Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst.

Feinwerktechnik 2020-12-10T00:00:00Z Pressespiegel: Innovation statt Krise und Top-Zahnersatz binnen Tagesfrist

Im Industrieanzeiger erfahren Sie, wie Sie mit Innovationen die Krise meistern können und die mav berichtet, wie Top-Zahnersatz binnen Tagesfrist hergestellt werden kann. Der Pressespiegel für November gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Industrieanzeiger, Werkstatt & Betrieb, mav und FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Innovation statt Krise
In der Ausgabe 27/28.20 des Industrieanzeigers wird wieder ein sehr breites Themenspektrum behandelt. So geht es unter anderem um folgende Themen: Industrie 4.0: Im Brennglas einer Pandemie zeichnen sich technologische Entwicklungen schneller und klarer ab: KI, 5G, IIoT und Edge Computing etwa. Ein Blick auf die Trends für Entscheider.
Interview: Künstliche Intelligenz hilft, Fertigungsprozesse zu optimieren. Wo, wann und für wen KI Sinn macht, das sagt Trumpf-CDO Dr. Mathias Kammüller.
Flugtaxis: Die Herstellung leistungsfähiger und kostengünstiger elektrischer Flugtaxis braucht ein sichereres und digitales Produktionssystem. Dieses wird derzeit erforscht.
Wie Mittelständler in Heilbronn-Franken digitale Transformation angehen beschreibt der „Ein Netzwerk für die Digitalisierung“. Digitalisierung ist als Kernthema in der Industrie angekommen. Wie sie umzusetzen ist, ist oft nicht klar. Zur Unterstützung mittelständischer Familienbetriebe bietet der Campus Heilbronn der TU München passende Veranstaltungen. Unterstützung können kleine und mittelständische Betriebe auch durch Fördermittel erfahren, obwohl die Beantragung meist kompliziert und aufwendig ist. Eine informativer Beitrag beschreibt, wie Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen und warum es sinnvoll ist, kleine und mittlere Betriebe an die Fördertöpfe der Innovationsförderung für den Mittelstand heranzuführen: Ein Wegweiser durch die Fördermittellandschaft.

WB Werkstatt + Betrieb

Aktiv den Wandel meistern
Im Heft 10/2020 der Zeitschrift WB Werkstatt + Betrieb wird die gesamte Palette der Fertigungstechnik vom Fünfachsbearbeitungszentrum über Gewindewerkzeuge, beschichtete Metallkreissägeblätter bis hin zu rund Schleifmaschine und Neuheiten in der Werkzeugspanntechnik behandelt. Im Mittelpunkt des aktuellen Heftes steht das Thema E-Autos. Dass so viele gern elektrisch fahren würden, wenn es nur genug Ladesäulen gebe, will man nicht so recht glauben. Es fehlt einfach die Begeisterung der Kunden. Fähig, den Wandel im Automobilbau zu meistern, sind die Zerspaner allemal. Das bewiesen jüngst die Hersteller von Präzisionswerkzeugen. Statt traditionell in Schmalkalden trafen sie sich diesmal im Internet, und zwar beim „Innovationsforum Präzisionswerkzeuge − IFP 2020“. Am 6. November hatte das Online-Format seine Premiere, und das sehr erfolgreich. Im Heft wird ausführlich darüber berichtet. Um Werkzeuge für die Automobilproduktion geht es im Beitrag: „Aktiv den Wandel meistern“. Mehr als je zuvor sehen sich die Hersteller von Präzisionswerkzeugen Veränderungen in ihrem wichtigen Kundensegment der Automobilhersteller gegenüber. Doch sie reagieren darauf und passen sich mit Kreativität, Innovationskraft und Marktorientierung dem künftigen Bedarf an.
Auf dem Werkzeugsektor schlummert viel Einsparpotenzial, das mittels Automatisierung und Digitalisierung erschlossen werden kann, zum Beispiel mit Werkzeugausgabesystemen. Bei ihrer Einführung sollten Anwender eine ganzheitliche Systemlösung im Blick haben. Die Effekte beleuchtet der Beitrag „Ganzheitlich kostensenkend“.
Auch wenn der Automobilbau die Bedeutung stabiler Werkzeuge für die Produktivität kennt, ändert er doch nur ungern sein Tool-Konzept. Ein koreanischer Hersteller wagte es und steigerte die Standzeit mit dem Sandvik-Coromant-Bohrer Coro-Drill 860-GM um 1.150 Prozent.
So einfach wie das Drehen einer Schraube ist laut Hersteller Kennametal das hoch genaue Justieren seiner Präzisions-Feinbohrköpfen der jüngsten Generation. Die Varianten des „eBore-Feinbohrsystems“ mit Digitalanzeige decken Durchmesser von sechs bis 1.020 Millimeter ab.

mav

Top-Zahnersatz binnen Tagesfrist
In der Ausgabe 12-2020 der Zeitschrift mav Innovation in der spanenden Fertigung werden vor allem die Trends, die uns 2021 erwarten aufgezeigt. So bringt Corona 2021 die Digitalisierung auf Trab: Digitale Kommunikation, Digital Twin, Smart Devices und KI werden 2021 an Bedeutung gewinnen. Industrieller 3D-Druck erfüllt Anforderungen an die Fertigung der Zukunft. Treiber für Präzision und Effizienz: Fühlende Spannmittel gewährleisten Prozesssicherheit und verringern Ausschuss. Um sich zukunftssicher aufzustellen, sind effiziente Fertigungsverfahren unabdingbar. Genauso sind Präzision, Flexibilität und Prozesssicherheit Kernanforderungen der modernen Zerspanung. Die Spanntechnik bietet, durch ihre unmittelbare Nähe zu Werkzeug und Werkstück sehr gute Voraussetzungen, um an diesen Stellschrauben zu drehen. Die Integration von Sensorik ist eine davon.
Im Special geht es diesmal um die Medizintechnik. Die Themen sind unter anderem: Mikrobauteile für die Medizintechnik: Sehr hohe Schneidenqualität und Wechselgenauigkeiten im Mikrometer-Bereich. Autonome Fertigung von Kleinserien und gleichzeitige Qualitätssicherung als Ziel: Fertigungszelle für Implantate kompensiert geometrische Fehler. Um Top-Zahnersatz binnen Tagesfrist geht es in dem Beitrag „Dentallabor zerspant effizienter dank Hochleistungsbeschichtung“. Um Dentallaboren kürzeste Lieferzeiten zu bieten, verfolgt der Dornstädter Zerspanungsspezialist Mack Dentaltechnik einen minutiösen Fertigungsprozess für High-End-Zahnersatz. Hoch effizient und automatisiert, mit Einsatz selbst konstruierter Mikrowerkzeuge und einer Hochleistungsbeschichtung, die Standzeit und Prozesssicherheit steigern konnte: Baliq Tisinos von Oerlikon Balzers.
Interessant sind wie immer die Anwenderberichte in der Ausgabe. So zum Beispeil der Beitrag: „Den richtigen Dreh gefunden“. Aus Sicht von Volkmar Sauer werden die Bauteile in der Metallverarbeitung immer komplexer. Der Geschäftsführer der Susa S. Sauer ist deswegen ständig auf der Suche nach optimierten Prozessen und Werkzeugen. Bei der Bearbeitung eines Werkstücks aus Automatenstahl setzt er auf eine Lösung von Iscar. Die Schneideinsätze Swiss Cut Extra Long haben dabei seine Erwartungen voll erfüllt. Im Vergleich zur vorherigen Lösung profitiert er von deutlich längeren Standzeiten, und das Stechen und Längsdrehen der Komponente für den Auslösemechanismus von Airbags läuft wirtschaftlicher ab.
Doch auch die Anlagentechnik kommt in dem Heft nicht zu kurz, wie in dem Beitrag: Hallenklimalösung sichert saubere und gefilterte Luft – Wärmerückgewinnung spart Energie und Kosten

FRÄSEN + BOHREN

Zeitintensives Schleifen eliminiert
In der Ausgabe 6/2020 der Zeitschrift FRÄSEN + BOHREN Fachzeitschrift für die zerspanende Fertigung stehen spannende Fachbeiträge zum Trochoidalfräsen und zu Hochleistungswerkzeugen ebenso wie spannende Anwenderberichte und ein Themenspecial zur CNC-Fräsbearbeitung im Mittelpunkt.
Dazu gibt es einen lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Oberfläche gefräst - zeitintensives Schleifen eliminiert“. Es war ein mutiges Vorhaben. Beim Unternehmen Pausewang war man das erste Mal mit einem Bauteil konfrontiert, dessen Oberflächen bislang gefräst und im Anschluss sehr zeit- und kostenaufwändig geschliffen werden musste. Diese Schleifoperation wollte man eliminieren, die geforderten Oberflächen allein durch das Fräsen erzielen. Das ist den Zerspanungsspezialisten aus Gingen auf Anhieb gelungen. Wesentlichen Anteil an der neu definierten Oberflächengüte sowie einer absoluten Prozesssicherheit hat demnach der vierschneidige VHM Radiusfräser AE-BM-H von OSG.
Wie man mit einer hochsteifen Frässpindel präzise Großgewinde und Bohrungen herstellen beschreibt eine weiterer Anwenderbericht. Der Einsatz von bis zu achtzig Tonnen schweren, mobilen CNC-Bearbeitungszentren - wie der Turningator 6000C von Wysshus Engineering - kann Betreibern von Großkraftwerken bei der Revision viele Millionen Euro sparen. Entscheidend für diese BAZ sind ein extrem stabiler Maschinenbau sowie hochwertige Mess-, Antriebs, und Steuerungstechnik. Außerdem hebt der Maschinenbauer eine integrierte Frässpindel hervor, die Weiss Spindeltechnologie entwickelt und produziert. Mit ihr lassen sich unter anderem präzise H7-Bohrungen und Großgewinde bis M 140 herstellen.
Leser erfahren auch wie man „mit leistungsfähigen Fräsmaschinen den Herausforderungen des Marktes gerecht werden kann.“ Vor etwas mehr als zwanzig Jahren wagte der Maschinenbaumeister Thomas Claaßen den Schritt in die Selbstständigkeit. Heute beschäftigt die Claaßen Gruppe aus Scharrel im Oldenburger Münsterland 250 Mitarbeiter in vier Gesellschaften. Eine klare Philosophie und kontinuierliche Investitionen, auch in automatisierte Bearbeitungszentren von Hedelius, haben diese Entwicklung ermöglicht.
Warum und wie die Pforzheimer Heinrich-Wieland-Schule in Industrie 4.0-nahe Berufsbildung investiert, erfährt der Leser in einer ausführlichen Projektvorstellung. Eine Kunzmann Drei-Achs-CNC-Fräsmaschine WF 650 steht seit Anfang 2020 in einem der modernsten Ausbildungszentren für Elektro- und Metalltechnik Deutschlands. Die Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim hat in den vergangenen zwei Jahren ihre elektro- und metalltechnische Ausbildung für rund eine Million Euro zu einer mustergültigen Industrie 4.0-nahen Berufsbildung umgestaltet.
Ein rundum gelungenes Heft mit vielen Detailinformationen.

zuletzt editiert am 04. Mai 2021
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