Pressespiegel
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Feinwerktechnik

23. November 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Von individualisierten Bauteilen und der Immunität gegen Kurzschluss

(November 2021) Im „Industrieanzeiger“ lesen Sie, wie individualisierte Bauteile in Serie mit dem 3D-Druck gefertigt werden können und in der „KEM“ erfahren Sie, warum Kabelschellen immun gegen Kurzschluss-Schäden machen. Lesen Sie hier auch mehr über die Inhalte der aktuellen Ausgabe der mav.

Industrieanzeiger

Individualisierte Bauteile in Serie

In der Ausgabe 18.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

- Werkzeugbau: Daten als Basis für strategische Entwicklung in der Branche,

- Leichtbau: Radikaler Leichtbau wurde zum Plädoyer einer Hightechtagung,

- Dateninfrastruktur: Was, wenn die Cloud ausfällt? Edge Computing als Alternative

- Interview: Kai-Uwe Wollenhaupt, President Svolt Europe, über Batteriefertigung im Saarland.

Die Topstory widmet sich dem 3-D-Druck. Im Einführungsbeitrag mit dem Titel „Digitale Fertigung mittels 3D-Druck geht es um die Serienfertigung individualisierter Bauteile. Laut dem Wohlers Report 2021 ist die 3D-Druck-Branche im Jahr 2020 um 7,5 Prozent auf fast 12,8 Milliarden US-Dollar gewachsen. Bei vielen Unternehmen spielt dabei neben den fertigungstechnischen Vorteilen auch der Wunsch, die eigene Produktion stärker zu digitalisieren, eine wesentliche Rolle. Das Ziel ist es, auch individualisierte Produkte schneller auf den Markt zu bringen.

Interessante Infos gibt es zum Thema Cybersicherheit. Die Komplexität in deutschen Unternehmen untergräbt die Cybersicherheit. Als besorgniserregende Risiken für die Cybersicherheit schätzen Führungskräfte laut einer aktuellen PwC-Studie den firmeneigenen Komplexitätsgrad sowie teilweise ein Unverständnis bezüglich der Sicherheitsrisiken durch Zulieferer ein.

Lesenswert ist das Interview mit Kai-Uwe Wollenhaupt, President Svolt Europe mit dem Titel „Wir befinden uns im Austausch mit allen europäischen OEMs“. Der chinesische Batteriehersteller Svolt investiert rund zwei Milliarden Euro in eine Batteriezellfertigung im Saarland. Im Interview spricht Kai-Uwe Wollenhaupt, President Europe & Vice President Energy Technology bei Svolt, über die Pläne des Unternehmens.

In der Ausgabe wird die Serie über Differenzierungsmerkmale der Einzel- und Kleinserienfertigung mit dem vierten Teil abgeschlossen. Diesmal geht es darum, dass „Nachhaltigkeit in Zukunft ein messbarer Erfolgsfaktor wird“. Kontinuierlich verschärfen sich die Nachhaltigkeitsforderungen gegenüber der Industrie. Diese Forderungen gliedern sich in vier Dimensionen: Leistungsspektrum, Ressourcen, Prozess und Mitarbeitende. Auf letztere zielt die soziale Nachhaltigkeit ab, die nachweislich die Leistung und Arbeitsbereitschaft der Mitarbeitenden steigern kann. Dadurch wird für die Unternehmen der Einzel- und Kleinserienfertigung Nachhaltigkeit in Zukunft ein messbarer Erfolgsfaktor.

Sehr informativ ist auch der Beitrag aus der Rubrik Technik und Wissen: „Der nächste Schritt in die Zukunft“. Hier geht es um Daten als Basis für die strategische Entwicklung in der Werkzeugbau-Branche. Clever genutzte Prozessdaten können den Werkzeug- und Formenbau auf eine neue Ebene heben und die Produktivität, Flexibilität und Nachhaltigkeit der Betriebe verbessern. Diese neue strategische Ausrichtung soll die Branche fit für die Zukunft machen

Die Ausgabe 19.21 des Industrieanzeigers – Wissen für Entscheider in der Produktion widmet sich unter anderem folgenden Themen:

- Messe SPS: Digitale Transformation und smarte Automation im Fokus,

- Augmented Reality: Remote-Wartung von Anlagen ist ideal für ländliche Regionen,

- Mikrowasserstrahlen: Wasser schneidet hochpräzise monolithische Kinematiken,

- Interview: Der Analyst Ulrich Sendler will kleinen und mittleren Unternehmen Networking rund um die Digitalisierung bieten.

- TOPSTORY: Automatisierung: Die digitale und die Automatisierungswelt verschmelzen.

Branchenplayer sehen klare Trends. Denn die Automatisierung wird immer mehr zur Gemeinschaftssache. Die Digitalisierung verändert vieles. Auch die Welt der klassischen Automatisierung wandelt sich. Welche Rolle spielt Hardware überhaupt noch in der Smart Factory? Wie steht es um die Vielzahl an Kommunikations- oder Plattformlösungen auf dem Markt? Automatisierungshersteller haben verraten, welche Trends sie umschreiben und welche smarten Systeme sie schon heute in ihren Portfolios haben.

Im Top-Interview sieht Analyst Ulrich Sendler viele Gründe „Den produzierenden Kern als Basis unseres Wohlstandes zu erhalten“. Der Begriff Industrie 4.0 und mit ihm die Digitalisierung scheinen in den Unternehmen angekommen zu sein. Dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zahlreiche Ideen entwickeln, seitens der Politik aber nicht die Unterstützung wie Großunternehmen erfahren, ist für den Analysten und Fachbuchautoren Ulrich Sendler Anlass, ein neues Netzwerk aufzubauen. Mit dem „Digital Industry Circle“ (DIC) will er insbesondere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern Unterstützung bieten – nicht zuletzt mithilfe ausgewiesener Experten des begleitenden „Think Tank Digital Industry“.

Dass sich die Software von Teamviewer auch zur Remote-Wartung und Inbetriebnahme der Anlagen eignet, belegt das Beispiel der Bühler Group. Sie ist die „Die ideale Lösung für mangelhafte Netz-Infrastruktur“. Vor allem die Funktionsfähigkeit in abgelegenen ländlichen Regionen mit geringer Internetbandbreite überzeugte den Maschinenbauer. Das Ergebnis: Geringe Ausfallzeiten von Anlagen und erhöhte Kundenzufriedenheit durch einen Echtzeit-Support.

KEM Konstruktion

Immun gegen Kurzschluss-Schäden

In der Ausgabe 11 2021 der Zeitschrift KEM Konstruktion – das Engineering Magazin wird die ganze Palette der Konstruktion gezeigt.

Hier einige der wichtigsten Themen:

- Titelstory: Kabelschellen machen immun gegen Kurzschluss-Schäden,

- KEM Perspektiven: Automatisierung profitiert von IEC 61499,

- Antriebstechnik: Mehr Drehmoment und weniger Vibration,

- Sensoren & Messtechnik: Durchgängiger Datenzugriff per APL,

- Interview: Volker Bibelhausen, Technologievorstand, Weidmüller-Gruppe: „Industrial Connectivity benötigt innovative Lösungen“.

Die sichere Versorgung mit Strom ist entscheidend für die Zuverlässigkeit von Industrieanlagen, Rechenzentren oder Gebäuden. Dafür bieten normkonforme Maßnahmen bei der Kabelinstallation eine große Sicherheit: „Kurzschlussfest nach aktueller Norm mit konfigurierbaren Kabelschellen“. Ein Ausfall wird nicht unbedingt vom Anwender oder der Einspeisung verursacht. Der Weg vom Generator bis zur Anlage birgt Risiken, die man für eine sichere Energieversorgung im Auge haben sollte. Der Kurzschlussfall ist kritisch für die Anlagenverfügbarkeit auch nach dem tatsächlichen Ereignis. Normkonforme Maßnahmen bei der Kabelinstallation bieten mehr Sicherheit. Dazu gehören auch normgerechte Kabelschellen.

Interessante Einblicke gibt Volker Bibelhausen, Technologievorstand der Weidmüller-Gruppe in Detmold im Interview. Im Rahmen der Digitalisierung und unter dem Stichwort Industrial IoT wächst der Bedarf an dezentralen, vernetzten Systemen. Kaum eine Branche kommt deshalb heute ohne Elektronik und elektrische Verbindungstechnik aus. Für die Unternehmen der Automatisierungstechnik bedeutet das vor allem, technologische, aber zunehmend auch strategische Herausforderungen zu meistern. Industrial Connectivity benötigt innovative Lösungen, erklärt dazu Volker Bibelhausen, Technologievorstand der Weidmüller Gruppe in Detmold, und erläutert, wie sich das Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft einstellt.

Eine Reihe von nützlichen Anwenderberichten runden das Heft ab. Dazu gehört auch der Beitrag mit dem Titel „Vielsetig einsetzbar“. Hohlwellenschleifringe von Servotecnica optimieren das Satellitentracking. Für den Betrieb eines Satelliten ist eine Bodenstation erforderlich, die vom Satelliten gesendete Telemetriedaten empfängt und ihn bei Bedarf über Telekommandos steuert. Diese Kommunikation funktioniert nur, wenn die Satellitenposition hinreichend genau bekannt ist. Im Rahmen eines studentischen Forschungs -projektes in Darmstadt wurden dafür jetzt neue technische Ansätze entwickelt und in der Praxis erprobt. Ein SVTS-C-Schleifring von Servotecnica spielt bei den nächsten Optimierungsschritten der selbstkonstruierten Bodenstation eine wichtige Rolle.

mav

3D-Druck schafft Mehrwert

In der Ausgabe 10/2021 der Zeitschrift mav – Innovation in der spanenden Fertigung geht es unter anderem um folgende Themen:

- Trendthema: Additive Fertigung,

- Maschinen: Drehbearbeitung extrem harter Werkstoffe Seite,

- Werkzeuge: Sensorischer Halter verfolgt Prozess direkt am Werkzeug Seite,

- Steuerungen: Heidenhain stellt neue CNC-Generation vor.

Der Einstieg in das Trendthema „Additive Fertigung“ ist ein informativer Beitrag über die additive Fertigung für Einsteiger: „Tipps und Tricks aus der 3D-Druck-Praxis“. Die additive Fertigung mit ihren vielfältigen Produktionsmöglichkeiten wird in immer mehr Unternehmen eingeführt. Allerdings genügt es nicht, einfach nur einen teuren 3D-Drucker anzuschaffen. Für die additive Produktion gelten ganz eigene Regeln und Notwendigkeiten, die viele Anwender zunächst nicht kennen.

Fortgesetzt wird das Trendthema mit einem Beispiel wie additives Fertigungs-Knowhow bei Ceratizit für Flexibilität sorgt: „3D-Druck schafft Mehrwert“. Der Präzisionswerkzeughersteller Ceratizit hat seine additive Fertigungsanlage für die Produktion ganz bewusst mittenrein in das Kompetenzzentrum für PKD- und CBN-Werkzeuge gesetzt. Denn hier in Besigheim werden Sonderwerkzeuge und mechatronische Werkzeugsysteme für die Großserienfertigung entwickelt und produziert und dabei kann der 3D-Druck mit seinen Vorteilen enorm punkten. Die Werkzeugexperten setzen hierfür auf das Know-how und die Anlagen von Renishaw.

Das Fraunhofer IPA – eines der größten Institute der Fraunhofer-Gesellschaft investiert rund 37 Millionen Euro in ein neues Zentrum für die 3D-Druck-Forschung. Das 1959 gegründete Institut beschäftigt annähernd 1.000 Mitarbeiter. Jetzt bekommt der Bereich „Personalisierte Produktion“, in dem die additive Fertigung eine Schlüsseltechnologie spielt, ein eigenes Zuhause in Stuttgart-Vaihingen. Das Zentrum, für das jetzt der erste Spatenstich erfolgte, wird hier vorgestellt.

Vom Zusammenspiel von Maschine und Werkzeuge für die Bearbeitung schwieriger Materialien berichtet der Beitrag „Drehbearbeitung extrem harter Werkstoffe“. In der Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien müssen sowohl die Maschinen als auch die Werkzeuge Außergewöhnliches leisten. Der Maschinenbauer Hardinge geht aus diesem Grund seit Jahren technologische Partnerschaften mit Werkzeugherstellern ein. Einer dieser Partner ist die Firma DTS mit Sitz in Kaiserslautern. Auch im folgenden Beitrag stehen praktische Anwendungserfahrungen im Mittelpunkt. „Man muss dem Fräser zuhören“, denn scharfe Schneiden sorgen bei der Titan-Bearbeitung für eine hohe Laufruhe. Bauer & Etten aus Kelberg ist gelungen, wovon viele träumen: Mit ZCC Cutting Tools als Werkzeugpartner, gelang dem mittelständischen Lohnfertiger der Einstieg in die Bearbeitung hochkomplexer Titan-Bauteile für die Luft- und Raumfahrttechnik. Die eingesetzten Fräswerkzeuge punkteten dabei besonders mit ihren scharfen Schneiden und der daraus resultierenden Laufruhe.

zuletzt editiert am 23.11.2021