Pressespiegel
Foto: M&T

Feinwerktechnik

22. June 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Nachhaltiger Werkzeugbau und Drehen als Lebensinhalt

(Juni 2021) Im Industrieanzeiger bekommen Werkzeugbauer Tipps wie sie ihr Leistungsspektrum nachhaltig gestalten und in der mav wird man mit einem Porträt über einen Zerspanungsexperten für Sonderlegierungen gut unterhalten. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der neuesten Ausgaben von KEM und FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Nachhaltiger Werkzeugbau

Die Ausgabe 10.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheiderin der Produktion stellt folgende Themen in den Vordergrund:

- 3D-Druck: Die additive Fertigung erobert die Produktionshallen,

- Nachhaltigkeit: So gestalten Werkzeugbauer ihr Leistungsspektrum nachhaltig,

- Interview: China-Experte Georg Stieler über Risiken und Chancen für Fabrikausrüster im fernöstlichen Boom-Markt,

- Koordinatenschleifen: Präzision bis in den Sub-Mikrometer-Bereich auf Fünf-Achs-Fräszentren,

- Interview: VDWF-Präsident Prof. Thomas Seul über das Heute und Morgen in der Werkzeugbau-Branche.

Besonders lesenswert ist hier die Topsstory zum 3D-Druck. Nach Ansicht der Autoren hat die „additive Fertigung ihre Nische gefunden“. 3D Druck kann dabei helfen, Prozesse zu optimieren, Ausfallzeiten zu minimieren und vor allem umständliche Lieferketten zu umgehen. Die Volatilität der globalen Märkte, die nicht zuletzt durch Ereignisse wie die Corona-Pandemie zunimmt, zwingt die Unternehmen dazu, ihre Abläufe flexibler zu gestalten. Die 3D Drucktechnologie und damit verbundene Lösungen können ein Mittel sein um etwa unterbrochene Lieferketten zu kompensieren.

Spannung verspricht auch das Interview mit VDWF-Präsident Prof. Thomas Seul über das Heute und das Morgen in der Werkzeugbranche mit dem Titel „Das Werkzeug muss die digitale Sprache des Kunden sprechen“. Die Digitalisierung – sowohl der inneren Betriebsabläufe als auch der Werkzeuge – sieht Prof. Thomas Seul als wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des deutschen Werkzeug- und Formenbaus. Sie sei auch die Basis für innovative neue Geschäftsmodelle sowie für nachhaltige Prozesse und Produkte, sagt der Präsident des Branchenverbands VDWF.

Fortgesetzt wird der Beitrag „Differenzierungsmerkmal für Einzel- und Kleinserienfertiger“ mit dem zweiten Teil mit dem Titel „Nachhaltigkeit erhöht Erfolgschancen“. Nachhaltigkeit wird zum messbaren wettbewerbsdifferenzierenden Faktor für Einzel- und Kleinserienfertiger. Deren Leistungsspektrum bietet hierfür ein großes Steigerungspotenzial. In enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden können die Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbilanz über die von ihnen angebotenen Kernprodukte sowie zugehörigen Dienstleistungen optimieren. Im Fokus all dessen steht die Ressourcenschonung.

Im Mittelpunkt der Ausgabe 11.21 des Industrieanzeigers stehen folgende Themen:

- Robotik: Trotz überragender Technik sind Cobots noch immer nicht da, wo sie hingehören,

- Verhandlungen: So verlaufen virtuelle Verhandlungen erfolgreich,

- Linearführungen: Industrietaugliche Features und optimale Laufeigenschaften,

- Sicherheitsbremsen: Was bei der Auswahl von Roboterbremsen zu beachten ist,

- Ultrakurzpulslaser: Neues Lichtleitkabel vereinfacht den industriellen Einsatz.

Die Topstory beschäftigt sich diesmal mit dem Cobots, denn sie „sind immer noch nicht da, wo sie hingehören“. Die einfache Bedienung und Programmierung ist ein wichtiges Argument für den Einsatz von Cobots. Nach Ansicht von Experten sollten die Hersteller dieses Alleinstellungsmerkmal weiter ausbauen. Trotz überragender Technik und leichter Bedienung steht der Durchbruch in der kollaborativen Robotik noch aus. Viele Anwender haben bereits den Schritt in die Praxis gewagt und werden von der Berufsgenossenschaft wieder zurückgepfiffen. Wann geht es endlich los? Und wohin geht dann die Reise? Diese Fragen versucht der Beitrag zu beantworten.

Optische Messtechnik verkürzt die Zykluszeiten bei Benteler

Einen interessante Einblick in die Fertigung bei Benteler liefert der Anwenderbericht: „Roboter mit Argusaugen“. Der Automobilzulieferer hat sich in seinem Werk im spanischen Vigo von der klassischen Koordinatenmessmaschine verabschiedet und setzt auf optische Messtechnik. Ein Roboter des Herstellers ABB mit einem 3D-Weißlichtsensor am Arm sorgt jetzt für kürzere Zykluszeiten und weniger Ausschuss.

Der Rundumblick auf die Robotertechnik wird abgerundet durch einen Artikel über „Fanuc-Roboter mit raffinierten Greifern“. Er erläutert wie sie die Qualität von Trucks sichern. Lösungen für die Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen gehören zu den Stärken des Maschinenbauers Schmidt & Heinzmann mit Sitz in Bruchsal. Für einen amerikanischen Automobil-Zulieferer haben die Spezialisten aus Süddeutschland zwei Anlagen mit je zwei Robotern des Herstellers Fanuc gebaut.

mav

„Das Drehen ist mein Leben“

In der Ausgabe 06-2021 der Zeitschrift mav - Innovation in der spanenden Fertigung widmet sich das Special dem Werkzeug- und Formenbau.

Außerdem erwarten Sie unter anderem folgende Themen:

Additive Fertigung: E-Antriebsgehäuse aus dem 3D-Drucker, Zerspanung: „Das Drehen ist mein Leben“, Spanntechnik: IFW Hannover entwickelt cyberphysisches Spannsystem.

In der Titelgeschichte wird ein „Werkzeug- und Formenbau der Zukunft“ vorgestellt. Vollhartmetallfräswerkzeuge für Hart- und Weichbearbeitung sorgen hier für Flexibilität und Produktivität. Innerhalb von sechs Jahren hat Marco Schülken das von ihm 2015 übernommene Thüringer Werkzeugbau-Unternehmen gründlich umgestaltet. Mit seinen dreißig Mitarbeitern konnte er Kunden in verschiedenen Branchen gewinnen und auch im Ausland neue Märkte erschließen. Bei der Optimierung der Produktionsabläufe kam der Präzisionswerkzeughersteller Mapal ins Spiel.

Das Trendthema additive Fertigung wird mit dem Beitrag „E-Antriebsgehäuse aus dem 3D-Drucker“ eingeführt. Porsche hat erstmals das komplette Gehäuse eines E-Antriebs im 3D-Druck hergestellt. Die im additiven Laserschmelzverfahren auf einer NXG XII 600 von SLM Solutions hergestellte Motorgetriebe-Einheit hat alle Qualitäts- und Belastungsprüfungen problemlos bestanden.

Welches Verfahren für die Nachbearbeitung in der additiven Fertigung das sinnvollste ist beleuchtet eine weitere Artikel: Mikrostrahlen, Plasmapolieren oder Gleitschleifen?

In den vergangenen Jahren haben sich eine Vielzahl von Nachbearbeitungsverfahren für die additive Fertigung wie Mikrostrahlen, Plasmapolieren oder Gleitschleifen auf dem Markt etabliert. Die Benchmark-Analyse des Fraunhofer IPA und der Universität Bayreuth, die hier vorgestellt wird. gibt einen Überblick über die jeweiligen verfahrensspezifischen Vor- und Nachteile.

Gute Unterhaltung verspricht der über einen Zerspanungsexperten für Sonderlegierungen. der für die Bearbeitung komplexer Teile auf M35 Millturn setzt „Das Drehen ist mein Leben“. Wie man aus einem Hobby eine erfolgreiche Firma aufbaut, zeigt der Werdegang eines kleinen Unternehmens in Bayern. Als Zerspanungsexperte für Sonderlegierungen hat sich Waldemar Maul, zusammen mit seiner Frau Anna, im deutschen Raum mit der „Edelstahl WM GmbH“ bereits fest etabliert. Ob Duplex, Superduplex oder V4A-Stähle, hier werden höher legierte Materialien mit beachtlicher Präzision und Qualität gefertigt.

KEM

Lineare Führungen

In der Ausgabe 05/2021 der Zeitschrift KEM Konstruktion – Das Engineering Magazin geht es unter anderem um folgende Themen:

- Trends: Für jede Anwendung die richtige Linearführung,

- Maschinenelemente: Potenzial für den Getriebebau,

- Sonderteil Mobility: Kreislaufkonzepte für die Automobilindustrie,

- Leichtbau: Multimaterial-Bauweise bei Batteriegehäusen,

- KEM Porträt: Bernhard + Michael Juchheim, Dimitrios Charisiadis, Firma Jumo, Fulda, „Anteil sogenannter Sensoren steigt signifikant“.

Besonders lesenswert ist der Einstieg mit dem Porträt. Der Sensor- und Automatisierungsspezialist Jumo hat erstmals ein Nicht-Familienmitglied in die Geschäftsführung berufen. Im Gespräch mit KEM Konstruktion erläutern Bernhard und Michael Juchheim, Geschäftsführer und Gesellschafter, ihre Gründe für diesen Schritt. Und Dimitrios Charisiadis – der Neue – erklärt, was sich durch diesen Schritt nun ändert. Zudem spricht das Trio über aktuelle Trends in der Branche und verrät, was es mit der Jumo-Cloud auf sich hat.

Empfehlenswert ist auch das Trendinterview zu Linearführungen, Teil 2 zu technischen Features und Einsatzgebieten unter dem Titel „Für jede Anwendung die richtige Führung“. Lineare Führungen werden auf optimale Laufeigenschaften hin ausgelegt, wobei die unterschiedlichen Anwendungen relevant sind. Einen Überblick zu technischen Features, unterschiedlichen Bauformen und Baureihen sowie zu geeigneten Einsatzgebieten und Anwendungen erläutern sechs erfahrene Lineartechnikhersteller. Aus unterschiedlichen Perspektiven identifizieren sie, welche Stellschrauben und kontinuierlichen Verbesserungen dazu beitragen, Linearführungen State of the Art zu gestalten und im Sinne kundenspezifischer Aufgaben weiterzuentwickeln.

In der Rubrik „Automatisierung“ werden die miniaturisierten sechsachsigen Kraft-Drehmoment-Sensoren von Wittenstein vorgestellt. Bildverarbeitung und automatische Spracherkennung ermöglichen Maschinen das Sehen und Hören. Insbesondere in den Zukunftsbranchen der Medizinrobotik und der industriellen Mensch-Roboter-Kollaboration gewinnt zudem der maschinelle Tastsinn an Bedeutung. Maschinen mit „Fingerspitzengefühl“ sollen ihre Umgebung haptisch wahrnehmen können. Aus diesem Grund hat Wittenstein miniaturisierte Mehrachssensoren entwickelt, die die hochpräzise Messung von Kräften und Drehmomenten in beengten Räumen ermöglichen. Mit dem HEX12 ist dabei der laut Hersteller kleinste, sechsachsige Kraft-Drehmomentsensor der Welt entstanden.

FRÄSEN + BOHREN

Vier gewinnt

Im Heft 3/2021 der Fachzeitschrift FRÄSEN + BOHREN geht es um das ganze Spektrum der Fräs- und Bohrbearbeitung. Im Mittelpunkt stehen diverse Anwenderberichte. Gleich die Titelstory zeigt unter dem Titel „Vier gewinnt“ wie ein Fräser-Quartett von Iscar beim Zerspaner Thomé für Prozesssicherheit sorgt. Die Thomé Maschinenbau in Hermeskeil setzt zur Fertigung einer Grundplatte für einen Kunden aus der Energiebranche auf ein Fräser-Quartett von Iscar: Mit den Wendeschneidplattenfräsern der Linien Helido 845, Heli-6-Feed, Heli-3-Mill und Dropmill meistert Thomé die Herausforderungen des komplexen Bauteils prozesssicher und wirtschaftlich.

Wie man schwierige Materialien mit reproduzierbarer Präzision im Sub-Mikrometerbereich fräsen kann, erfährt der Leser in einem weiteren Beitrag. Die Cemec Intelligente Maschinen überzeugt mit ihrer Highend-Entwicklung und -Produktion auch anspruchsvollste Kunden etwa aus der Luft- und Raumfahrt. Durch den Einsatz des Fünfachs-Bearbeitungszentrums Kern Micro HD hat das Unternehmen die Grenzen des Machbaren deutlich erweitert. Nun fräst man auch schwierigste Materialien mit reproduzierbarer Präzision im Sub-Mikrometerbereich.

Lesenswert ist auch der Anwenderbericht über eine anspruchsvolle Dreh-Fräsbearbeitung von Triebwerkskomponenten. Geringer Treibstoffverbrauch, reduzierte Emissionen und deutlich weniger Lärm – um das zu erreichen spielen bei Flugzeugen die Triebwerke eine entscheidende Rolle. Komplexe Geometrien, hochfeste Werkstoffe und eine lückenlose Prozessüberwachung sind entscheidend für die Sicherheit und den Fortschritt bei der Herstellung. Mit den Mill-Turn-Varianten seiner High-Perfomance-Bearbeitungszentren erfüllt Hermle die Anforderungen an die anspruchsvolle Fertigung von rotationssymmetrischen Triebwerkskomponenten wie Blisks.