Pressespiegel, Darstellung der verschiedenen Logos
Quelle: M&T

Feinwerktechnik

22. July 2022 | Teilen auf:

Pressespiegel: Von autonomen Drohen und additiven Spitzenleistungen

(Juli 2022) Im „Industrieanzeiger“ lesen Sie Interessantes über autonome Drohnen mit Solarantrieb und in der mav erfahren Sie mehr über einen additive Spitzenleistung in der Formula Student. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Autark über den Wolken

In der Ausgabe 10/22 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

- TOPSTORYWasserstoff: Potenzial für umweltfreundliche Mobilitätsanwendungen

- Fliegende Roboter: Drohnen heben die Mikro-Logistik auf ein neues Level

- Fertigung: Innovative Produktionstechnik verleiht E-Mobilität einen Schub

- Abrechnungsmodelle: Strom für dienstliche E-Autos verbrauchsgerecht vergüten

- Qualitätssicherung: Spaltmessung an Fahrzeugen in der Fertigungslinie.

In der Topstory geht es um die Mobilität der Zukunft. Unter dem Titel „Wasserstoff schleicht aus der Nische“ werden interessante Einblicke in die Entwicklungsprojekte führender Hersteller gegeben. Vor wenigen Jahren war die Wasserstoff-Mobilität noch eine kleine Nische in den Entwicklungsabteilungen. Inzwischen investieren die Unternehmen jedoch nicht nur in die Fahrzeugtechnik, sondern steigen global in den Wasserstoff-Markt ein.

Autonome Drohnen mit Solarantrieb arbeiten „Autark über den Wolken“. Das Start-up X-Sun entwickelt und fertigt eine Drohne, die sowohl energetisch autark als auch fliegerisch autonom ist. Sie kann zwölf Stunden in der Luft bleiben und legt dabei 600 Kilometer geräuschlos zurück. Für die Entwicklung benötigte der Anbieter leistungsfähige Komponenten und wandte sich zur Entwicklung des Antriebssystems an Maxon Motor.

Das Special in dieser Ausgabe des Industrieanzeigers beschäftigt sich mit dem Thema Mobilität. Elektromobilität nimmt mehr an Fahrt auf, ein Rechtsrahmen für das autonome Fahren auf die Voreiter-Position in der EU und ein Anlagenbauer richtet seine Produktion komplett auf den Elektroantrieb aus. Mit dem Thema Drohnen beschäftigt sich auch der erste Beitrag des Specials „Fliegende Roboter 4.0“. Dabei ergänzen Drohnen das Smart Manufacturing und heben es auf ein neues Level: Sie übernehmen gefährliche und monotone Arbeiten, können abweichend von stationären Robotern in die Luft gehen und dreidimensional agieren. Das qualifiziert sie vor allem für Inspektions-, Sicherheits- und Logistikaufgaben.

Einen guten Überblick liefert der Beitrag „Der Wettlauf zur Elektromobilität“. Die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs ist ein weltweites Ziel. Der Straßenverkehr verbrauchte 2019 mehr als vierzig Prozent des Mineralölbedarfs und war verantwortlich für mehr als die Hälfte des Anstiegs der gesamten Ölnachfrage seit dem Jahr 2000. Elektro- und Hybridfahrzeuge sollen den CO2-Ausstoß weiter reduzieren. Doch wie steht es um die Elektromobilität? Diese Frage beantwortet der Artikel. In Deutschland stellt eine neue Verordnung die Weichen für autonomes Fahren. „Jetzt kommt´s auf die Technik an“. Mit einem Gesetz und einer ergänzenden Verordnung hat Deutschland den Weg für das autonome Fahren in klar definierten Bereichen freigemacht. Eine Herausforderung stellt aber noch die Technologie dar – zum Beispiel die Absicherung der künstlichen Intelligenz. Institute wie das Fraunhofer IKS arbeiten an Lösungen.

Um die optische Qualitätssicherung in der Fertigungslinie geht es in dem Beitrag „Spaltmessung am laufenden Band“. Ein neues System für die Spalt- und Bündigkeitsmessung von Fahrzeugen am Ende der Fertigungslinie soll die Qualitätskontrolle in der Automobilindustrie auf ein neues Level heben. Für die Lösung des Messtechnik-Spezialisten Nikon Metrology sind keine Roboter notwendig.

mav

Additive Spitzenleistung

In der Ausgabe 04/2022 der Zeitschrift mav – Innovation in der spanenden Fertigung geht es unter anderem um folgende Themen:

- Maschinen: Additive Werkzeugmaschine für den industriellen Einsatz

- E-Mobilität: Fertigungstechnologie für den elektrischen Antriebsstrang

- Interview: Erich Timons, Technischer Leiter, Iscar

Titelgeschichte erzählt unter dem Titel „Mit Wälzschälen zu präzisen Planetengetrieben“, wie ein Präzisionsgetriebe-Hersteller auf Werkzeuge von Horn setzt. Im Jahr 1928 begann Karl Neugart im Schwarzwald mit der Produktion von Verzahnungsteilen. Fast hundert Jahre später gilt das Unternehmen als Top-Lieferant für Präzisionsgetriebe. „Unser Know-how haben wir uns lange erarbeitet“, so der Prozessentwickler der Firma Neugart, Christoph Wangler. In der Fertigung der Getriebebauteile kommt neben anderen Fertigungsverfahren auch der Prozess des Wälzschälens zum Einsatz. Mit der Firma Paul Horn hat Neugart hierzu den richtigen Werkzeugpartner gefunden. Aus einer reinen Lieferanten-Kunden-Beziehung hat sich zwischen beiden Unternehmen mittlerweile eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung neuer Wälzschälwerkzeuge entwickelt.

Das Special widmet sich dem Thema „Automotive“. Zahlreiche Beispiele widmen sich praktischen Anwendungen aus diesem Bereich. So wird gleich im ersten Beitrag der „Komplettanbieter in der Elektromobilität“ die Firma Grob vorgestellt. Mit den neuen Maschinen der F-Serie zur Zerspanung von Batteriegehäusen, der Weiterentwicklung der Anlagen für Hairpin-Statoren sowie der zunehmenden Lokalisierung von Stator-Projekten in den Schwerpunktmärkten baut Grob seine Marktführerschaft imBereich der Elektromobilität weiter aus.

In einem weiteren Anwenderbericht wird ein produktives und präzises Zwillings-Doppelspindelbearbeitungszentren für die Aluminiumprofil-Autoteilefertigung vorgestellt. Hammerer Aluminium Industries erzeugt Strukturbauteile für die neue Plattform eines Premium-Automobilherstellers. Die hoch präzise und zugleich extrem produktive Bearbeitung der im Haus hergestellten Strangpressprofile erfolgt auf Zwillings-Doppelspindelbearbeitungszentren des Typs Synchromill Q von Fill.

Ein weiteres Beispiel: MAG IAS liefert zwei Produktionslinien an Mercedes-Benz Group und damit „Fertigungstechnologie für den elektrischen Antriebsstrang“. Der Systemlieferant für Werkzeugmaschinen, MAG IAS, ist mit der Lieferung von zwei Produktionslinien für Gehäusebauteile des zukünftigen Antriebs der Fahrzeuge der Mercedes-Benz Group beauftragt worden.Auch das Thema additive Fertigung darf in dieser Ausgabe natürlich nicht fehlen. Vorgestellt wird ein Radträger aus dem 3D-Drucker, eine „Additive Spitzenleistung“. Rennstallfeeling ohne Benzingeruch, dafür mit elektrisierendem Temporausch! Für das Green-Team der Uni Stuttgart und ihren vollelektrischen Rennwagen wird das in der Formula Student Realität. Dass sich das studentische Rennteam ganz vorne auf den Ranglisten platziert, ist nicht zuletzt dem additiv gefertigten Radträger zu verdanken. Damit dessen anspruchsvolle Endbearbeitung gelang, entwickelte das Project Engineering Team von Ceratizit eine Zerspanungslösung, die dem Projekt einen gehörigen Schub verlieh.

FRÄSEN + BOHREN

3D-Fräsen von CFK-Proptotypen

In der Ausgabe 4/2022 der FRÄSEN + BOHREN – Fachzeitschrift für die zerspanende Industrie finden Sie eine ganze Reihe von lesenswerten Anwenderberichten. In der Titelstory des Heftes geht es um die Werkzeugentwicklung: „Einer für alles - von der Idee zum fertigen Werkzeug“. Im Jahr 2017 stellte sich eine Gruppe von Zerspanungsexperten die Aufgabe, eine Lösung für immer wiederkehrende Schneidkantenausbrüche und der damit reduzierten Standzeit bei Vollhartmetall-Fräsern zu finden. Die Ziele für ein neues Werkzeug waren dabei die Kombination aus Universalität, maximalem Spanvolumen und höchsten Standzeiten. Dadurch sollte den Anwendern ein zusätzlicher Nutzen in Bezug auf Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu marktüblichen VHM-Fräsern geboten werden.In einem weiteren Beitrag wird erläutert, wie ein Dehnhülsen-Spanndorn die Flexibilität in der Feinzerspanung erhöht. Für alle Hersteller von Verzahnungsmaschinen und Anwender im Bereich der Feinzerspanung, die besonders hohe Ansprüche an die Präzision und Flexibilität ihrer Spannzeuge haben, führt Ringspan den mechanischen Dehnhülsen-Spanndorn HDDS im Programm. Als Alternative zu hydraulischen Dehnspannzeugen punktet er mit einer vergleichbar hohen Rundlaufgenauigkeit von kleiner/gleich fünf Mikrometer mit einer hohen Aufweitung. Während erste Hersteller den patentierten HDDS als mögliche Standardkomponente ihrer Verzahnungsmaschinen testen, positioniert ihn Ringspan auch als Komponente für den vereinfachten Einstieg in die automatisierte Fertigung.

Um das „Flexible Spannen beim Zerspanen“ geht es in einem weiteren Anwenderbericht. Muss der Fräser dünnwandige oder empfindliche Werkstücke bearbeiten, sind Vakuum-Spannsysteme gefragt. Diese fixieren flächige Bauteile schonend und zuverlässig auf dem Maschinentisch eines CNC-Bearbeitungszentrums. Komfort und Sicherheit vereint Schmalz dabei mit seiner grundlegend überarbeiteten Raster-Vakuumplatte MPL.

Wie „Geometrisch anspruchsvolle Teile in hoher Präzision“ gefertigt werden, belegt ein weiterer Fachbeitrag. Häufig wird vor der Investition in Bearbeitungszentren ein intensives Benchmark durchgeführt. Das ist beim Unternehmen Heppler Group in Spaichingen anders. Generell haben Präzision, Maßhaltigkeit, Zuverlässigkeit und auch der Service oberste Priorität. Seit 2010 investiert man so kontinuierlich in die Vierachs-Bearbeitungszenten H 2000 von Heller und sieht auch keinen Grund, daran etwas zu ändern.Ein weiterer Artikel berichtet über das „3D-Fräsen von CFK-Prototypen ab Stückzahl Eins“. Bauteile aus Carbonfaser-verstärktem Kunststoff (CFK) sind im Vergleich mit konventionellen metallischen Ausführungen bei gleicher Belastbarkeit erheblich leichter. Das bietet große Vorteile nicht nur in der Luft- und Raumfahrt Auch in vielen weiteren Einsatzbereichen kommt es auf niedriges Gewicht, hohe Festigkeit und geringe Massenkräfte an. Bei Rennfahrzeugen, Highend-Fahrrädern oder Sportgeräten, im Maschinenbau sowie für Handlinggeräte oder Roboter wird zunehmend CFK verwendet. Mapal unterstützt als Entwicklungspartner mit hoher Prozesskompetenz und umfangreichem Werkzeugprogramm bei der Erarbeitung und Umsetzung schlüsselfertiger Prozesse.

zuletzt editiert am 22.07.2022