Pressespiegel
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Feinwerktechnik

14. December 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Die Physik sauber ausgetrickst und ohne Masterplan zum Ziel

(Dezember 2021) Im „Industrieanzeiger“ lesen Sie, wie die Entwickler bei Zeiss physikalisch eigentlich Unmögliches möglich gemacht haben und in der „mav“ erfahren Sie, wie Digitalisierung auch ohne Masterplan im Kleinbetrieb geht. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der aktuellen Ausgabe der „FRÄSEN + BOHREN“.

Industrieanzeiger

Die Physik sauber ausgetrickstIn der Ausgabe 20.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

- Qualitätssicherung: Zeiss löst nach 175 Jahren das Problem der Tiefenschärfe in der Mikroskopie,

- Asien-Pazifik: Deutsche Exporte in die Region Asien-Pazifik nehmen Fahrt auf,

- Personalmanagement: Wie Mitarbeiterfluktuation verhindert werden kann,

- Künstliche Intelligenz: Kollege Algorithmus verstärkt bald kleinere Fertigungsbetriebe, Mobilität der Zukunft: Ausgeklügeltes DC- System ermöglicht schnelles E-Tanken.Die Topstory in dieser Ausgabe beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung. Dabei schlägt Zeiss scheinbar ein neues Kapitel in der Mikroskopie auf. Die Gesetze der Optik kann auch Zeiss nicht brechen – aber umgehen. Mit dem Visioner 1 bringt das Unternehmen ein Digitalmikroskop auf den Markt, das tiefenscharfe Bilder in Echtzeit liefert. Dafür mussten die Spezialisten aus Jena allerdings ganz tief in die Entwicklungskiste greifen, denn physikalisch ist das eigentlich gar nicht möglich. Hier wurde „Die Physik sauber ausgetrickst“.

Dass sich F+E lohnt belegt der Artikel „Zeit mutig zu sein“. Innovationen sind heute bedeutsamer denn je für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei kommt es nicht auf die Höhe des F+E-Invests an, sondern auf den gezielten Einsatz von Mitteln. Beispiele zeigen, dass Unternehmen selbst mit knappen Budgets binnen kurzer Zeit hohe Renditen einfahren können. Verstärkt wird dabei auf externes Wissen zurückgegriffen. Aktuell geht der Trend zu sogenannten Start-ins – Innovationsteams, die in einem Co-Working-Space verortet sind und für das eigene Unternehmen neue Ideen, Produkte und Konzepte entwickeln.

Mit dem Personalmanagement in Pandemiezeiten befasst sich der Beitrag „Wie Mitarbeiterfluktuation reduziert werden kann“. Die Pandemie hat Menschen dazu gebracht, vieles auf den Prüfstand zu stellen und neu zu bewerten. Sie haben erkannt, was ihnen wirklich wichtig ist. Das Arbeitsleben als zentraler Bestandteil der eigenen Identität gehört eindeutig dazu. Wie Mitarbeiter motiviert und so im Unternehmen gehalten werden können, zeigt dieser Beitrag.

Mit einem ganz anderen Gebiet befasst sich der Beitrag „Robotik zum Abheben“. Hier geht es um Bionik als Impulsgeber für mobile Roboteranwendungen. Einblicke ins Bionik-Labor von Festo verdeutlichen, wie interessant die Natur als Vorbild für industrietaugliche Hightech-Entwicklungen und gerade auch für die mobile Robotik sein kann. Bionik liefert immer wieder Impulse zu Leichtbau, Aerodynamik, Energieeffizienz, Vernetzung und Kommunikation, Kollaboration, Lernmethoden und vielem mehr.

Wie Forscher daran arbeiten, KI auch für den Mittelstand beherrschbar zu machen, wird im lesenswerten Beitrag „Kollege Algorithmus verstärkt bald auch kleinere Fertigungsbetriebe“ beschrieben. Maschinelles Lernen und KI-Lösungen erfolgreich einzusetzen, stellt besonders kleinere und mittlere Produktionsbetriebe noch vor einige Herausforderungen. In verschiedenen Forschungsprojekten arbeiten Wissenschaftler und deren Industriepartner daran, die Systeme handhabbar zu machen sowie rechtliche und regulatorische Unsicherheiten zu eliminieren.

mav

Ohne Masterplan zum ZielIn der Ausgabe 12/2021 der Zeitschrift mav – Innovation in der spanenden Fertigung geht es unter anderem um folgende Themen:

- Maschinen: Festool setzt im Formenbau auf integrierte Zellenlösung,

- Forschung: Drehspannfutter für Online

-Spannkraftmessung,

- Werkzeuge: Non-Stop-Entgratung direkt in der Maschine.

Die Titelgeschichte widmet sich der Werkzeugschrumpf- und Voreinstelltechnik an Drehautomaten. „Runter mit den Rüstzeiten“ ist das Motto. Dental Direkt, Systemanbieter für den zahnmedizinischen Laborbedarf, hat seine Fertigung von Dentalprothetik -Teilen um ein Werkzeugschrumpf- und ein Voreinstellgerät von Haimer ergänzt. Damit geht das Rüsten der Langdrehautomaten um ein Vielfaches schneller und den Maschinen bleibt mehr wertvolle Zeit zum Zerspanen.

Im Trendthema dreht sich alles um die Nachhaltigkeit, denn Nachhaltigkeit wird immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Produktionstechnik: „Sustainability – der neue Gradmesser für die Fertigung“. Waren bisher Produktivität, Qualität und Liefertreue die Messgrößen, auf die sich die Innovation in der spanenden Fertigung fokussierte, so steigt nun auch der Einfluss gesamtgesellschaftlicher Themen auf das produzierende Gewerbe. Hersteller wie Fertiger erkennen, dass Faktoren wie Nachhaltigkeit mitentscheidend sein werden für ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit – und das nicht nur aus ökonomischer Sicht. Nützliche Infos liefern auch die zahlreichen Anwenderberichte. So setzt Festool zum Beispiel im Formenbau für Fräsen, Senkerodieren, Messen und Waschen auf Komplettlösungen. Die „Vollautomatisierte, technologieübergreifend integrierte Zelle“ ist das Ziel. Im Werkzeug- und Formenbau vollzieht sich ein Wandel vom bisherigen Nebeneinander von Einzelmaschinen mit hoher Personalintensität zu komplexen Zellen mit integriertem Handling, in denen unterschiedliche Anlagentypen vollautomatisch zusammenarbeiten. Wesentlicher Vorteil ist eine höhere Auslastung, da die Anlagen mannlos im 24/7-Einsatz durchlaufen können. Voraussetzung hierfür ist eine intensivere Digitalisierung der Abläufe.Im Special geht es diesmal um die Medizintechnik. Vorgestellt werden zum Beispiel innovative Fertigungsmethoden. Hier geht es um die „Effiziente Herstellung von medizinischen Bauteilen“. Das Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung (KSF) erforscht und entwickelt gemeinsam mit seinen Industriepartnern innovative Fertigungsmethoden wie die superkritische CO2-Zerspanung und die Ultrakurzpulslaserstrukturierung, die zu einer effizienten Herstellung von medizinischen Bauteilen führen können.

Sehr informativ ist ein Beitrag, der sich speziell an kleine und mittelständische Betriebe wendet. Unter dem Titel „Ohne Masterplan zum Ziel“ geht es um die Digitalisierung im Kleinbetrieb. Wieso einen Handwerksbetrieb digitalisieren? Ganz nach dem schwäbischen Gedanken „dehs mus doch auch andersch gange“, werden bei diesem Thema viele mittelständische Betriebe vor eine große Herausforderung gestellt und wenn wir ehrlich sind – nicht nur der Mittelstand. Dabei bietet die digitale Vernetzung auch für kleinere Unternehmen große Vorteile.

FRÄSEN + BOHREN

Oberflächen wie geschliffenIn der Ausgabe 6/2021 der FRÄSEN + BOHREN – Fachzeitschrift für die zerspanende Industrie finden Sie interessante Anwendungsbeispiele aus dem ganzen Bereich der zerspanenden Fertigung.

Lesenswert ist der Artikel zum Thema „Oberflächen wie geschliffen“. Offiziell waren die neuen Aluminium-Fräser AE-N von OSG auf dem deutschen Markt noch nicht verfügbar. Das Unternehmen Stöger Automation in Königsdorf hat diese Fräswerkzeug aber bereits seit Oktober 2020 im Einsatz. Die Vorschubwerte, die man mit dem Schneiden-Längen 3 x D und 5 x D fahren kann, beeindrucken. Das gilt sowohl für das Schruppen, Vollnuten fräsen und das Schlichten. Daneben überzeugen die Fräser aber auch bei der Oberflächengüte, den Standzeiten und der reproduzierbaren Qualität.Nutzwert verspricht auch ein Artikel in dem es um ein sechsschneidiges Zirkularfrässystem geht, dass das Fräsen von Längsnuten optimiert. Zeit ist Geld – dieser Spruch hat eine hohe Bedeutung in der zerspanenden Industrie. Insbesondere bei den Zulieferern und bei kleineren Lohnfertigern zählt dies zur täglichen Arbeit. Es stellt sich immer die Frage: An welchen Rädchen kann man drehen, dass die Zerspanungsprozesse noch wirtschaftlicher und produktiver werden? Diese Frage stellt sich auch der Geschäftsführer von LVS-Zerspanungstechnik, Victor Lunin. Der Aalener ist ständig auf der Suche nach besseren Zerspanungslösungen für seine Bauteile. Für das Fräsen von vier Längsnuten an einer Welle konnte er zusammen mit dem Präzisionswerkzeughersteller Horn die Bearbeitungszeit von rund sechs Minuten auf eine Minute reduzieren. Die Lösung brachte das sechschneidige Horn Zirkularfrässystem Typ 611.In einem weiteren Anwenderbericht geht es um den Einstieg in das Fünfachs-Fräsen. Bei vielen optischen Komponenten wie Linsen oder Spiegeln sind die Anforderungen an die Genauigkeit der Konturen sowie an die Qualität der Oberflächen nochmals um bis zu einer Zehnerpotenz strenger als bei anderen Verfahren der Mikroproduktion. Gefordert werden Bruchteile eines Mikrometers beziehungsweise Oberflächenrauheiten im einstelligen Nanometerbereich. Hinzu kommt, dass es in der Regel um gekrümmte Geometrien und teilweise sogar um Freiformflächen geht. Für solche Aufgaben setzt ein auf Engineering und Dienstleistungen in diesen Bereich spezialisiertes Unternehmen auf ein Fünfachs-Fräsbearbeitungszentrum mit einer Luft gelagerten Hochfrequenzspindel.

zuletzt editiert am 14.12.2021