Wir haben für Sie die wichtigsten feinwerktechnischen Zeitschriften gelesen und zusammengefasst.
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Feinwerktechnik

20. April 2021 | Teilen auf:

Pressespiegel: Von Space Cowboys und der Power des Hybrids

(April 2021) Im Industrieanzeiger lesen Sie, warum sich der Robotik-Verband als „Space Cowboys mit den jungen Wilden“ sieht und in der Zeitschrift KEM erfahren Sie unter dem Titel „Die Power des Hybrids“, was Low-cost-Lagereinsätze aus Hochleistungskunststoff für metallische Gehäuselager leisten können. Der Pressespiegel für März gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Fertigung wie Industrieanzeiger, KEM und FRÄSEN + BOHREN.

Industrieanzeiger

Space Cowboys mit den jungen Wilden
Die Ausgabe 06.21 des Industrieanzeigers zeichnet ein umfassendes Bild der Metallbearbeitung. Auf über fünfzig Seiten geht es im Heft aber vor allem um die Hannover Messe Digital Edition 2021. Die digitale Messe will zentrale Plattform für Innovationen, Networking und Orientierung für die industrielle Transformation sein.
Das Messe-Special wird praktisch mit dem Interview mit dem Messechef Dr. Jochen Köckler zur virtuellen Hannover Messe eingeläutet. Die weltweit größte Industrieschau findet 2021 pandemiebedingt rein digital statt. Mit dem Dreiklang aus Innovationen, Networking und Orientierung will die Hannover Messe Digital Edition an fünf virtuellen Messetagen auch wichtige Fragen der industriellen Transformation in Coronazeiten erörtern. Messe Vorstandschef Dr. Jochen Köckler erwartet Aussteller aus mehr als vierzig Ländern. Damit bleibt für ihn die internationale Strahlkraft auch einer digitalen Hannover Messe durchaus erhalten.
Partnerland der Hannover Messe Digital Edition ist Indonesien. Mit der Initiative „Making Indonesia 4.0 „will die Regierung des südostasiatischen Schwellenlandes der produzierenden Industrie Schub verleihen. Der Auftritt als Partnerland der diesjährigen digitalen Hannover Messe soll verdeutlichen, wie attraktiv Indonesien für globale Investoren und deren Engagement in punkto Digitalisierung und Industrie 4.0 ist. Indonesiens erklärtes Ziel ist es, bis 2030 zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt zu gehören.
Sehr informativ ist auch der Beitrag unter dem Titel „Wir sind die Space Cowboys mit den jungen Wilden“. Hier wird erläutert, wie der Robotik-Verband den Robotereinsatz im Mittelstand vorantreiben will. Bekannte Macher aus der Robotik-Branche haben den deutschen Robotik-Verband gegründet und wollen damit den Einsatz von Robotern in kleinen und mittleren Unternehmen fördern. Auf diese Weise soll der Mittelstand fit gemacht werden für die Zukunft. Viele kleine und mittlere Unternehmen zögern beim Einsatz von Cobots, weil sie glauben, den sicherheitstechnischen Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Aber das ist unbegründet.
Doch auch andere Themen kommen in dem lesenswerten Heft nicht zu kurz. So geht es in einem spannenden Beitrag um die Restrukturierung im Zulieferunternehmen: „Zurück zu Ordnung und Erfolg“. Ein breites Produktspektrum, schwankende Nachfrage, technologische Herausforderungen – die Sorgen vieler Zulieferbetriebe ähneln einander. Steigende Komplexität und Dynamik machen es dem Management schwer, den Überblick zu behalten. Die Dinge geraten in Unordnung. Erst eine Restrukturierung bringt das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur.
Das Topthema in der Ausgabe 07.21 des Industrieanzeigers widmet sich der E-Mobilität. Im Interview äußert sich Benteler-CIO Dr. Stefan Melchior zur Strategie des Automobilzulieferers: „Wir sehen uns als Lösungsmacher für E-Mobilitätskonzepte“. Benteler konzentriert sich auf die Metallbearbeitung als Kernkompetenz und bedient gleichzeitig als Automobilzulieferer den konkreten Bedarf im Bereich der E-Mobilität. Autohersteller können künftig auf das Chassis von Benteler und Bosch setzen, wie Dr. Stefan Melchior, Head of Group Strategy and Transformation Office und CIO der Benteler Gruppe, erläutert. Mittlerweile sind 85 Prozent der Produkte des Zulieferers mit Sitz in Salzburg und Paderborn antriebs- und technologieoffen.
Dass Vollmetall-Lösungen out sind, belegt der Beitrag „Hybrider Leichtbau bei Batteriegehäusen“. Die Wende in den Fahrzeug-Antriebssystemen steht bevor. Sie erfordert innovative Leichtbau-Konzepte für Batteriegehäuse und Wasserstoff-Hochdrucktanks. Fast alle sind hybride: Traditionelle Vollmetall-Bauweisen scheiden zunehmend aus Gewichts- und Kostengründen aus und werden durch neue Lösungen in Multimaterial-Bauweise ersetzt.

KEM Konstruktion

Die Power des Hybrids
In der Ausgabe 04/2021 der Zeitschrift KEM Konstruktion , Das Engineering Magazin erwarten Sie unter anderem folgende Themen:
- Low-cost-Lagereinsätze für metallische Gehäuselager,
- Produktentwicklung: No-Patent Strategy als Alternative,
- Montage & Handhabung: Der richtige Greifer für die Robotik,
- Additive Manufacturing: Stützstrukturen für exakte Bohrungen.
Besonders lesenswert ist das KEM-Porträt von Klaus Brinkmann, Head of Engineering, SMC Deutschland, Egelsbach. Seit Mitte 2020 leitet Klaus Brinkmann hier das Engineering. Im Interview verdeutlicht er, welche Produktentwicklungen für SMC – vor allem unter Nachhaltigkeitsaspekten – im Fokus stehen und wie wichtig ein enger Austausch mit Anwendern ist, um verstehen zu können, wo sinnvolle Entwicklungsschwerpunkte im Sinne von mehr Energieeffizienz, IIoT-Fähigkeit oder gar eines CO2-Footprints für Produkte liegen.
Die Titelstory widmet sich der Lagertechnik. Unter dem Titel „Die Power des Hybrids“ geht es um Low-cost-Lagereinsätze aus Hochleistungskunststoff für metallische Gehäuselager. Viele Anlagenbetreiber scheuen den Umstieg von klassischen Metalllagern auf Polymergleitlager – trotz offensichtlicher Vorteile. Zu umständlich erscheint die Umrüstung. Die Kölner Firma Igus, Spezialistin für Motion Plastics, bietet dafür Low-cost-Kalotten aus Hochleistungskunststoff an, die sich schnell in metallische Gehäuselager einsetzen lassen und so einen kostengünstigen und leistungsstarken Hybriden erzeugen. Diese Lösung ist bis zu zwanzigfach günstiger – weil auf Schmierstoffe und die damit verbundenen Wartungsarbeiten verzichtet werden kann.
Informativ ist auch der Beitrag über die EFD Induction. Sie nutzt CAD/PDM-Konzept weltweit und ist damit global gut aufgestellt – auch in Zeiten einer Corona-Pandemie. Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg, minimierte Dateneingaben und ein hoher Grad an Standardisierung und Wiederverwendung zeichnet die Entwicklungslandschaft der Induktionsspezialisten bei EFD Induction aus. Der Dienstleister Inneo liefert nicht nur die Entwicklungssoftware Creo und die PLM/PDM-Lösung Windchill von PTC, sondern zusätzlich auch eigene Effizienztools und IT-Know-how – beispielsweise im Bereich Storage.

FRÄSEN + BOHREN

Innovatives Werkzeugspannen
Im Heft 2/2021 der Fachzeitschrift FRÄSEN + BOHREN geht es um das ganze Spektrum der Fräs- und Bohrbearbeitung. Im Mittelpunkt stehen diverse Anwenderberichte. So geht es in dem einführenden Beispiel um „ein innovatives Werkzeugspannsystem, dass das Hochgeschwindigkeitsfräsen und -bohren“ optimiert. Die Firma Werkzeugbau Krüger im niedersächsischen Lohne setzt beim Werkzeugspannen seit Jahren auf Pow-Grip von Rego-Fix. Die Gründe? Prozesssicherheit, Flexibilität, Präzision, Qualität, Durchsatz. Erreicht werden diese Effekte im Dreieck Hersteller, Anwender und dem Händler Meyer + Münster, der als Lösungsanbieter auftritt.
Um die flexible Bearbeitung von Werkstücken bis zu 3.000 Millimetern Länge oder von kürzeren Teilen in zwei separaten Arbeitsräumen geht es in dem nächsten lesenswerten Beitrag. DMG Mori hat seine Fahrständerbaureihe bereits mit der DMF 20018 komplett überarbeitet. Nun folgte auf dem DMG Mori Digital Event vom 2. bis 4. Februar 2021 die Weltpremiere der größeren DMF 30018. Ein 3.300 Millimeter langer Tisch bietet Anwendern maximale Flexibilität auch in der Bearbeitung von langen Werkstücken. Ein neues Highlight ist die Fräs-Dreh-Bearbeitung, die die Universalität der Maschine optional erweitert und neue Lösungen für den Anwender schafft. Die DMF 30018 profitiert von demselben innovativen Maschinenkonzept wie die DMF 20018: Eine gleichbleibende Auskragung gewährleistet konstante Fräsperformance über den gesamten Arbeitsraum, der neu entwickelte Werkzeugwechsel erfolgt prozesssicher hinter dem Arbeitstisch und ein ganzheitliches Kühlkonzept sorgt für eine sehr hohe thermische Langzeitgenauigkeit.
Um den innovativen Workflow 4.0 im Produktionsprozess geht es in einem weiteren Anwenderbericht. Verisurf ist eine modellbasierte Mess- und lnspektionssoftware, die auf der Mastercam-Plattform basiert, was den Usern eine einheitliche Benutzeroberfläche und einen schnellen Zugriff auf die Anwendung bietet. Wenn Verisurf als Addon zusammen mit der führenden CAD-Zeichnungs-, 3D-Modellierungs- und CAM-Programmiersoftware Mastercam installiert wird, kann direkt über die Menü- und Symbolleiste innerhalb der Mastercam-Benutzeroberfläche auf Verisurf zugegriffen werden. Mastercam und Verisurf sind kombiniert als Baustein einfach und sicher in den digitalen Workflow 4.0 zu integrieren.