Produktivität steigern und die Qualität von Werkstücken verbessern – mit 3M Schleifmitteln für die Robotertechnik. Foto: 3M
Produktivität steigern und die Qualität von Werkstücken verbessern – mit 3M Schleifmitteln für die Robotertechnik. Foto: 3M

Feinwerktechnik

14. July 2021 | Teilen auf:

Schleifen: Gebündelte Kompetenz für Automatisierung

(Juli 2021) Wie kann man die Fertigung stabiler gegen unvorhersehbare Risiken, wie eine Pandemie, machen? Die Antwort auf diese und weitere Fragen liegt für viele und mittlerweile auch kleine und mittlere Unternehmen in der Automatisierung von Prozessen. Und auch Schleifprozesse lassen sich automatisieren.

Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen und Regelungen haben viele Unternehmen vor bislang völlig unbekannte Herausforderungen gestellt. Wie kann ich angesichts gebotener Abstandsregeln weiter wie gewohnt produzieren? Was geschieht mit meinem Fertigungsprozess, wenn viele meiner Mitarbeiter in Quarantäne sind? Die Lösung des Problems liegt für viele auch kleine und mittlere Unternehmen in der Automatisierung von Prozessen. Dazu gehören auch Schleifprozesse.

Im 3M Center of Abrasive Technologies (CAT) in Neuss hat 3M mit einem umfangreichen Maschinenpark, Demostationen und leistungsfähigen Messgeräten perfekte Bedingungen geschaffen, um gemeinsam mit Kunden Schleifprozesse zu optimieren. Foto: 3M

Haben Sie keine Scheu vor innovativer Technik

3M sieht sich hier als „Problemlöser für die automatisierte Fertigung“, der in enger Kooperation mit der Firma SHL, den Kunden komplette Schleiflösungen bestehend aus Schleifmitteln und dem passenden Schleifroboter anbietet. Die vereinigten Kompetenzen aus Betriebsmitteln und Maschinenbau haben Vorteile für beide Seiten, aber in erster Linie für den Kunden, der eine komplette Betreuung bekommt.

„Gerade jetzt in Corona-Zeiten denken viele auch kleinere Betriebe über automatisierte Lösungen nach. Mit unserer gebündelten Kompetenz in Sachen robotergestütztes Schleifen, Finishen und Entgraten können wir den Kunden die Scheu vor der innovativen Technik nehmen“, so Thomas Hillebrandt, Business Development Specialist bei 3M.

Die Kooperation von Schunk und 3M eröffnet neue Möglichkeiten zur optimalen Gestaltung automatisierter Schleifprozesse.Foto: Schunk

Nutzen Sie die Synergieeffekte

So hat 3M beispielsweise gemeinsam mit SHL und Fer-Robotics eine Schleiflösung entwickelt, die bei einem deutschen Ofenbauer für beste Oberflächen an den Öfen sorgt. „Bei einem solchen Projekt werden die Synergieeffekte deutlich, die sich durch unsere Zusammenarbeit ergeben“, so Thomas Magnussen, Head of Sales & Marketing bei SHL. Gut funktioniert hat die Zusammenarbeit auch bei der Automatisierung der Schweißnahtbearbeitung bei einem Sondermaschinenbauer in Hawangen bei Ottobeuren. Dort werden unter anderem Schaltschränke in Kleinserien gefertigt. „Die Inhaber haben festgestellt, dass sie viel mehr Schaltschränke fertigen könnten, es aber einen Engpass im Schleifbereich gibt. Dann sind sie an uns mit der Bitte herangetreten, eine Automatisierung des Schleifprozesses zu realisieren. Nachdem wir die Anforderungen beim Kunden geprüft haben, war klar, dass wir auch bei diesem Projekt mit 3M Cubitron II Produkten arbeiten werden“, erläutert Magnussen. Denn gerade bei der Schweißnahtbearbeitung ist ein hoher Abtrag wichtig. Jetzt tut in dem Betrieb ein Roboter seinen Dienst, der sowohl werkstückgeführt als auch werkzeuggeführt an stationären Schleifmaschinen die Schweißnähte bearbeitet. Und das zur vollen Zufriedenheit des Kunden. „Dieses Beispiel zeigt, dass sich Robotik und Automatisierung nicht nur in großen Konzernen, sondern auch in kleinen und mittelständischen Betrieben rentabel einsetzen lässt, und dass von der Kooperation zwischen 3M und SHL in erster Linie der Kunde profitiert“, so Thomas Hillebrandt.

Lassen Sie automatisiert Schleifen

3M ist nicht nur ein Multitechnologiekonzern, der Produkte mit hohem Mehrwert entwickelt und vermarktet. 3M steht auch ganz konkret für ein Unternehmen, das aufgrund der Fähigkeiten seiner Organisation, seines technisch-wissenschaftlichen Teams und seines kommerziellen Netzwerks globale Beratung und Unterstützung bei der Prozessautomatisierung bieten kann.

Robotergestütztes Schleifen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die enormes Wissen über Techniken, Prozesse und Materialien erfordert. Damit Anwender die optimale Lösung für ihre Aufgabe finden, schließen sich jetzt zwei Experten auf diesem Gebiet partnerschaftlich zusammen: der Kompetenzführer für Greifsysteme und Spanntechnik Schunk und 3M, einer der führenden Hersteller von Industrieschleifmitteln. Gemeinsam unterstützen sie Unternehmen dabei, ihre Schleif-, Polier-, und Bürstprozesse optimal zu automatisieren.

Um Anwendern weitere Potenziale zu eröffnen, setzt Schunk nun auf die Kooperation mit 3M, einem führenden Hersteller von Industrieschleifmitteln. 3M arbeitet stetig daran, Schleif- und Polierprozesse zu optimieren und mit innovativen Produkten effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit der Automatisierungskompetenz von Schunk eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, um optimale Schleif-, Polier-, und Bürstprozesse zu entwickeln. Hierfür bringen beide Unternehmen ihr Know-how zusammen und stellen es Anwendern durch einen kooperativen Vertriebsansatz mit kundenspezifischen Lösungen zur Verfügung. Bei der Planung einer automatisierten Schleifanwendung profitieren Kunden von der Erfahrung beider Experten. Während Schunk die passenden Komponenten für den Roboter liefert und die technische Umsetzung der Automatisierungsapplikation unterstützt, findet 3M das passende Schleifmaterial und die optimalen Prozessparameter. Dazu können im Schunk Co-Lab schnelle und einfache Machbarkeitsstudien zu verschiedenen Komponenten durchgeführt werden, im 3M eigenen Robotiklabor besteht die Möglichkeit, den abrasiven Prozess weiter zu optimieren und damit optimal abgestimmte Oberflächenergebnisse zu erzielen.