Pressespiegel, Darstellung der verschiedenen Logos
Quelle: M&T

Feinwerktechnik

23. June 2022 | Teilen auf:

Pressespiegel: Industrie 5.0 und Hochleistungskunststoffe für die Nachhaltigkeit

(Juni 2022) Im „Industrieanzeiger“ lesen Sie, wie die Idee der Europäischen Kommission von der Industrie 5.0 aussieht und in der KEM erfahren Sie, wie Hochleistungskunststoffe die Nachhaltigkeit voranbringen. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Auf dem Pfad zur Industrie 5.0

In der Ausgabe 08/22 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

- TOPSTORY: Green Production. Wir haben Unternehmen besucht, die bereits nachhaltig und energieeffizient agieren.

- Produktionsmanagement: Nach Industrie 4.0 steht die Industrie 5.0 in den Startlöchern.

- Smart Factory: Condition Monitoring automatisiert Lotpasten-Handling.

- Fertigungstechnik: Steuerungssystem vernetzt Module zu autonomem Shopfloor.

- Interview: Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industriemessen bei der Messe Stuttgart, über Neues rund um die AMB.

In der Topstory zur „Green Production“ werden unter dem Titel „Auf dem Weg in die grüne Zukunft“ Erfolgsbeispiele für eine nachhaltige Unternehmensführung vorgestellt. Nachhaltigkeit ist derzeit das Top-Thema in allen Branchen. Was Industrieunternehmen heute schon für ihre CO2-Neutralität tun, zeigt die Reihe an Best-Practice-Beispielen. Die Redaktion hat Firmen besucht, die zum einen auf erneuerbare Energieversorgung und energieeffiziente Technologien setzen. Zum anderen: Was digitale Lösungen zu Klimaneutralität und Green Production beitragen können, und warum Gleichstrom gerade für Industrieunternehmen interessant ist.

Bestens zum Thema passt auch das Interview zu menschzentrierten Ingenieurmethoden und nachhaltiger Produktentwicklung: „Nachhaltige Produktentwicklung in Zukunft nur unter KI-Einsatz möglich“. Die Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen an der KIT-Fakultät für Maschinenbau, Professorin Jivka Ovtcharova, forscht zu menschzentrierten Ingenieurmethoden und -prozessen, mit denen immer größere Datenmengen in Produktlebenszyklen bis hin zu einem „Digital Ecosystem“ intelligent und transparent handhabbar werden. Für eine nachhaltige Produktentwicklung ergeben sich daraus aussichtsreiche Ansätze.

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor Herausforderung. Ein Beitrag beschäftigt sich deshalb mit dem Thema wie die Smart Factory die Geschäftsmodelle der Unternehmen verändert. Die fortschreitende Digitalisierung hat insbesondere für die Fertigungsindustrie große Veränderungen mit sich gebracht. Im Mittelpunkt dieser Industrie 4.0 steht die Smart Factory, eine vollständig vernetzte Fabrik, in der alle Anlagen, Produkte und Prozesse über das Internet of Things (IoT) miteinander verknüpft sind.

Einen neuen Trend im Produktionsmanagement beleuchtet der Artikel „Auf dem Pfad zur Industrie 5.0“. Eine nachhaltige, menschzentrierte und resiliente Fertigung innerhalb Europas – das ist die Idee der Europäischen Kommission von der Industrie 5.0. Ein politischer Impuls, welcher verspricht, dass laufende Bemühungen rund um das Thema Industrie 4.0 weiter an Relevanz gewinnen.

Die Ausgabe 09/22 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion beleuchtet unter anderem folgende Themen:

- TOPSTORY: Antriebstechnik. Der Trend geht hin zu Predictive Maintenance.

- Serie Recht: Keine öffentlichen Aufträge mehr bei Geschäften mit Russland.

- Messe automatica: Die Robotik-Profis treffen sich wieder persönlich in München.

- Automatisierung: Dezentrale Automatisierung setzt den Schaltschrank auf Diät.

- Interview: Roland Bleinroth, Chef der Messe Stuttgart, sagt, wie er das Comeback von Messen nach Corona sieht.In der Topstory geht es um das Zusammenspiel im Sinne des IIoT: „Condition Monitoring und Predictive Maintenance in der Antriebstechnik“. Der Trend in der Antriebstechnik geht weg von reaktiver Wartung hin zur Predictive Maintenance, der proaktiven Wartung. Diese basiert auf einer permanenten Überwachung und Auswertung von Maschinen- und Prozessdaten und zielt darauf ab, Antriebe und die angebundenen Komponenten in einem einwandfreien Zustand zu halten und somit einen störfreien Maschinenbetrieb zu gewährleisten.

Sehr informativ ist die Serie Recht, die die Sanktionspakete gegen Russland beleuchtet: „Stopp öffentlicher Aufträge an russische Unternehmen“. Als Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Europäische Union fünf Sanktionspakete gegen Russland verhängt. Seit dem 9.4.2022 betreffen diese auch den Bereich des Vergaberechts. Die mit der Verordnung (EU) 2022/576 erlassenen Sanktionen gelten unmittelbar für sämtliche öffentliche Aufträge und Konzessionen im Bereich des Europäischen Vergaberechts.

In der Rubrik Management wird gezeigt, wie der Kampf um die besten Talente geführt wird. Mit fünf Facetten stärken Traditionsunternehmen ihre Arbeitgebermarke. Was tun, wenn Fachkräfte rar gesät sind, zur Konkurrenz abwandern oder Nachwuchstalente einen gar ignorieren? Das Leben wird komplexer, die Märkte dynamischer und insgesamt ist alles weniger planbar. Um in diesem Umfeld als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, müssen vor allem Traditionsunternehmen ihre überkommenen Strukturen radikal prüfen und umgestalten.

Im Interview wird Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zur Zukunft der Messen befragt. Seine Kernaussage: „Die Präsenzmesse ist nicht tot, ganz im Gegenteil“. Die Corona-Pandemie hat wenige Branchen stärker getroffen als das Messewesen. Viele Messen mussten aufgrund von Lockdowns hohe Verluste hinnehmen. Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart und Sprecher der Geschäftsführung, spricht im Interview über das aktuelle und kommende Geschäftsjahr, Corona und die Digitalisierung des Messewesens.

KEM Konstruktion

Hochleistungskunststoffe für die NachhaltigkeitIn der Ausgabe 05/2022 der Zeitschrift KEM Konstruktion – das Engineering Magazin wird die ganze Palette der Konstruktion gezeigt.

Hier einige der wichtigsten Themen:

- TITELSTORY: Hochleistungskunststoffe bringen Nachhaltigkeit voran.

- Handlungsoptionen für Konstrukteur*innen: Special Nachhaltigkeit.

- Einfach verbinden und fixieren: Kugelsperrbolzen.

- Papier adé – die Cloud bietet mehr Potential: Schaltschrankbau.

- „Über Ressourcen nachzudenken führt zu Konstruktionsprinzipien“: Dr. Stephan Middelkamp, Harting Technologiegruppe.

Warum Hochleistungskunststoffe die Nachhaltigkeit voranbringen wird in der Titelstory beleuchtet. Sie punkten nämlich bei Ressourcenverbrauch, Recycling und Lebensdauer. Dass die Produktentwicklung den Umgang mit Ressourcen und damit die Nachhaltigkeit positiv beeinflussen kann, zeigt anschaulich das Beispiel igus mit seinen Hochleistungskunststoffen. Diese bieten Vorteile bei Energieersparnis, Lebensdauer, geringem Gewicht, Schmierfreiheit und Wiederverwendbarkeit – sei es durch den Verzicht auf Schmiermittel bei Gleitlagern oder über die Rücknahme ausgedienter Energieführungsketten und deren Recycling. Gerade gegenüber metallischen Werksoffen sind die technischen Kunststoffe damit häufig die bessere Wahl.

Das Special widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil. Ein Beitrag beleuchtet zum Beispiel die Optimierungspotenziale in der Verbindungstechnik: Die Nachhaltigkeit ‚hochschrauben‘. Nachhaltigkeit ist ein hochaktuelles Thema. Für jede Branche und für jedes Unternehmen. Wir werfen einen Blick darauf, inwiefern eine optimierte Verbindungstechnik der Nachhaltigkeit dient und welche Vorteile Schrauben hier im Vergleich zu anderen Fügeverfahren bieten.

Interessante Ergebnisse brachte in diesem Zusammenhang auch die Trendumfrage zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz: „Entwicklung und Konstruktion können Nachhaltigkeit beeinflussen“. Nachhaltigkeit ist ein Vieles umspannender Begriff – gleichwohl spielen Produktentwicklung und Konstruktion eine wichtige Rolle. Sie stellen die Weichen hin zu mehr Nachhaltigkeit. Die KEM Konstruktion hat bei führenden Zulieferern für den Maschinen- und Anlagenbau nachgefragt, welchen Beitrag Ingenieure und Konstrukteure leisten können. Ein Fazit lässt sich hier bereits ziehen: Neben einzelnen Komponenten kommt der ganzheitlichen Betrachtung der abzubildenden Prozesse eine hohe Bedeutung zu – nicht zuletzt, weil sich so auch die ressourcenverschwendende Überdimensionierung vermeiden lässt.

Zahlreiche Anwenderberichte runden das Heft ab. Ein Beispiel stellt DC-Kleinstantriebe von Faulhaber für den zuverlässigen Probentransport vor. DC-Kleinstantriebe leisten heute in den unterschiedlichsten Anwendungen Beachtliches, nicht nur in der industriellen Automatisierung, sondern auch in der Medizin- und Analysetechnik. Sie sind kompakt, drehmomentstark und dynamisch. Sie lassen sich präzise ansteuern und erfüllen die Anforderungen nach hoher Zuverlässigkeit sowie langer Lebensdauer. Von diesen Eigenschaften können mittlerweile sogar Allergiker profitieren. DC-Kleinstantriebe sorgen in einem vollautomatischen Pollenmonitoringsystem dafür, dass die Pollenzählung zuverlässig funktioniert und die Daten für Vorhersagen zeitnah zur Verfügung stehen.

FRÄSEN + BOHREN

Produktiv und sicher durch die Nacht

In der Ausgabe 3/2022 der FRÄSEN + BOHREN – Fachzeitschrift für die zerspanende Industrie finden Sie interessante Anwendungsbeispiele aus dem ganzen Bereich der zerspanenden Fertigung. Das Themenspecial beschäftigt sich mit Fräswerkzeugen. Dabei sind zahlreiche Anwenderberichte besonders lesenswert. Folgende Beiträge sind unter anderem im Special enthalten:

- Mit innovativen Hochvorschubfräsern produktiv und sicher durch die Nacht- Vielseitiges Frässystem minimiert den Werkzeugbestand- Produktionsprozesse mit innovativen Zerspanungstechniken optimieren

- Diamant-Beschichtungen auf Wendeschneidplatten- Mini-Fräser für die Hartbearbeitung- Digitales Werkzeugmanagement

- Wirtschaftliche Schruppoperationen

- PM-Fräser - eine gute und günstige Alternative

- Länger fräsen mit neu entwickelten Wendeschneidplatten

- Edelstahl fräsen mit sechs Schneiden

- Anwenderspezifische Lösungen für optimale Fräsbearbeitungen

- Prozesse beherrschen: Formfräsen im Grenzbereich

- Lagerschilde aus Titan für einen Elektromotor wirtschaftlich fräsen

- PKO-Werkzeuge: Die Auslegung macht den Unterschied

Wie man „mit innovativen Hochvorschubfräsern produktiv und sicher durch die Nacht kommt“, zeigt gleich der erste Anwenderbericht. Die Firma Vecoplan in Bad Marienberg (Westerwald) stellt Maschinen zur Zerkleinerung einer Vielzahl von Materialien her. Mit einer leistungsfähigen Entwicklungsabteilung bringt das Unternehmen immer wieder Innovationen in den Markt und festigt so seine Position als Vorreiter der Branche. Auch in seiner Fertigung legt Vecoplan Wert darauf, auf dem Stand der Technik zu sein. Hochvorschubfräser von Ingersoll erzeugen in der Produktion der mächtigen Rotoren prozesssicher ein hohes Spanvolumen.Mehr zu „Wirtschaftlichen Schruppoperationen“ erfährt man in einem weiteren Anwenderbericht. Überall wo dicke Späne fallen, zum Beispiel bei der Schwerzerspanung von Schienen, Weichen, Rohren und Kurbelwellen sowie beim Drehschälen von Guss und Eisenwerkstoffen, sind leistungsstarke Wendeschneidplatten mit hohen Standzeiten und guter Performance ein absolutes Muss. Gerade bei solchen Schruppbearbeitungen entscheidet jeder Mikrometer mehr über die Wirtschaftlichkeit des Prozesses. Für diese anspruchsvollen Einsätze wartet Ferro-Con Quadro mit zwölf Mikrometer Schichtdicke auf.Lesenswert ist auich ein Beitrag über „Drahtlose Multisensor-Laserscanner für den Einsatz in CNC-Fräsmaschinen.“ Der m&h LS-R-4.8 erfasst – im Vergleich zur Standard-Einzelpunkterfassung mit herkömmlichen schaltenden Tastern – rund 40.000 Messpunkte pro Sekunde und überträgt die Daten über Funk sicher zum Empfänger, so dass die Maschinenbediener Sensoren automatisch ohne manuelle Eingriffe wechseln können.

Wie man „zylindrische Bohrungen präzise in GGG 40 einbringt“ beschreibt ein weiterer Anwenderbericht. Die Firma Tornos ist ein renommierter Schweizer Hersteller von Werkzeugmaschinen, die sich durch Qualität und Langlebigkeit auszeichnen. In manchen Automatendrehereien sind heute noch Tornos-Anlagen im Einsatz, die älter sind als viele der Mitarbeiter, die sie bedienen. Ein Beleg für die hohen Anforderungen der Firma an Präzision und Qualität bei der Herstellung der wesentlichen Schlüsselkomponenten ihrer Anlagen. Diese Bauteile werden deshalb grundsätzlich im eigenen Hause bearbeitet. Dabei bewährt sich ein spezielles, von MAPAL entwickeltes Stufenfeinbohrwerkzeug.

zuletzt editiert am 23.06.2022