(September 2022) Im „Industrieanzeiger“ lesen Sie warum nachhaltige Teilereinigung als Herzensangelegenheit auch für kleine Mittelständler funktioniert und in der mav erfahren Sie warum KI-Einsatz beim Zerspanen Fingerspitzengefühl braucht. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der KEM Konstruktion.
Industrieanzeiger
Lernen von der Natur
In der Ausgabe 11/22 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:
- SPECIAL zur Messe AMB: Viele Innovationen werden die erste große Fertigungsmesse in Deutschland seit 2019 prägen,
- Hinweisgeberschutz: EU-Whistleblowing-Richtlinie soll Hinweisgeber schützen,
- Topstory: Nachhaltige Teilereinigung lohnt sich auch für kleinere Betriebe,
- Arbeitsschutz: Wasserbasierter Kühlschmierstoff schützt Werker und Umwelt,
- Interview: Stefan Zecha, Vorsitzender des VDMA-Präzisionswerkzeuge, über die AMB und aktuelle Herausforderungen.
Die neue EU-Whistleblowing-Richtlinie soll Hinweisgeber schützen und das Hinweisgebersystem soll Missstände in Unternehmen aufdecken. In diesem Herbst wird in Deutschland das Hinweisgeberschutzgesetz in Kraft treten. Unternehmen mit mehr als fünfzig Mitarbeitern müssen sich darauf einrichten, interne Meldekanäle bereitzuhalten, damit sich Whistleblower anonym an das Unternehmen wenden können. Für viele Mittelständler kann die Einführung eines Hinweisgebersystems der erste Schritt zur Einführung eines Compliance-Management-Systems sein, um sich damit von der Konkurrenz abzuheben.
In der Serie Recht lesen Sie unter dem Titel „Due Diligence 4.0“ warum Unternehmer Klima und Umwelt im Blick haben müssen. Welche Pflichten müssen Unternehmen erfüllen, wenn eine Zusammenarbeit mit neuen Vertragspartnern geplant ist? Und was ist bei einem Zusammenschluss mit einem strategischen Partner oder bei der Übernahme eines anderen Unternehmens zu beachten? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Beitrag.
In der Topstory erfahren Sie unter dem Titel „Lernen von der Natur“ warum nachhaltige Teilereinigung als Herzensangelegenheit auch für kleine Mittelständler funktioniert. Der sorgsame Umgang mit Ressourcen und Energie gehört bei Mafac schon immer zur Firmenphilosophie. In ihrer Lern- und Modellfabrik MCC entwickeln die Alpirsbacher nicht nur Maschinen und Verfahren weiter. Dort können auch Kunden erleben, wie sich Prozesse nachhaltiger gestalten lassen. Und sie erfahren, wie sich das auch für kleine und mittlere Betreibe rechnet.Ein lesenswerter Beitrag zum Thema Arbeits- und Umweltschutz trägt den Titel „Die Maschinen sind nicht mehr gelb vom Öl“. Hier geht es um einen neuen wasserbasierten Kühlschmierstoff, der Mitarbeiter und Umwelt schützt. Kühlschmierstoffe sichern die Produktivität in der metallverarbeitenden Industrie. Leider wirken sie sich negativ auf Anlagenhygiene, Arbeitssicherheit und Umweltschutz aus. Aber es gibt mit dem ölfreien, wasserbasierten Kühlschmiermittel „Aquaslide“ eine Alternative.
Zum Schwerpunkt zur Messe AMB gehört unter anderem auch ein interessantes Interview mit Stefan Zecha über aktuelle Themen in der Branche: „Alle beschäftigt der Wandel hin zu grünen Fertigungsprozessen“. Welche Bedeutung Nachhaltigkeit für die Hersteller von Präzisionswerkzeugen hat, mit welchen Erwartungen die Branche auf die AMB blickt und welche Herausforderungen die Unternehmen gerade besonders beschäftigen, das sagt Stefan Zecha. Er ist Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA und geschäftsführender Gesellschafter der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation.
mav
KI-Einsatz braucht Fingerspitzengefühl
In der Ausgabe 05/2022 der Zeitschrift mav – Innovation in der spanenden Fertigung geht es unter anderem um folgende Themen:
- Special Teilereinigung,
- Digitalisierung: KI-Einsatz beim Drehen braucht Fingerspitzengefühl,
- Maschinen: Heppler Group setzt auf 4-Achs-BAZ von Heller,
- Titanzerspanung: Blaser, Mapal u. F. Zimmermann bündeln Kompetenzen.
Im Trend-Thema geht es um die Digitalisierung und es wird gezeigt wie IoT und KI helfen, Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel zu meistern. „Digitale Lösungen optimieren Prozesse“. Digitalisierung optimiert nicht nur betriebliche Abläufe, sondern steigert auch die Produktivität der Fertigung. Technologien wie IoT und KI schaffen zudem Abhilfe bei Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel. Entsprechend ergänzen auch die Hersteller von Werkzeugmaschinen Zug um Zug ihr Angebot um prozessbegleitende Digitalisierungslösungen. Diese sollen ihre Kunden in die Lage versetzen, die genannten Potenziale zu heben.
Wie künstliche Intelligenz in der Drehteile-Industrie Anwendung findet, beleuchtet ein weiterer lesenswerter Beitrag: „KI-Einsatz beim Zerspanen braucht Fingerspitzengefühl“. Wie passen Künstliche Intelligenz (KI) und Zerspanung zusammen? Sehr gut, meinen Experten aus dem Verband der Deutschen Drehteile-Industrie. So helfe KI etwa dabei, anspruchsvolle Drehteile effektiver herzustellen und präziser zu bearbeiten. Aber die Verbandsmitglieder wissen auch, dass das Trendthema im Unternehmen sorgfältig und definiert eingeführt werden muss.
Martin Zeiher, Geschäftsführer Zorn Maschinenbau, meint im Interview: „Für Mikroteile braucht man keine schweren Maschinen“. Mit der „Microone“ hat Zorn Maschinenbau ein extrem kompaktes und kleines Präzisionsbearbeitungszentrum zum Fräsen, Bohren und Schleifen von Miniaturteilen entwickelt. Warum das noch lange nicht alles ist und wo die Stärken des Unternehmens sonst noch liegen, erläutert Zorn-Geschäftsführer Martin Zeiher im Interview.
Die Berichte für die AMB und eine Reihe von Anwenderberichten prägen den weiteren Inhalt der Ausgabe. Dazu gehören auch Infos über Werkzeuge und Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung: „Beladesystem als Messe-Highlight“. Unter dem Motto „Einfach. Effizient. Fertigen.“ präsentierte die Hoffmann Group auf der AMB performante Werkzeuge für die Zerspanung sowie Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung der Fertigung von kleinen und mittleren Unternehmen. Ein besonderes Highlight ist das Garant Automation Beladesystem Basic Plus, das Werkzeugmaschinen mannlos be- und entlädt.Nutzwertiges verspricht auch ein Beitrag über einen Zulieferer, der zeigt, wie man auf Stama-Maschinen Bauteile von sechs Seiten fertig zerspant. Der Zulieferer Gerdt GmbH setzt für die Komplettbearbeitung seit 18 Jahren auf die Fräs-Dreh-Zentren von Stama. Damit haben sich die Zerspanungsexperten bei der automatisierten Fertigung von Präzisionsbauteilen auch bei kleinen Losgrößen ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.
KEM Konstruktion
Herkulesaufgabe gemeinsam bewältigt
In der Ausgabe 05/2022 der Zeitschrift KEM Konstruktion – das Engineering Magazin wird die ganze Palette der Konstruktion gezeigt.
Hier einige der wichtigsten Themen:
- TITELSTORY: Sechzig Prozent schneller bei der industriellen Kennzeichnung,
- Messe automatica: Intelligent und nachhaltig automatisieren,
- Entwicklung/Digitalisierung: Transparenz über den gesamten Lebenszyklus,
- Verbindungstechnik: Herausforderungen beim Sandwich-Kleben,
- Interview: Mit Markus Weishaar; Head of Systems &Services Dunkermotoren.
Ein interessanter Beitrag beleuchtet Trends und Entwicklungen auf der automatica 2022: „Intelligent und nachhaltig automatisieren mit Robotern“. Die „nachhaltige Produktion“ war eines der wichtigen Fokusthemen der automatica 2022 in München. Welche Robotik-Entwicklungen Nachhaltigkeit, aber auch Trends wie die Digitalisierung, künstliche Intelligenz oder die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen fördern, zeigte die Fachmesse für Robotik und Automation vom 21. bis 24. Juni 2022.
Zum Trendthema Digitalisierung berichtet der Beitrag „Nachhaltig fertigen“, wie ein virtueller Zwilling von Dassault für eine ressourcenschonende Produktion steht. Deutsche Ingenieurskunst, egal ob im Anlagenbau oder in der Automobilindustrie, gilt nach wie vor als Siegel für qualitativ hochwertige Produkte. Damit sie diesem Anspruch weiterhin gerecht werden können, müssen hiesige Unternehmen veränderte Kundenbedürfnisse und Umweltaspekte in ihrem Handeln berücksichtigen. Ein Ansatz, um auch in Zukunft einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, ist der Einsatz moderner digitaler Technologien.
Auch diese Ausgabe enthält wieder einige lesenswerte Anwenderberichte. Dazu gehört auch der Artikel „Herkulesaufgabe gemeinsam bewältigt“ über modulare Antriebslösung von SEW für eine Roboterschweißanlage. Das Antriebskonzept einer Roboterschweißanlage für bis zu 45 Tonnen schwere Großbauteile stellte die Ingenieure der Wilhelm Severt Maschinenbau vor einige Herausforderungen. Als echter Problemlöser erwies sich schließlich der modulare Antriebsbaukasten Movi-C von SEW-Eurodrive. Durch ihn kann jetzt problemlos zwischen Automatikbetrieb und manueller Steuerung umgeschaltet werden. Die gewaltigen Drehmomente werden aufgeteilt, indem zwei Antriebe gleichzeitig auf eine Achse wirken.
Zum Thema Verbindungstechnik wird übe das thermisches Direktfügen berichtet, mit dem Metall und Kunststoff per Druck und Wärme verbunden werden: „Einfacher und schneller als Kleben“. Sollen Metall und Kunststoff dauerhaft verbunden werden, bietet das thermische Direktfügen mit der „hyJoin-Technologie“ eine Alternative zum Kleben. Beide Bauteile werden dabei verpresst und bis zur Schmelztemperatur des Kunststoffes erwärmt, so dass dieser die Metalloberfläche benetzt. Das Verfahren sei einfacher und schneller als Kleben, betont der Hersteller, und die so gefügten Teile könnten sofort entnommen und weiterverarbeitet werden.
