Pressespiegel Feinwerk
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Feinwerktechnik 2020-06-16T00:00:00Z Pressespiegel: Mensch und Maschine rücken zusammen

Im Maschinenmarkt lesen Sie mehr, warum sich Automatisierung in den meisten Fällen lohnt und der Industrieanzeiger belegt, warum Mensch und Maschine immer näher zusammenrücken. Der Pressespiegel für Mai gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, konstruktionspraxis und Werkstatt und Betrieb.

Maschinenmarkt

Wo sich Automatisierung lohnt

Der Schwerpunkt des Doppelheftes Heft 9/10 des MM Maschinenmarktes liegt in der Digitalisierung. Das ist nur allzu verständlich denn in dieser Ausnahmesituation beweist die Digitalisierung ihren Wert und Unternehmen sollten daraus ihre Lehren ziehen. Zur Digitalisierung gehört auch die zunehmende Automatisierung. Im Einführungsbeitrag geht es um das Thema „Wann sich Automatisierung lohnt“. Im Mittelpunkt steht die Blechbearbeitung. Wo stehen die deutschen Blechbearbeiter bei der Automation ihrer Fertigung? Es werden dazu Fachleute aus der deutschen Industrie befragt. Es geht um die Themen Werkstoffe, Chancen und Grenzen der Automation. Was sie der Industrie empfehlen, ist hier zusammengefasst.

Lesenswert ist auch der Beitrag zur Schwingungsdämpfung in Werkzeugmaschinen. Das WZL der RWTH Aachen und das FGW-IFT in Remscheid untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojektes das Dämpfungsverhalten von Formgedächtnislegierungen. Im Fokus stehen die damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten als Dämpfungselement innerhalb von Werkzeugmaschinen.

In der Rubrik International geht es diesmal um die Türkei. Der türkische Maschinenbau setzt in der Krise auf Nähe. Währungskrise, wirtschaftlicher Einbruch und jetzt Corona: der türkische Maschinenbau hat harte Zeiten hinter sich. Besserung sollen der Export und die geographische Nähe zu den wichtigen Märkten Europas bringen.

Im Mittelpunkt der Ausgabe 13 des MM Maschinenmarktes steht der 3D Druck. Sehr interessant sind schon einige Daten, mit denen der Schwerpunkt eingeleitet wird. So planen 42 Prozent der deutschen Maschinenbauunternehmen in den 3D Druck investieren und 63 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen bereits den 3D Druck, in 18 Prozent der Unternehmen weltweit werden bereits Endprodukte mit 3D Druck gefertigt. Interessant sind auch die größten Hemmnisse beim Einsatz von 3D Druck. Dazu gehören mit 90 Prozent die hohen Materialkosten, mit 87 Prozent die hohen Kosten für die Anschaffung der Systeme und mit 50 Prozent die mangelnden Fachkenntnisse über das Design. Im Titelbeitrag geht es dann um „Addition für ihre Produktion“. Auf sich an ändernde Anforderungen schnell reagieren, bisher abgelehnte Kleinserien nun doch produzieren, neue Geschäftsmodelle entdecken und so wettbewerbsfähig bleiben – das könnte Ihnen passieren wenn sie Additive Fertigung in Ihr Unternehmen integrieren. Um das sinnvoll umzusetzen, sollten Sie sich die sieben Fragen, um die es in dem Beitrag geht, stellen.

In einem weiteren Beitrag geht es auch noch einmal um die Digitalisierung in der Blechumformung. Beantwortet werden soll die Frage „Was bringt sie wirklich für die Branche?“. Einblicke dazu gab es auf dem Umformtechnischen Kolloquium in Hannover.

Interessante Einblicke vermittelt auch ein Beitrag zum Thema „KI und Mittelstand“. Laut einer Schätzung des Start-ups Appanion Labs hat KI 2019 allein in Deutschland bereits zu rund 218 Milliarden Euro Umsatz beigetragen. Bis 2030 wird dieser Anteil auf 2 Billionen Euro steigen. Damit KMU davon profitieren können, bietet das Fraunhofer-IPA verschiedene Möglichkeiten an.

Industrieanzeiger

Mensch und Roboter rücken zusammen

In der Ausgabe 13.20 hat sich der Industrieanzeiger auch dem Thema Automatisierung verschrieben. In Zeiten von Corona entpuppt sich der Roboter als Helfer in der Not. Mit diesem Schwerpunkt befasst sich die aktuelle Ausgabe. Ein Anwendungsbeispiel wird beim Möbelhersteller Sedus Stoll vorgestellt. Mit einer Roboterzelle konnte hier die Wirtschaftlichkeit der Produktion deutlich gesteigert werden. Herzstück der Anlage ist ein Roboter von KUKA, der den Rohrlaser automatisch bestückt und zugleich für eine automatische Auslastung sorgt. In einem zweiten Beitrag zu dem Thema geht es um das programmieren von Robotern mit Apps und ohne Spezialwissen. Mit dem Softwarepaket drag & bot lassen sich Roboter flexibel und einfach programmieren. Unternehmen können auf diese Weise ihre Fertigung auch bei schwächerer Auftragslage effizient auslasten.

Sehr informativ ist auch das Interview mit Professor Christoph Lütke von der TU München über Ethik in der künstlichen Intelligenz. KI gilt als Schlüsseltechnologie. Wie Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz aus ethischer Sicht einzuordnen sind, erläutert Professor Christoph Lüdtke, Leiter des Instituts für Ethics in Artifival Intelligence an der Tür München, im Interview.

Das Heft 14.20 des Industrieanzeigers stellt das Thema Industrie 4.0 in den Mittelpunkt. Besonders ist informativ ist der Beitrag zum „Wettlauf der Wireless-Technologien“. Die ersten Unternehmen Deutschland sind derzeit dabei, private 5G-Netze aufzubauen. Die digitale und flexible Fabrik rückt damit näher. Doch ist WLAN damit noch längst nicht auf dem Abstellgleis. Der neue Standard Wifi 6 verspricht ebenfalls hohe Geschwindigkeiten.

Im Interview spricht Professor Jens Nahtwei über künstliche Intelligenz als Teil der Arbeitswelt: „Verlustängste sind allgegenwärtig“. Die künstliche Intelligenz wird unsere Arbeitswelt maßgeblich verändern. Welchen Einfluss insbesondere KI-bedingte Automation hat, erläutert Wirtschaftspsychologe Jens Nachtwei. Im Interview spricht er über unternehmerische Verantwortung und Folgeabschätzungen für Beschäftigte.

konstruktionspraxis

Die optimale Tribologie

Im Heft 6/2020 der Zeitschrift „konstruktionspraxis – Alles was der Konstrukteur braucht“ lesen Sie im Schwerpunkt spannendes über Neuheiten aus der Elektrotechnik und der Stromversorgung. Die vielgelesene Einstiegsserie über „Enabler der Konstruktion“ stellt diesmal zwei Experten der Tribologie vor. Es geht darum die optimale Trilogie im System zu erreichen. Die Polymerbeschichtungen von GGB können dazu beitragen, die Bauteilleistung zu optimieren und die Anzahl der für eine Anwendung benötigten Komponenten zu reduzieren. Was sich hinter diesen tribologischen Beschichtungen verbirgt, erläutern Dr. Marco Enger und Siegfried Gsöls.

Die aktuelle Ausgabe wird wieder von vielen Anwendergeschichten geprägt. Dazu gehört auch die Titelstory „Ausfall sicher und schnell verpacken“. Die Energieversorgungslösung von Igus für eine Brotverpackungsmaschine arbeitet zuverlässig bei hohen Bearbeitungszyklen und überwacht sich zudem selbst.

Spannend ist auch der Artikel über Fügetechnologien für die Multimaterialbauweise. Durch diese Bauweise können vielfältige Gewichtsreduktionspotenziale erreicht werden. Doch auch die geeignete Fügetechnik spielt dabei eine wichtige Rolle und muss oftmals erst gefunden werden.

WB Werkstatt + Betrieb

Hochdynamisch mit dem Wirbelfräsen

Im Heft 03-04/2020 der Zeitschrift WB Werkstatt + Betrieb geht es im Titelthema um das Wirbelfräsen in zweiter Generation. Das Wirbelfräsen oder Trochoidalfräsen steht für die hochdynamische Fräsbearbeitung mit hohem Spanvolumen. Wie das Wirbelfräsen begrenzt das Optimized Contour Milling, kurz OCM, den Umschlingungswinkel und erlaubt das Fräsen mit der gesamten Schneidenlänge. Die Steuerung berechnet automatisch die bestmöglichen Werkzeugwege, mit denen die Schnittbedingungen konstant eingehalten werden. Die Bearbeitung läuft immer mit den optimalen Schnittwerten. Dadurch steigt nicht nur die Bearbeitungsgeschwindigkeit deutlich. Auch der Werkzeugverschleiß wird spürbar reduziert.

Zwei Specials befassen sich diesmal mit dem Fräsen und Fräsdrehen und mit dem Bohren, Reiben und Gewinden. So informiert zum Beispiel ein Beitrag des Specials Fräsen über die Wirkung neuer Fräswerkzeuge. Dank zweier Fräser von ZCC Cutting Tools bearbeiten die Linearachsspezialisten von Bahr Modultechnik ihre Aluminiumprofile nun kühlschmierstofffrei. Auf Reinigung und Entsorgung von KSS können Sie so verzichten, zudem verkürzt sich die Prozesszeit um maximal siebzig Prozent.

Ebenso viel Spannung versprechen die Beiträge im Special Bohren, Reiben und Gewinden. Hier geht es zum Beispiel um das Thema Leichtbau. Wie der Trend zum Leichtbau die Werkzeugtechnik beflügelt, lässt sich anhand dreier großer Sonder-Bohrwerkzeuge verdeutlichen. Ein Tool bearbeitet E-Motoren-Gehäuse, eines Automatikgetriebe-Gehäuse und das dritte brilliert mit einem Grundkörper aus Titanlegierung. Ein lesenswerter Anwenderbericht.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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