Der Pressespiegel gibt einen informativen Überblick über die interessantesten Themen der letzten Ausgaben einiger wichtiger Fachzeitschriften aus dem Bereich der Feinwerkmechanik wie MM Maschinenmarkt, Industrieanzeiger, mav, WB Werkstatt + Betrieb, konstruktionspraxis.
MM Maschinenmarkt
Mehr Effizienz im Presswerk
Im Mittelpunkt der Ausgabe 2/2018 steht die Presstechnik. Der Titelbeitrag befasst sich mit der Effizienz im Presswerk. Er deckt dabei eine ganze Reihe von Optimierungsmöglichkeiten auf und zeigt wie weit die Presstechnik im Zeitalter der Digitalisierung an Industrie 4.0 dran ist. Beleuchtet werden in diesem Schwerpunkt aber auch die vor- und nachgelagerten Prozesse. Beim Laden und Rüsten helfen Standards beim Zeit Sparen. Doch ohne den Faktor Mansch geht es auch hier nicht. Deshalb steht im Mittelpunkt eines Beitrages die zentrale Rolle des Bedieners.
In der Ausgabe 3/2018 steht die METAV 2018 im Fokus. In einem ausführlichen Special werden die Neuheiten, das Rahmenprogramm und neue Trends und Schwerpunkte der Messe vorgestellt und kommentiert. Die Messe zeigt schwerpunktmäßig die Umsetzung der digitalen Transformation in der Praxis.
Doch auch andere interessante Themen lohnen das Lesen dieser Ausgabe: Hervorzuheben ist dabei zum Beispiel ein Interview mit dem Veranstalter der AMB Iran 2018. Das Fazit von Burkhard Dahmen: „Für die iranische Industriebasis besteht ein deutlicher Industriebedarf“. Spannend ist auch der Beitrag „Additive Fertigung – wo wir wirklich stehen“. Hier geht es um eine realistische und praxisnahe Bestandsaufnahme.
Schwerpunkt der Ausgabe 4/2018 ist wieder einmal die additive Fertigung. Beleuchtet wird hier zum Beispiel ausführlich der Kfz-Bau. Dort steht nach dem ersten Hype der intelligente Materialmix mit Carbon im Vordergrund. Auch die Frage der richtigen Werkstoffauswahl wird diskutiert. Eine Vorschau auf zwei wichtige Branchentreffen rundet den Schwerpunkt ab.
Industrieanzeiger
Der Lichtbogen ist digital
In der Ausgabe 03.18 des Industrieanzeigers steht wie nicht anders zu erwarten die METAV im Mittelpunkt. Doch auch andere Beiträge verdienen das Interesse des geneigten Lesers. Ein informatives Interview mit dem CEO FFG Europe & Americas des taiwanesischen Konzerns FFG lohnt allemal das Lesen. Hinterfragt wird zum Beispiel, wie sich der taiwanesische Konzern, der Werkzeugmaschinen für die unterschiedlichsten Fertigungsaufgaben herstellt und zu dem zahlreiche europäische Traditionsmarken gehören, fit für die Zukunft macht.
Doch auch die Präzisionswerkzeuge sind in der Ausgabe gut platziert. Interessant ist zum Beispiel der Beitrag „Von der Idee zum cleveren Werkzeug“ in dem belegt wird, dass auch im Zeitalter der Digitalisierung unscheinbare Neuheiten große Fortschritte bringen können. Gezeigt wird das am Beispiel einer sechsschneidigen Steck-Wendeplatte mit Spanformer.
Die Ausgabe 04.18 des Industrieanzeigers beleuchtet wieder das ganze Spektrum der Fertigungstechnik. Die Palette reicht von der Automatisierung über den Softwarebereich bis hin zum Zinkdruckguss und den Maschinenelementen. Spannend für die Leser dürfte der Beitrag mit dem Titel „Schweißen 4.0“ sein. Hier geht um nicht weniger als einen „Aufbruch in der Schweißtechnik-Branche“ Das Digitalisieren der Stromquellen hat das Schweißen gewaltig vorangebracht – und liefert zugleich die Grundlage für Industrie 4.0 in dieser Branche. Wie es weitergeht ist allerdings offen Die Hersteller sehen sich bereit. Doch viel hängt davon ab, welche Wünsche und Forderungen die Kunden an sie herantragen. Der Beitrag ist sehr informativ und praxisnah.
konstruktionspraxis
Technologien für die Metallbearbeitung
Die Fachzeitschrift „konstruktionspraxis“ (alles was der Konstrukteur braucht) bietet in der Ausgabe 2.2018 einen besonders spannenden Lesestoff. Behandelt wird das „Gesamte Spektrum der Metallbearbeitung“ in einem Special. Die Palette der Beiträge reicht von intelligenter Spanntechnik über die virtuelle Analyse der Umformprozesse, effiziente Schleifprozesse bis zum „Schnellen Griff in die Werkzeugkiste“. Es geht um Komponenten und Systeme, die Maschinen für die Metallbearbeitung optimieren.
Interessant ist auch der Beitrag zur Verbindungstechnik „Schnelles Schweißen aus der Ferne“. Das Laser-Remote-Schweißen wurde bislang ausschließlich für Werkstoffe aus Stahl angewandt. Eine neue Aluminiumlegierung von Constellium erweitert nun das Spektrum.
Auch der Beitrag „Werkzeuge hochpräzise bearbeiten“ wird sicherlich das Leserinteresse finden. Torsionsschwingungen an Werkzeugmaschinen können sich negativ auf die Bearbeitung der Werkstücke auswirken. Wie sie reduziert werden können und welche Rolle die Auswahl der Wellenkupplung spielt, wird hier gezeigt.
WB Werkstatt + Betrieb
Am Anfang ist das Licht
Die Ausgabe 1-2/2018 der Zeitschrift für die spanende Fertigung, befasst sich in einem Special mit dem Drehen und Drehfräsen. Hier stehen vor allem interessante anwendungstechnische Lösungen im Vordergrund. Die Titel „Zu jeder Zeit drehbereit“, „Rückwärts anderen voraus“, „Mit digitaler Strategie zum gläsernen Werkzeug“, „Clever wechseln, Zeit sparen“, „Software trifft Werkzeugaufnahme“ , Teilespeicher senkt die Ausschussquote“ und „Ungebremste Serienfertigung“ machen Appetit auf näheres Anschauen.
Interessante Aspekte zum Tiefbohren liefert aber auch der Beitrag „Am Anfang ist das Licht“. Planfräsen, Pilotbohren, dann Tiefbohren, heißt die übliche Prozesskette beim Einbringen filigraner Bohrungen in komplex geformte Bauteile. Nutzt man Laserbohrungen als Anbohrführung, lässt sich diese Prozesskette deutlich verkürzen – mit weiteren positiven Effekten.
FRÄSEN + BOHREN
Präzise Schnittstellen in Titan und Edelstahl
Die Ausgabe 1/2018 hält eine breite Palette von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Produktmeldungen aus der Welt der spanenden Bearbeitung bereit. Besonders lesenswert ist die Titelstory „Vom Designentwurf zur Serie“ Vitalität auf Knopfdruck? Das verspricht ein Unternehmen, das ein handliches Gerät für die Biophotonenbestrahlung von Nahrungsmitteln und den Hauptenergiezentren des menschlichen Körpers vertreibt. Das Design, die Entwicklung, der Prototyp und die Serienfertigung des Gerätes stammen von einer Prototypenschmiede aus Mannheim.
Sehr informativ ist auch der Beitrag „In Titan oder Edelstahl präzise Schnittstellen fräsen“. In der Medizintechnik ist sie nahezu Standard für Knochenschrauben, Implantate oder andere empfindliche Verbindungen: die Torxschnittstelle. Meist in Titan und Edelstahl eingebracht, zählt dabei jedes μ. Um bei der Zerspanung das volle Präzisions-Potenzial auszuschöpfen, entwickelte die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation aus Königsbach-Stein spezielle Torx-Fräser. Diese ab 0,2 Millimeter Durchmesser erhältlichen Werkzeuge erweisen sich darüber hinaus als Allrounder mit vielen Talenten.
