Pressespiegel Feinwerk
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Feinwerktechnik 2018-05-30T00:00:00Z Pressespiegel: Über Stromkosten als Falle und Werkzeugbau durch die Datenbrille

Hohe Stromkosten belasten viele Spezialisten aus dem feinwerktechnischen Bereich, lassen sich aber wirkungsvoll reduzieren und dem Werkzeugbauer hilft mehr und mehr die Datenbrille bei seiner Arbeit. Der Pressespiegel für den Monat Mai gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie MM Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb, mav und FRÄSEN + BOHREN.

MM Maschinenmarkt

Stromkosten als Falle
Im Mittelpunkt der Ausgabe 11/2018 steht diesmal das Thema Textiltechnik. Nach vielen Jahren der Abwanderung der Branche liefert der Industriezweig auch in Deutschland wieder gesundes Wachstumspotenzial. Unter dem Titel „Unterschätzer Riese: Technische Textilien aus Deutschland behaupten sich im internationalen Wettbewerb“ beschäftigt sich MM ausführlich mit dem Thema. Informiert wird unter anderem über wichtige funktionelle Eigenschaften von Vliesstoffen. Auch in der Textilindustrie hält Industrie 4.0 Einzug. Ein Beitrag nimmt sich dieses Themas an. Ausführlich wird in einer Vorschau über die Messe MTX berichtet, die Ende Mai in Chemnitz stattfindet.
In der Ausgabe 12/2018 des Maschinenmarktes stellt das Thema „Stromkosten als Falle“ in den Mittelpunkt. In vielen feinwerktechnischen Betrieben stellen die Ausgaben für Energie einen erheblichen Kostenfaktor dar. Vier interessante Beiträge beleuchten dieses Thema im MM. Leser erfahren zum Beispiel warum spezialisierte Anbieter oft die Leidtragenden der hohen Stromkosten und des hohen Verbrauchs sind. Interessant ist auch der Artikel über Wettbewerbsverzerrungen durch die EEG-Umlage. Einen Ausblick auf neue Trends am Energiemarkt gibt Dr. Tim Loppe, Pressesprecher des Stromhändlers Naturstrom, im Interview. Mit einer alternativen Stromerzeugung, die schon lange im Einsatz ist und trotzdem vielen Schwankungen und Veränderungen unterworfen war, beschäftigt sich der Beitrag zum Thema Photovoltaikanlagen. Es geht darum, wie sich eigene Solaranlagen für Unternehmen lohnen können.
Doch auch das restliche Themenspektrum kann sich sehen lassen. Bemerkenswert auch der Beitrag über standardisierte Spanntechnik, die die Fräs- und Bohrbearbeitung automatisieren kann. Die „Serie International“ widmet sich Frankreich. Hier ist der Abwärtstrend der Industrie seit zwei Jahren gestoppt.

Industrieanzeiger

Werkzeugbau durch die Datenbrille
Ganz im Zeichen des Technischen Einkaufs steht das Heft 12.18 des Industrieanzeigers. Das Titelthema befasst sich mit dem Bereich des für viele noch unbekannten Terrains der Blockchain. Dies ist deutlich mehr als die Bitcoin und birgt weitrechende Potenziale für die Optimierung von Beschaffungsprozessen. Diese Behauptung wird anhand einiger konkreter realisierter Projekte belegt. Eine Messevorschau auf die „CastForge“ hilft Ihnen sich auf die „Zentrale Plattform für Einkäufer, Planer, Konstrukteure und Entwickler im Bereich Gießen und Schmieden“, die vom 5. bis zum 7. Juni 2018 in Stuttgart stattfindet, vorzubereiten.
Der Sonderteil zum Thema Fuhrpark zeigt neue Trends im Flottenmanagement auf – insbesondere die Einspar- und Effizienzpotenziale im betrieblichen Fuhrpark.
In der Ausgabe 13.18 des Industrieanzeigers geht es unter anderem in der Serie „Industrie 4.0“ um Digitale Fabriken als Planungsgrundlage für Industrie-4.0-Konzepte.
Das Titelthema befasst sich mit dem Werkzeugbau. Hier geht es um die neue Technik der Datenbrillen und wie sie dem Werkzeugbauer helfen können, Kunden aus der Ferne beim Lösen von Problemen zu assistieren oder den eigenen Werkern Informationen bereitzustellen: „Smart Glasses helfen, Servicezeiten und Kosten massiv zu senken“.
Ein Interview mit dem Geschäftsführer der GF Machining Solutions, Christian Jung, beleuchtet interessante neue Trends der Branche.

WB Werkstatt + Betrieb

Schnell zum Erfolg beim Drehen
Die Ausgabe 05/2018 der Zeitschrift für die spanende Fertigung, stellt unter anderem in einem Special das Verzahnen in den Mittelpunkt. Vorgestellt wird das Power Skiving mit dem sich einige Grenzen verschieben lassen. Mittlerweile setzt das Wälzschälen, auch bekannt unter dem Namen Power Skiving, immer höhere Maßstäbe bei der Bearbeitung von Zahnrädern. Das Themenspektrum reicht vom Feinschleifen von Kegelrädern über die Fertigung vom Rohteil bis zur fertigen Getriebewelle bis hin zum InvoMilling auf dem Weg zur Komplettlösung.
Spannung verspricht auch ein Artikel zur automatisierten Fertigung von Losgröße 1 ab. Ein vollautomatisiertes Fertigungssystem für kleinste Losgrößen wird vorgestellt, dass Ersatzteile in einem Zeitfenster von nur 24 Stunden produziert - obwohl die Fertigung von Einzelstücken und kleinsten Serien im Maschinenbau lange Zeit als schwer automatisierbar galt.
Lesenswert ist auch der Beitrag zur „Präzision im Sekundentakt“. Um die ohnehin schon optimierten Produktionszeiten im Getriebebau bei konstanter Qualität weiter zu verkürzen, bedarf es hoch innovativer Technik. Bei VW Kassel zeigt der Verzahnspezialist Kapp Niles, dass seine Verzahnungsschleifmaschinen diesem Anspruch genügen.
Abgerundet wird das spannende Heft durch einen Anwendungsbeitrag zu „überzeugenden Ergebnissen beim Drehen“. Heidenhain hat mit der CNC Pilot 640 eine Steuerung im Programm, die das High-End-Drehen erleichtert. Das hat auch Drehmaschinenspezialist Emco erkannt und die CNC Pilot  640 in das Steuerungsprogramm seiner Drehzentren Emcoturn E45 und E65 aufgenommen.

mav Innovation in der spanenden Fertigung

Tiefbohren mit flexiblem Fertigungssystem
Im Mittelpunkt der Ausgabe 05-2018 der Zeitschrift mav steht in einem Trend-Special die Herausforderung der Nachfolge im Betrieb. Hier geht es vor allem um Beispiele wie kleine und mittelständische Maschinenbaubetriebe ihre Nachfolge regeln. Auch das Interview mit Dr. Dieter Kress, langjähriger Geschäftsführer des Werkzeugherstellers Mapal, widmet sich diesem Reizthema für viele Unternehmen. In Frühjahr hat er seinem Sohn das Ruder überlassen.
Ein lesenswerter Anwenderbeitrag befasst sich mit dem zunehmenden Ersatz von Erodierprozessen durch das HSC-Fräsen. Jürgen Jung, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Formenbaubetriebes aus Gransdorf, berichtet.

FRÄSEN + BOHREN

Effektive Schwerzerspanung
Die Ausgabe 3/2018 der Zeitschrift FRÄSEN+ BOHREN bietet wieder ein großes Spektrum von Fachbeiträgen, Anwenderberichten, Interviews und Produktinformationen aus der Welt der spanenden Bearbeitung.
Ausführlich beschäftigt sich ein Beitrag mit innovativer Werkzeugtechnik: „Werkzeugschäfte mit Innenkühlung - eine anspruchsvolle Bohraufgabe“. Zerspanungswerkzeuge arbeiten zunehmend mit Innenkühlung. Die Herstellung der Werkzeugschäfte wird damit zu einer Herausforderung, denn es sind tiefe Kühlkanäle mit verhältnismäßig kleinen Durchmessern zu bohren. Für manche Varianten sehen die Werkzeugkonstrukteure sogar schräge Bohrungen vor.
Nützliche Informationen hält ein Artikel über kurze Neben- und Positionierzeiten in der Schwerzerspanung bereit. Die Anforderungen im speziellen Anwendungsfall waren außerordentlich hoch, denn man wollte mit „Just in time“ Belieferung in die Montage neue Akzente setzen. Und so legten die Verantwortlichen bei Wacker Neuson, einem der führenden Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen, am Standort Reichertshofen neue Maßstäbe in Produktivität, Rüstzeitreduzierung und Flexibilität fest.
Abschließend werden „leistungsstarke Präzisionswerkzeuge für CFK, Titan & Co. vorgestellt“. Sie sind die Exoten unter den Werkstoffen: Materialien wie CFK, Titan, Honeycomb oder Aluminium überzeugen durch ihre große Festigkeit bei geringem Gewicht und kommen bevorzugt in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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