Anders als das Entzinken von Bauteilen zum Zweck einer erneuten Verzinkung ist die Abgabe der altverzinkten Bauteile kostenfrei, sofern sie sich für das Recycling ohne weitere Behandlung eignen.
Anders als das Entzinken von Bauteilen zum Zweck einer erneuten Verzinkung ist die Abgabe der altverzinkten Bauteile kostenfrei, sofern sie sich für das Recycling ohne weitere Behandlung eignen.

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01. July 2021 | Teilen auf:

Rücknahmesystem: „ReZINQ“ schließt den Stoffkreislauf für feuerverzinkten Stahl

(Juli 2021) Schrott ist das wohl älteste Beispiel für Recycling in der Menschheitsgeschichte.

Metalle können theoretisch beliebig oft ohne nennenswerte Verluste eingeschmolzen und neu verarbeitet werden. Altverzinkter Stahl ist im Stahlrecycling allerdings eine Herausforderung, da die Zinkschicht das Identifizieren und Bewerten der Stahlqualität erschwert. Im Sinne der zirkulären Qualität feuerverzinkten Stahls ist es daher besser, Zink und Stahl vor dem Stahlrecycling zu trennen und dafür einen eigenen Stoffkreislauf aufzubauen.Ein wichtiger Schritt dazu ist das „ReZINQ“-System: Ab sofort bietet Zinq als Europas größter Feuerverzinkungsdienstleister, allen Kunden die Möglichkeit, altverzinkte Bauteile kostenlos abzugeben, um den Zinküberzug am Ende der Nutzung in einem eigenen Entzinkungsprozess vom Stahl zu trennen, bevor Zink und Stahl getrennt in geschlossenen Kreisläufen wiederverwertet werden.„Als Teil unserer integrierten Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategie Planet Zinq und im Rahmen unserer Cradle to Cradle-Selbstverpflichtung verwerten wir bereits die beim Feuerverzinken anfallenden Zinkreststoffe wie Zinkaschen und Hartzink – damit reduzieren wir bereits heute unseren Einsatz von Primärzink“, erklärt Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter von Zinq. „Mit dem Rücknahmesystem leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Kreislauf für extern anfallende, feuerverzinkte Alt-Produkte zu schließen. Durch die Trennung von Stahl und Zink können beide Werkstoffe in sortenreineren Kreisläufen wiederverwertet werden. Das erhöht das Potenzial für Prozesse mit höheren Sekundärquoten und die zirkuläre Qualität der eingesetzten Metalle.“