Bei der Additiven Fertigung stand bisher das Endprodukt im Vordergrund. Zur industriellen Anwendung ist die Integration in die Prozesskette und damit die Automatisierung unerlässlich. Der Pressespiegel gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie MM Maschinemarkt, Industrieanzeiger, WB Werkstatt + Betrieb, mav – Innovation in der der spanenden Fertigung und konstruktionspraxis.
Wie man auch mit Fehlern die Chancen der Digitalisierung nutzen kann und warum es für größere Unternehmen Sinn machen kann, eigene 5G-Netze aufzubauen, sind interessante Fragen, die in der Fachpresse im Monat September beantwortet werden.
MM Maschinenmarkt
Automatisierung und Datenaustausch
Im Mittelpunkt der Ausgabe 24/2018 des MM Maschinenmarktes steht die Additive Fertigung als Schwerpunktthema. Dabei geht es hier nicht vordergründig um die verfahrenstechnische Seite, sondern um die Integration in die Prozesskette und die Automatisierung. Für die Einführung in die Fertigung müssen die Maschinen automatisiert und auch digitalisiert sein, um die immer höheren Taktzeiten und Qualitätsanforderungen umzusetzen. Hier liegt ein Schwerpunkt aktueller Entwicklungen in der Branche. MM hat das Thema unter den Titel „ADD Additive – work in progress“ gestellt. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch in Interview mit der Firma Trumpf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Trumpf seine AF-Maschinen auf die Produktion vorbereitet. Ein weiterer Beitrag beleuchtet den „3D-Druck als Teil der Fertigungslinie“ und abgerundet wird das Thema durch einen Bericht über die Arbeit von Maschinenbauer und Softwareexperten an der Kommunikation.
Die Serie International in dieser Ausgabe beschäftigt sich diesmal mit den Märkten in Indien und Tschechien.
Ein wichtiges Thema in der Ausgabe 25/2018 des Industriemagazins MM Maschinenmarkt ist wieder der Bereich der Digitalisierung – diesmal in der Automation. Die zunehmenden Auftritte von IT-Unternehmen auf der Messe SPS IPC Drives zeigen, dass IT und Automation zusammenwachsen. Wie die „Cloud bei der Wartung hilft“, erfährt der Leser in einem weiteren Beitrag. Maschinenbauer können damit den Optimierungsbedarf erkennen, den Service für ihre Kunden verbessern und neue Umsatzpotenziale erschließen.
Augenmerk verdient auch das Interview in der Serie International. Axel Limberg, Executive Director der Außenhandelskammer Taiwan steht Rede und Antwort. Er meint: „Beim Export von Maschinen und Anlagen sehen wir Taiwan zunehmen erstarken.
Auch dem Thema Industrie 4.0 wird wie gewohnt ein breiter Rahmen geboten. Gezeigt wird hier zum Beispiel, wie mit Industrial Cloud Computing große Datenmengen verarbeitet und ausgewertet werden.
Industrieanzeiger
Automation und IT wachsen zusammen
Die Ausgabe 31.18 des Industrieanzeigers berichtet wieder über spannende Neuheiten aus dem gesamten Spektrum der Fertigung. Das Messespecial widmet sich der Messe Formnext 2018. Immer mehr Produkte lassen sich heute additiv fertigen. Wie die 3D-Druck-Branche und ihre Technologien in die Breite wachsen, zeigen 550 Aussteller in Frankfurt. Ein Nachbericht zur AMB beschäftigt sich noch einmal mit der digitalen Vernetzung in der Fertigung.
Lesenswert ist ein Artikel, der die Möglichkeiten der Kombination von spanender und additiver Verfahren in der Fertigung auslotet. Dieser Trend wird für Fertigungstechniker immer interessanter.
Die Ausgabe 32.18 widmet sich in einem Special der Messe SPS IPC Drives. Automation und IT wachsen immer stärker zusammen Das belegt auch die Spezialmesse, die vom 27. bis 29. November in Nürnberg stattfindet. Spannung verspricht auch der Artikel zum Einsatz der 3D-Brille. In der Mixed-Reality-Anwendung. Per Datenbrille und webbasierter Lösung sind Servicetechniker schneller. Thyssenkrupp Elevator verkürzt so die Prozesskette vom ersten Aufmaß bis zur Auslieferung eines Treppenliftes um das Vierfache. Im Interview stellt ZVEI-Präsident Michale Zisemer fest, dass Deutschland und China Stärken haben, die sich komplementär ergänzen könnten.
WB Werkstatt + Betrieb
Die Güte im Fokus
Die Ausgabe 11/2018 der WB Werkstatt + Betrieb beschäftigt sich im Special mit dem Fräsen und Fräsdrehen. Insgesamt sieben Fachbeiträge beleuchten das Thema aus den verschiedensten Richtungen. So geht es zum Beispiel um die gezielte und geplante Wärmeabfuhr beim Prozess, um die optimale Nutzung der Werkzeugpotenziale, und um die richtige Abstimmung von Grob- und Feinbearbeitung.
Eine umfangreiche Nachbetrachtung gibt es zur AMB. So geht es unter anderem um die Messeneuheiten der Werkzeugtechnik - von Bohrwerkzeugen über Spanntechnik bis zu Werkzeugdienstleistungen.
Vorgestellt wird auch der Werkzeugmaschinen-Baukasten Mikron 6×6. Mit voll integrierbarer Automation ermöglicht die Gestaltung der jeweils besten Kombination für jede Fertigungssituation.
Lohnbetriebe im Automobilumfeld suchen angesichts des Preisdrucks ständig nach Rationalisierungspotenzialen. Wohl dem, der bei diesem Vorhaben auf die Unterstützung erfahrener Partner setzen kann. Gersfelder Metallwaren kooperiert dabei mit der Hommel CNC-Technik. Ein lesenswertes Beispiel.
mav – Innovation in der der spanenden Fertigung
Neue Wege zum Kunden
Das Trendthema in der Ausgabe 11-2018 der mav widmet sich den „neuen Wegen zum Kunden“. So werden zum Beispiel Plattformen vorgestellt, die schnell zum Auftrag und zum fertigen Teil führen. Die Online-Welt eröffnet neue Möglichkeiten, Fertigungsaufträge schneller und effizienter zu akquirieren und abzuwickeln. Interessant ist auch der Beitrag über konstruktionsbegleitende Kalkulation 4.0.
Im Technikteil zum Thema Werkzeuge verspricht ein Beitrag mit dem Titel „Bohrungen bis zu 35 x D: Löcher machen andere. Wir fertigen Präzisionsbohrungen.“ Spannung. Eine enge Zusammenarbeit der Zerspanungsexperten der Firma Arburg mit dem Präzisionswerkzeughersteller Botek ermöglicht das hochproduktive und wirtschaftliche Tieflochbohren von Hydraulikkomponenten.
konstruktionspraxis - Alles, was der Konstrukteur braucht
Effektiver transportieren
Die Ausgabe 11.2018 des Magazins für den Konstrukteur beschreibt in der Titelstory ein intelligentes Transportsystem, das die individualisierte Massenproduktion wirtschaftlich macht. Manchmal auch in Kombination mit einer konventionellen Lösung. Die kosteneffizienteste Antwort auf die Anforderungen einer flexiblen Produktion kann ein hybrides Transportsystem sein. Wichtig dabei ist eine nahtlose Übergabe der Produkte von System zu System.
Bemerkenswert ist auch ein Beitrag, der sich mit Systems Engineering befasst. Eine durchgängige Digitalisierung von Produkten und Produktentwicklungsprozessen setzt eine ganzheitliche Sicht aller Beteiligten auf sämtliche Vorgänge entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses voraus. Systems Engineering gilt als vielversprechender Ansatz. Was es hierbei zu beachten gibt, damit es reibungslos läuft, lesen Sie im Beitrag.
Das Special befasst sich mit dem Thema Steuern und Bewegen.
