Pressespiegel Feinwerk
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Feinwerktechnik 2019-04-24T00:00:00Z Pressespiegel: Fit für die Zukunft

Wie mache ich meine Lehrlinge fit für die Zukunft? Vor dieser Frage stehen nicht nur die Großen der Branche, auch die Mittelständler müssen sich den Anforderungen stellen. Der MM Maschinenmarkt gibt einen interessanten Einblick. Spannung verspricht das Leichtbauthema über hybride Bauweisen. CFK und GFK und immer neue Kombi-Werkstoffe erobern sich neue Anwendungsgebiete. Der Pressespiegel für März/April gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie MM Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb, mav, konstruktionspraxis und Fräsen + Bohren.

MM Maschinenmarkt

Fit für die Zukunft
Die Ausgabe 8/2019 der Zeitschrift MM Maschinenmarkt beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Ausbildung. Unter dem Titel „Fit für die Ausbildung der Zukunft“ wird erläutert, wie Unternehmen ihre Auszubildenden auch in Zeiten der Digitalisierung und des schnellen Wandels nachhaltig auf neue Arbeitswelten vorbereiten können. Dabei geht es unter anderem in mehreren Beiträgen um die Digitalisierung in der Ausbildung und die Umsetzung in der Praxis. Da das Problem nicht nur die großen Firmen der Branche sondern vor allem auch die kleinen Betriebe und den Mittelstand trifft, dürfte das Titelthema viele Interessenten finden. Spannung verspricht auch der Beitrag, der sich mit der anderen Seite der Medaille, den Ausbildern befasst. Hier wird der Frage nachgegangen, wie sich der Wandel auf das Berufsbild der Ausbilder auswirken wird.
Die Digitalisierung steht wieder im Mittelpunkt der Ausgabe 9/2019 des MM Maschinenmarkt. Es geht im Schwerpunktthema diesmal speziell um Fertigung. Es wird gezeigt, wie Virtual und Augmented Reality in der Fertigung ihr ganzes Potenzial entfalten, und wie die Firmen davon profitieren können. In einem Beitrag werden sehr interessante Beispiele für den Werker vorgestellt. Hier wird gar nicht so ferne Zukunft beschrieben und im Anschluss erfahren Sie mehr über die Vorteile realitätsnaher Simulationen.
Sehr informativ ist der Schwerpunktteil über die Robotik. Es wird eine Evolution in großen Schritten beschrieben, die sich in den letzten Jahren vollzogen hat. Schwerpunkt ist das reibungslose und sichere Zusammenspiel zwischen Mensch und Roboter.

Industrieanzeiger

Hybride Bauweisen für den Leichtbau
Der Industrieanzeiger beschäftigt sich im Doppelheft 9/10.19 ausführlich mit dem Thema Leichtbau. So wird zum Beispiel ausführlich auf die Chancen der hybriden Bauweisen außerhalb des Automobilbaus eingegangen. Vor allem bei Lüftern und Ventilatoren gibt es hier neue Entwicklungen und Innovationen. Mit der Firma Avanco wird ein interessantes Beispiel vorgestellt. Sie beschäftigen sich vor allem mit Carbon-Bauteilen. Im Interview mit dem CEO Holger Garbrecht erfährt der Leser, wie man sich immer mehr Branchen für GFK und CFK erschließt und mit welcher Strategie man dabei vorgeht.
Aber auch die anderen Bereiche der Fertigung, der Unternehmensführung und des Marktes kommen nicht zu kurz. So werden zum Beispiel die steuerlichen Vergünstigungen für E-Autos vorgestellt und das Fazit lautet, dass der E-Wagen als Dienstwagen durchaus Interesse verdient. Ein weiterer Interviewpartner ist Andreas Knopp vom Kugellagerspezialisten NSK. Er weiß, je zuverlässiger Kugelgewindetriebe in der Maschine arbeiten, desto unwahrscheinlicher wird ein ungeplanter Stillstand.

WB Werkstatt + Betrieb

Mit Leichtigkeit ins Feste
Mit der Ausgabe 4/2019 der WB Werkstatt + Betrieb wird wieder ein umfassender Überblick über den gesamten Bereich der Fertigungstechnik gegeben. Schwerpunkt im Special ist diesmal das Fräsen und Fräsdrehen. Hier geht es vor allem um Effektivität, schwer zerspanbare Werkstoffe und die passenden Werkzeuge. So beschreibt zum Beispiel ein Anwenderbericht, wie die Fräszeit bei Leichtmetall auf ein Siebtel gesenkt werden kann. „Mit Leichtigkeit ins Feste“, unter diesem Titel erfährt der Leser welches Potenzial beim Titanzerspanen frei wird, wenn man progressive Werkzeuge mit neuen Fertigungsstrategien vereint. Das kann zum Beispiel ein VHM-Schaftfräser zum High-Feed Side Milling leisten. Er drittelt die Fertigungszeit von Flugzeugrahmen-Taschen bei vierfacher Standzeit.
Aber auch der Laser kann die Zerspanung optimieren. Ein weiterer Fachartikel zeigt, wie die lasergestützte Zerspanung Potenziale bei schwer zerspanbaren Werkstoffen wie Superlegierungen oder Keramiken eröffnet. Das KSF (Hochschule Furtwangen) bringt dabei mittels Laser Mikrostrukturen in die Oberfläche ein, die danach leichter spanend beseitigt werden.

mav - Innovation in der spanenden Fertigung

KI im Maschinenbau
Das Trendthema in der Ausgabe 04-2019 der Zeitschrift mav widmet sich diesmal ausführlich dem Forschungsstandort Deutschland. Nicht verwunderlich steht dabei die Künstliche Intelligenz (KI) im Vordergrund. So geht es gleich im ersten Beitrag um KI im Maschinenbau. Der Beitrag zieht das Fazit und belegt es mit Beispielen: Maschinenbau-Knowhow bietet Vorteile gegenüber IT-Riesen.
Gezeigt werden weiterhin innovative Werkzeug- und Prozessentwicklungen mit Tiefgang und anlässlich des 60. Geburtstages des Fraunhofer IPA wird der Innovationstreiber im Automobil- und Maschinenbauland Deutschland ausführlich vorgestellt.
Das Special in dieser Ausgabe befasst sich mit der Spanntechnik. Ein Fachartikel widmet sich der Spanntechnik in der Getriebekomponentenfertigung und zeigt wie man deformationsarm spannen und damit die Rüstzeiten verkürzen kann. In anderen Beispielen wird eine Möglichkeit der prozesssicheren Werkzeugspannung auf engstem Raum beschrieben und es werden pneumatische Spanelemente für hohe Stückzahlen vorgestellt.

konstruktionspraxis – alles, was der Konstrukteur braucht

Ausgleichend in alle Richtungen
Die Ausgabe 03/2019 der Fachzeitschrift startet mit einer interessanten sehr speziellen Titelstory. Dabei geht es um biegsame Energieketten in Bohrgeräten. Auf Baustellen geht es ziemlich rau zu. Maschinen sind dort ständig unter widrigen Bedingungen in Bewegung. Daher müssen die Komponenten besonders robust und biegsam sein. Vorgestellt werden unter dem Titel „Ausgleichend in alle Richtungen“ interessante Lösungen von Spezialisten Igus.
Ein sehr lesenswerter Beitrag befasst sich mit der richtigen Kommunikation im Unternehmen. Hier geht es vor allem um die Schnittstelle zwischen Konstrukteur und Softwareentwickler. Für das Internet der Dinge verschmelzen oft deren Welten. So treffen Abteilungen und Menschen aufeinander, die vorher nur wenige Schnittstellen hatten. Dennoch sind sie innovativ.
Ausführlich wird in dieser Ausgabe der Leser über spannende Konstruktionsbeispiele aus dem Automobilbau informiert. Ein Beispiel ist ein Super-Sportwagen im Werkstoff-Mix. Den Entwicklern von Alu-Car ist es gelungen, den metallisch ausgeführten Vorder- und Hinterwagen des Bugatti Chiron sinnvoll mit CFK-Komponenten zu kombinieren.

Fräsen + Bohren

Mikrometergenau Fräsen
Die Ausgabe 2/2019 der Zeitschrift Fräsen + Bohren ist vollgepackt mit Anwenderberichten, Interviews und Messeberichten aus der Welt der spanenden Bearbeitung. Beschrieben werden zum Beispiel Einsatzfälle für schwer zerspanbare Werkzeuge, für vollautomatisiertes Fräsen, für eine modulare Roboterzelle und für die simultane Endenzerpanung.
Lesenswert ist ein Einsatzfall eines Sonderwerkzeuges mit PKD-Schneiden, bei dem die Bearbeitungszeit um 95 Prozent reduziert wurde. Eine eindrucksvolle Demonstration der Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit von Sonderwerkzeugen mit PKD-Schneiden gelang den Fertigungsverantwortlichen der Firma Pressol Schmiergeräte. Mit Unterstützung der Ingersoll Zerspanungsfachleute Johannes Post (Produktmanager PKD-Werkzeuge) und Udo Stangl (Beratung und Verkauf konnte Matthias Fischer (Betriebsleiter Pressol) die Bearbeitungszeit eines Pumpengehäusedeckels um enorme 95 Prozent reduzieren, und zwar von 160 auf sieben Sekunden.
Wie man Kleinteile Mikrometergenau fräsen kann, erläutert ein weitere Bericht. Hochwertige Uhren „made in Australia“? Nicholas Hacko macht's möglich. Der Uhrmacher eröffnete vor ein paar Jahren in Sydney eine kleine aber feine Manufaktur. Um flexibel und wettbewerbsfähig zu sein, investierte der Unternehmer im Jahr 2017 in ein hochpräzises Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum von Kern Microtechnik. Damit produziert er zuverlässig mikrometergenaue Einzelteile - die Basis für sein Geschäft.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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