Pressespiegel Feinwerk
Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst. Foto: M&T

Feinwerktechnik 2019-12-11T00:00:00Z Pressespiegel: Visionen für die Branche und Essen für die Astronauten

Mehr über die die Zukunftsvisionen einer außergewöhnlichen Branche lesen Sie in der Jubiläumsausgabe zum 125. Geburtstag des Maschinenmarktes. Im jüngsten Heft des Industrieanzeigers erfahren Sie mehr darüber, wie sich ein Forschungsprojekt mit dem „Essen für die Astronauten“ beschäftigt. Der Pressespiegel für Dezember gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb und mav.

Maschinenmarkt

Eine Ausgabe mit Visionen
Das Heft 25/2019 stellt die Exoskelette in den Mittelpunkt der Berichterstattung. Drei Beiträge beschäftigen sich allein mit dem Titelthema. So wird in einem einführenden Artikel auf die zunehmende Attraktivität dieser Kraftanzüge eingegangen. Außenskelette kombinieren menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft, ihr Marktpotenzial ist riesig. Arbeitskräftemangel und Krankheitsprävention sind die Treiber dieser jungen Technik. Die ersten bionischen Helfer sind auch schon Smart-Factory-kompatibel.

MM International widmet sich diesmal dem chinesischen Markt. Mehr Unsicherheit, weniger Wachstum – und doch bietet der chinesische Markt weiterhin Chancen.

Viele Anwenderberichte beleuchten die verschiedensten Ressorts der Fertigungstechnik. So stellt ein Beitrag im Ressort Automatisierung zum Beispiel eine umrüstbare Roboterzelle vor, die sich flexibel einsetzen lässt. In einem innovativen Projekt beweist Gindele hier gemeinsam mit der Hochschule Reutlingen, Robomotion und Kuka, wie sich ein mehrstufiger Bearbeitungsprozess eines nachhaltigen Kunststoffbestecks optimieren lässt.

Ein sehr interessantes Heft legt die Redaktion mit der Jubiläumsausgabe 26/2019 des Maschinenmarktes vor. Das Heft widmet sich in einer Vielzahl von Beiträgen den 125 Jahren Maschinenmarkt. Im Leitartikel wagen die Chefredakteure Benedikt Hofmann und Udo Schnell den Blick zurück und vor allem den Blick nach vorn. Es geht in den Beiträgen um nichts weniger als „die Zukunft einer außergewöhnlichen Branche“. Besonders lesenswert sind die Trendbeiträge mit „Unseren Visionen für die Industrie“ für die Bereiche Smart Factory, Robotik, Additive Fertigung, Spritzgießen, Logistik und Arbeitswelt. Der Trendbeitrag für den Bereich der Smart Factory hat den Titel „Mehr Utopie wagen“. Jahrzehntelang hatten sich Kunst und Literatur mit der Zukunft von Arbeit und Industrie nahezu ausschließlich im Rahmen düsterer Horrorvisionen beschäftigt. Wie dieser Beitrag zeigt, wird man im Jahr 2044, also 33 Jahre nach den ersten Ideen zur Industrie 4.0, ganz anders über das Thema denken. Aus der fiktionalen Dystopie wird eine reale Utopie.

Auch die üblichen Beiträge wie in der Rubrik MM International diesmal zu Frankreich und die Rubriken Aktuelles fehlen nicht in diesem Heft. In der Rubrik Seitenblicke geht es zum Beispiel um fünf Tipps für die Weihnachtsfeier.

Das Jubiläumsheft mit insgesamt fast 250 Seiten ist eine lohnende Weihnachtslektüre.

Industrieanzeiger

Essen für die Astronauten
Der Industrieanzeiger beschäftigt sich im Doppelheft 33/34.19 ausführlich mit den erneuerbaren Energien. So wagt ein ausführlicher Beitrag einen Blick auf den aktuell umstrittenen Ausbau der Windkraft in Deutschland. Die Energiewende ist ohne den Ausbau der Windkraft fast unmöglich. Platzmangel und Klagefluten hemmen aber den Zubau. Aber es geht auch anders, wie der Beitrag beschreibt.

Ein spannender Artikel beschäftigt sich mit einem Forschungsprojekt in der Antarktis. Damit soll das Essen für Astronauten verbessert werden. Frisches Gemüse für die Raumstation ISS ist das Ziel des Projektes Eden. Derzeit wird der Anbau in der Antarktis erprobt.

Lesenswert ist auch das Interview mit dem Trumpf-CTO Dr. Peter Leibinger. Er meint: „Deutsche Firmen sind Weltklasse darin, innovative Erfindungen in zuverlässige und bezahlbare Produkte umzusetzen.“

Vorgestellt wird auch der „Werkzeugbau des Jahres 2019“. Zum ersten Mal beim Wettbewerb „Excellence in Production“ dabei und gleich gewonnen hat die Firma Fritz Stepper aus Pforzheim.

WB Werkstatt + Betrieb

Hohes Interesse für Bohren und Gewinden
Mit der Ausgabe 12/2019 der WB Werkstatt + Betrieb wird wieder ein umfassender Überblick über den gesamten Bereich der Fertigungstechnik gegeben.

Das Special beschäftigt sich diesmal mit dem Bohren, Reiben und Gewinden. Der Einführungsbeitrag weiß: „Das Interesse ist unverändert hoch“. Auf der EMO in Hannover wurde sie erstmals vorgestellt: die schnelle Taptor-Technologie zur Gewindefertigung in Aluminium. Und die Innovation schlug hohe Wellen, ermöglichen doch ihre Werkzeuge erstmals, gleichzeitig zu bohren und zu gewinden. Das bei der Firma Audi erdachte und gemeinsam mit Emuge-Franken realisierte Verfahren mit dem nach wie vor zutreffenden Prädikat „brandneu“ wird inzwischen in der Großserienfertigung erprobt. WB befragte Dietmar Hechtle, Leiter des Technischen Büros bei Emuge, wie sich die Entwicklung vollzog, wie die ersten Praxiserfahrungen sind und welche Perspektiven er für die Taptor-Technologie sieht.

Diverse Anwenderberichte geben interessante Einblicke. So zum Beispiel zum Thema Feinbohrwerkzeuge. Um die hoch gesteckten Ziele in puncto Industrie 4.0 erreichen zu können, muss die digitale Vernetzung schon bei der Spanbildung beginnen. BIG Kaiser folgt dieser Erkenntnis und befähigt zum Beispiel aktuelle Feinbohrköpfe, sich selbst zu analysieren und zu korrigieren.

Auch das Thema der automatisierten Nachbearbeitung von CFK-Bauteilen wird behandelt. Gemeinsam mit der Industrie haben Forscher vom Fraunhofer IPA eine Bearbeitungsmaschine entwickelt, die kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) hochpräzise fräst und die gesamte Nachbearbeitung übernimmt. Bis zu fünfzig Prozent betragen die Einsparungen.

mav – Innovation in der spanenden Fertigung

Mangelnde digitale Qualifikation
Im Heft 12/2019 der mav geht es im Trendthema um die Fachkräftesicherung und hier speziell um die Ausbildung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sieht die digitale Qualifikation bei den Mitarbeitern als ein Problem für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning rücken zunehmend in den Fokus der mittelständischen Industrie. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ der Telekom. Zu den größten Hemmnissen gehören hohe Investitionskosten und die mangelnde digitale Qualifikation der Mitarbeiter.

Das Special in dieser Ausgabe stellt „Innovative Komponenten“ vor. So will die modulare MT-Maschinen-Plattform von Stama hinsichtlich Stabilität und Präzision neue Maßstäbe setzen. Entscheidend dafür sind die Steifigkeit, Spielfreiheit und Positioniergenauigkeit des in die B-Achse integrierten Galaxie-Antriebssystem von Wittenstein.

Diverse Anwenderberichte runden die Berichterstattung ab. So zeigt ein Bericht zum Beispiel wie sich die Produktivität bei der Komplettbearbeitung großer Teile bei der Firma WFL steigern lässt. Dafür stattet das Unternehmen die Maschinen mit intelligenten Werkzeugen und integrierter Sensorik aus.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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