial zum HSC-Fräsen zusammengestellt. Vorgestellt werden Diamantfräser für die HSC-Bearbeitung von Grafit und Composites, HSC-Hartfräsen und Koordinatenschleifen auf einer Maschine und eine Portalfräsmaschine für die HSC-Bearbeitung. Ein Beitrag beschäftigt sich mit der flexiblen Werkzeugautomation für horizontale Bearbeitungszentren. Flexible Fertigungssysteme gelten als eine effiziente Lösung, wenn es um eine Reduzierung von Nebenzeiten geht. Meist als Standardlösung ausgelegt, scheitern derartige Systeme aber an der individuellen Auslegung oder auch an entsprechenden Werkzeugmagazinen. Das Unternehmen MAM Automation entwickelt und fertigt deshalb Paletten-Systeme inklusive der entsprechenden Werkzeugautomation.
Lesenswert ist auch ein Anwenderbericht über eine kompakte B-Achs-Frässpindel. Um die hohe Leistungsfähigkeit seiner flexiblen Dreh-Fräs-Bearbeitungszentren Hyperturn 100 und 200 optimal auf das Werkstück übertragen zu können, setzt der Maschinenbauer EMCO auf eine kombinierte B-Achs-Frässpindel der Siemens-Tochter Weiss Spindeltechnologie. Sie zeichnen sich unter anderem durch hohe Stabilität, Positioniergenauigkeit und Steifigkeit aus, die nicht nur während der Bohr- und Fräs-, sondern auch bei der Drehbearbeitung von großer Bedeutung sind.
Wie man zu Zeiteinsparungen durch Optimierungen an der Werkzeugmaschine kommt zeigt ein weiterer Anwenderbericht. Der permanent steigende Kostendruck zwingt Unternehmen kontinuierlich zu Zeiteinsparungen. Welch enorme Möglichkeiten sich hier allein durch Optimierungen an der Werkzeugmaschine bieten, zeigt das Unternehmen Lupal in Waiblingen. Gemeinsam mit UTTec hat man an den Nebenzeiten gedreht und so eine Taktzeitreduzierung von nahezu zehn Prozent erreicht.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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