Im Maschinenmarkt lesen Sie mehr darüber, wer Gewinner der E-Mobilität ist und was Sie in der Krise unternehmen müssen, um sich zukunftssicher aufzustellen. Der Pressespiegel für März gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie Maschinenmarkt, Werkstatt + Betrieb und konstruktionspraxis.
Maschinenmarkt
Gewinner der Elektrorevolution
Im Heft 6 des MM Maschinenmarktes geht es im Titelthema um die Elektromobilität. Dazu wurden vier interessante Fachbeiträge veröffentlicht. Unter anderem geht es um die „Gewinner der Elektrorevolution“. Das sind vor allem auch die Drahtbearbeiter und die Rohrbranche, die von den neuen Fahrzeugantrieben profitieren werden. Von den Stromleitungen über die Ladesäule bis zur Verkabelung im Auto – Die Elektromobilität lässt für die Kabel- und Drahtbranche einige Chancen an Wachstum erwarten. Für die Rohrbearbeiter ist die Lage schwieriger – aber nur auf den ersten Blick.
In der Rubrik „Maschinenmarkt International“ geht es diesmal um Brasilien und die Aktivitäten der Firma Schuler. Der Standort von Prensas Schuler S.A. in der Großstadt Diadema ist strategisch günstig gelegen: Südlich von Sao Paulo in der Nähe des Flughafens und nur wenige Kilometer vom Hafen von Santos entfernt. Dies ist für das Überleben von entscheidender Bedeutung, denn von hier aus hat das Unternehmen den Weltmarkt im Visier.
Spannung verspricht auch der Artikel zum Punktschweißen im Schienenfahrzeug-Leichtbau. Mit der Entwicklung des sogenannten einseitigen Punktschweißens hat ein Schweißtechnikspezialist eine Fügealternative geschaffen, die beim Bau von Schienenfahrzeugen für einen entscheidenden Durchbruch sorgen kann.
Die Ausgabe 7 des MM Maschinenmarktes widmet sich sehr umfangreich und detailliert der Krisensituation des deutschen Maschinenbaus. In mehreren Fachartikeln und Interviews werden Handlungsempfehlungen für den Umgang mit der Krise gegeben. Es geht unter anderem darum „Das Heft in der Hand zu behalten“. In Anbetracht einer Krise, wie sie unsere Gesellschaft seit Jahrzehnten nicht erlebt hat, ist eine Sache ganz besonders wichtig: Handeln. Gerade in der Industrie kommt es jetzt darauf an, die nötigen Schritte zu ergreifen, um den Fortbestand von Unternehmen zu sichern. Dazu gibt es viele wertvolle Tipps. So wird unter anderem darüber informiert, wie sich KMU die notwendigen finanziellen Mittel im Umgang mit der Krise sichern. Es geht unter anderem um praktische Hilfen bei der Beantragung der Maßnahmen. Ein weiterer Beitrag beschreibt wichtige Szenarien des Krisenmanagements. Ob Pandemie, Rezession oder Naturkatstrophe, Unternehmen tun immer gut daran auf schwere Zeiten vorbereitet zu sein. In diesen Situationen ist vor allem die Führung gefragt, eine klare Linie vorzugeben und besonnen zu handeln.
Werkstatt + Betrieb
Das digitale Potenzial ist riesig
Die Ausgabe 2/2020 der Fachzeitschrift Werkstatt + Betrieb bringt einen bunten Mix von spannenden Anwenderberichten. Im Special geht es diesmal um das Drehen und Drehfräsen. Ein ausführlicher Beitrag mit Interview und Porträt ist Prof. Eberhard Abele gewidmet. Nach zwanzig Jahren übergibt er die Leitung des PTW Darmstadt an seinen Nachfolger Matthias Weingold. Der Produktionsingenieur, Visionär, Hochschullehrer und Netzwerker Abele hat sich um die Zukunft der Produktionstechnik verdient gemacht.
Von den Anwenderberichten ist der Beitrag über die Komplettbearbeitung medizintechnischer Komponenten besonders lesenswert. Bacher Medizintechnik mit Sitz in Tuttlingen ist OEM-Hersteller chirurgischer Instrumente. Angesichts steigender Anforderungen an die zu validierenden Prozesse wurde in ein automatisiertes Doppelspindel-BAZ von Chiron investiert. Ein visionärer Schritt in dieser Branche.
Auf der EMO 2019 präsentierte der Software-Dienstleister c-Com eine weitere Facette seiner gleichnamigen Open-Cloud-Plattform für die Verwaltung von Werkzeugen: eine App zur Verschleißerkennung per Smartphone, basierend auf der Technologie des maschinellen Lernens. Aktuell wird der Prototyp zur Marktreife entwickelt. Im Interview erklären Giari Fiorucci, Geschäftsführer von c-Com, und Dr. Sven Winkelmann, Research Specialist für Machine Learning bei c-Com, wie es zur Entwicklung der App kam, was sie kann und welche Effekte Zerspaner von ihr erwarten können.
konstruktionspraxis
Eine einheitliche Sprache sprechen
Im Heft 3/2020 der Zeitschrift „konstruktionspraxis – Alles was der Konstrukteur braucht“ befasst sich der Leitartikel mit den Kunststoff-Komponenten für E-Fahrzeuge. Hier geht es vor allem um die Belastungen, die diese Bauteile aushalten müssen. Ein Entwickler von Komponenten für E-Fahrzeug-Batteriekonzepte ist die Firma Pöppelmann. In dem Beitrag werden Hitzebeständigkeit, Gewicht, Größe und Maßgenauigkeit als die wichtigsten Belastungen identifiziert.
Single Pair Ethernet gilt als die Technologie, die das Internet of Things in der Industrie durchgängig bis ins Feld ermöglicht. Simon Seereiner, Head of Product Management SAI & IE bei Weidmüller, erklärt im Titelinterview, warum das so ist und was bis zur flächendeckenden Einsatz noch passieren muss. Simon Seereiner verantwortet das Produkt- und Lösungsangebot für die passive, industrielle Vernetzung. Darüber hinaus engagiert sich der Diplom-Ingenieur in nationalen und internationalen Gremien zu Themen der Industrial Connectivity.
Ein interessanter Fachbeitrag befasst sich mit dem Engineering und Fertigung der digitalen Vernetzung. Durchgängige digitale Prozesse erhöhen die Effizienz im Schaltanlagenbau. Basis ist der digitale Zwilling und sein Einsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
